30 Mar

WhatsApp Marketing: der smarte und direkte Draht zum Kunden

Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland nutzen WhatsApp. Wieso also den Dienst nicht nutzen für die schnelle und einfache Verbreitung von eigenen News und zielgruppenspezifischen Botschaften? Fast 40 Prozent aller Einwohner versenden also Textnachrichten, Bilder, Links und Standorte via WhatsApp. Damit ist WhatsApp die meistgenutzte App der Deutschen, dicht gefolgt von Facebook und Google Maps.

Laut dem Statistik-Portal Statista, verschickt ein durchschnittlicher WhatsApp-Verwender mehr als 30 Nachrichten pro Tag. Das sind hochgerechnet in Deutschland 900 Millionen Nachrichten täglich. Die liebste Beschäftigung der Deutschen in der Zeit am Smartphone ist Kommunikation und das Senden von Nachrichten, bestätigt die Wirtschaftswoche. Der Dienst befriedigt das Bedürfnis nach schneller unverbindlicher Kommunikation. Längst ist WhatsApp beliebter als das Senden von SMS.

WhatsApp ist aber keinesfalls auf den privaten Gebrauch beschränkt. Warum den Messenger nicht nutzen um schnell und einfach News direkt auf das Smartphone des Kunden zu senden?

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15 Feb

Digitalisierung im Fitnessstudio: so werden Studiobetreiber fit für die Zukunft

Die Wertschöpfung im Fitnessstudio wird zunehmend digitalisiert. Verschiedene Anbieter unterstützen Betreiber bei der Digitalisierung ihrer Trainingsorganisation und bietet ihnen die komplette Infrastruktur, um sich zu einem vernetzten Studio zu entwickeln: Modernste vollelektronische Kraftgeräte für das Trainieren aller großen Muskelgruppen, unterschiedliche Software-gestützte Trainingsmethoden auf dem neuesten sportwissenschaftlichen Stand und Trainer Apps sorgen für perfekte Mitgliederbetreuung.

Alle Komponenten sind im Idealfall optimal aufeinander abgestimmt. Dadurch erreichen die Mitglieder ihre persönlichen Trainingsziele deutlich zuverlässiger, und die Studiobetreiber steigern mittels digitaler Anwendungen ihre Umsätze.

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01 Jan

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung: was jetzt zu beachten ist

Die EU Kommission hat deshalb eine Harmonisierung des Datenschutzes beschlossen und mit der Datenschutz-Grundverordnung (EU DSGVO) ein zentrales Rahmenwerk geschaffen. Als Richtlinie bildet sie die Grundlage der Datenschutzreform, um die Datenschutzbestimmungen innerhalb der Mitgliedstaaten neu zu regeln.

In Deutschland mussten sich Unternehmen bislang nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) richten. Künftig werden sie der Datenschutz-Grundverordnung jedoch Vorrang einräumen müssen. Die Verordnung wurde bereits vom EU Parlament verabschiedet, weshalb dringender Handlungsbedarf besteht. Bereits am 25. Mai 2018 wird die EU DSGVO laut Beschluss des EU Parlaments in Kraft treten. Auf Unternehmen kommen damit viele Neuerungen zu, etliche Prozesse müssen überprüft und angepasst werden.

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12 Nov

Warum Bitcoin keine sinnvolle Währung ist und kein Geld sein kann

Bitcoin ist in aller Munde und in vielen digitalen Wallets. Doch des Kaisers (bzw. des Geldes) neue Kleider sind leider vollkommen unzureichend und letztendlich ein von IT-Nerds ausgedachtes Spielzeug, was nie unser aktuelles Geldsystem ersetzen kann. Denn Bitcoin steckt voller konzeptioneller Fehler und immanenter Mängel, die einem Volkswirt wie mir natürlich sofort aufgefallen sind und die es gilt einmal näher anzuschauen.

Fehler Nr. 1: Die Anzahl generierter Bitcoins ist nach oben hin begrenzt. Das bedeutet, dass die #Geldmenge dieser Kryptowährung begrenzt ist und jeder Bitcoin mit jedem Tag automatisch mehr wert wird. Selbst Ersatzgeld wie Gold wird tagtäglich neu gefördert – was auch dringend nötig ist im Falle von Geld, denn nur so kann man eine Deflation vermeiden. Um den Geldwert stabil zu halten, bedarf es einer Geldpolitik und einer Regulierung der Geldmenge. Wenn nur die Umlaufgeschwindigkeit regelbar ist, reicht dies nicht aus. Schwerwiegende Verwerfungen sind die Folge und mithin ein erratische, krisenanfällige Entwicklung des Bitcoin-Geldwerts, der potenziell im Krisenfall bis zum Totalverlust führen kann.

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09 Oct

Warum der Online-Möbelhandel noch nicht abgehoben hat

Nahezu jede(r) kauft heute online, egal ob sie oder er es gerne zugibt. Was liegt da näher, als Möbel ebenfalls online zu kaufen? Wieso in die Ferne schweifen, wo das Gute doch angeblich – in Form eines Online-Shops – so nahe liegt? Woran liegt es, daß ein Großteil der Online-Möbel-Branche weit davon entfernt ist, abzuheben? Liegt es an hausgemachten Problemen, am Sortiment oder doch am Käufer? Lassen Sie uns der Frage einmal etwas auf den Grund gehen.

Es schien in den letzten Jahren so, als ob die Onlinehandelsszene quasi stündlich auf den Durchbruch der Online-Möbelbranche wartete. Unsummen wurden investiert, um den “angestaubten” Markt aufzurollen. Und wer, wenn nicht die von Rocket Internet und anderen Tausendsassas geprägte agile und aggressive Startup-Szene, käme dafür in Frage? Tchibo oder Lidl Online etwa? Nein, da musste schon so etwa wie Home24 her – einer der potentiellen Branchenführer und Vorreiter. Jetzt ist Home24 gerade in einer sehr treffenden Analyse und Ist-Zustandsbeschreibung von Peer Schader im Supermarktblog kritisch analysiert worden. Doch nochmal zurück zur Frage: Wieso kommt der Onlinehandel mit Mobiliar in Deutschland nicht in Schwung?

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15 Aug

Die wichtigsten Social-Media-Trends 2017

Der Run auf die Social Media Channels ist ungebrochen. Doch nicht nur die Anzahl der Nutzer von sozialen Medien steigt stetig, auch die Netzwerke selbst verändern sich kontinuierlich.

1. Mobile

“Mobile first” lautet die Devise bei besonders innovativen Unternehmen. Schon längt fristet Mobile kein Nischendasein mehr – ganz im Gegenteil. Die Nutzeranzahl und auch die Nutzungsdauer wachsen immer weiter. So ist die Nutzungszeit des mobilen Internets mittlerweile höher als die des Internets auf Desktop-Lösungen. Auch der Google Such-Index für Mobile wird zukünftig als Hauptindex vor der Desktop-Variante verwendet werden. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass mittlerweile über 50 % der Suchanfragen bei Google über Mobile eingehen.

Dementsprechend wird es unumgänglich werden, die eigenen Web-Angebote in Richtung Mobile zu optimieren. Eine gute mobile Umsetzung des eigenen Angebots und Mobile-SEO werden zunehmend wichtiger, wenn man nicht auf lange Sicht an Reichweite verlieren möchte.

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01 Jun

Immobilien-Marketing und Social Media: Freunde fürs Leben gesucht

Eine Immobilie ist in der Regel die größte Investition, die ein Mensch in seinem Leben tätigt. Doch wie kommt der Kunde heute an sein Objekt? Die Zeit in denen Immobilienmakler den Großteil Ihrer Neukunden über Zeitungsannoncen erreichten, ist jedenfalls vorbei. Folge den Kundeströmen, lautet die Devise. Makler verfolgen heute daher einen diversifizierten Vertriebsansatz: Online Immobilienportale, die eigene (datenbankgestützte und SEO-optimierte) Website, Social Media Channels und Mobile Marketing gehören dazu.

Heute gilt es, den potenziellen Kunden da abzuholen, wo er sich gerade befindet – oder surft. Es erfordert daher zunehmend größeres Engagement und ein entsprechendes (Zeit-)Budget, um in den unterschiedlichsten Vertriebskanälen, von Social Media über Online Portalen bis hin zu Mobile Marketing, wettbewerbsfähig zu bleiben. Viele Immobilienmakler konnten die Vertriebsmöglichkeiten über das Internet nur schwer einschätzen und betrachteten gerade neue Channels wie z.B. Instagram eher als einen vorübergehenden Trend. Dazu kommen auf der anderen Seite immer aufwändigere 3D-Animationen, virtuelle Hausbesichtigungen und viele weitere Technologien, die den klassischen Makler vor größere technische Probleme stellen. Da hilft nur eines: Kompetenz im Haus aufbauen oder zukaufen.

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19 Apr

Donald Trump, das digitale Handelsdefizit und der globale Kampf um die Zukunft

US-Präsident Trump und Chinas Führungseliten verschärfen den Kampf der Volkswirtschaften. Es geht um viel und um die Vorherrschaft in einer Welt, die einem immer schnelleren Wandel unterliegt. Trumps Weg der Abschottung und “America First”-Strategie scheint aber nicht besonders gut überlegt zu sein.

Denn wie Christoph Bornschein im manager-magazin (Abo-/Kauf-Content) betont, ist gerade das digitale Handelsdefizit ein Beweis, daß die USA sehr erfolgreich durch und mit dem Freihandel geworden sind. Die US-Freihandelsstrategie sieht der Agenturchef als Bedrohung für Europa und seinem Appell “Die Europäer müssen zusammenarbeiten, um endlich aus der Anwenderecke zu kommen” kann man nur zustimmen. Trump und das digitale Handelsdefizit zeigt, wo Europa aufholen muss.

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21 Feb

Digitale Transformation und der Wandel der Wertschöpfung

Die Digitalen Transformation ist in aller Munde, doch was eigentlich transformiert wird, erkennen die wenigsten. Denn es ist vor allem die Wertschöpfung, die ganze Branchen betrifft und verändert. Vor der Industriellen Revolution entstand der überwiegende Teil der Wertschöpfung in der Landwirtschaft, der Rest war Handwerk und Handel. Nichts davon ist völlig verschwunden – aber in der Landwirtschaft wird heute nicht einmal 1% der Bruttowertschöpfung erbracht. Trotzdem muss in den westlichen Industrieländern niemand hungern, und ein dicht besiedeltes Land wie Deutschland kann sich praktisch selbst ernähren. Die Industrielle Revolution hat die Landwirtschaft marginalisiert. Die Wertschöpfung ist aus der Landwirtschaft in die Industrie abgewandert, und mit ihr die Arbeitskräfte.

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13 Jan

Social Bots verbreiten massenhaft politische Parolen – und Fake News

Die Politik sorgt sich aktuell, dass Social Bots bei der kommenden Bundestagswahl die Wähler manipulieren und Falschmeldungen verbreiten könnten, so wie es schon in der Ukraine-Krise, beim Brexit-Referendum oder den Wahlen in Amerika geschehen ist. Die Diskussion um Bots ist dabei von einer Furcht vor Manipulation und der Beeinflussung des Wahlkampfs mit technischen Mitteln geprägt. Zwar haben sich Union, SPD, FDP, Grüne und Linke schon gegen den Einsatz solcher automatisierter Computerprogramme ausgesprochen, die sich etwa im Kurznachrichtendienst Twitter als reale Nutzer tarnen – aber ein gewisses Restrisiko bleibt. Auch die AfD hat zugesagt, sie nicht für sich zu nutzen.

Die Frage ist aber: Was bringen solche freiwilligen Selbstverpflichtungen? Denn selbst wenn die politischen Parteien tatsächlich auf Social Bots verzichten, kann jeder andere sie losschicken, um massenhaft politische Parolen in den sozialen Medien zu verbreiten – Anhänger wie Gegner, ebenso das Ausland. Besonders groß ist die Sorge, dass Russland sich in die Bundestagswahl einmischen könnte. Ein Alptraum für jeden, der schon einmal Erfahrungen mit russischen Hackern gemacht hat.

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