19 Apr

Donald Trump, das digitale Handelsdefizit und der globale Kampf um die Zukunft

US-Präsident Trump und Chinas Führungseliten verschärfen den Kampf der Volkswirtschaften. Es geht um viel und um die Vorherrschaft in einer Welt, die einem immer schnelleren Wandel unterliegt. Trumps Weg der Abschottung und “America First”-Strategie scheint aber nicht besonders gut überlegt zu sein.

Denn wie Christoph Bornschein im manager-magazin (Abo-/Kauf-Content) betont, ist gerade das digitale Handelsdefizit ein Beweis, daß die USA sehr erfolgreich durch und mit dem Freihandel geworden sind. Die US-Freihandelsstrategie sieht der Agenturchef als Bedrohung für Europa und seinem Appell “Die Europäer müssen zusammenarbeiten, um endlich aus der Anwenderecke zu kommen” kann man nur zustimmen. Trump und das digitale Handelsdefizit zeigt, wo Europa aufholen muss.

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21 Feb

Digitale Transformation und der Wandel der Wertschöpfung

Die Digitalen Transformation ist in aller Munde, doch was eigentlich transformiert wird, erkennen die wenigsten. Denn es ist vor allem die Wertschöpfung, die ganze Branchen betrifft und verändert. Vor der Industriellen Revolution entstand der überwiegende Teil der Wertschöpfung in der Landwirtschaft, der Rest war Handwerk und Handel. Nichts davon ist völlig verschwunden – aber in der Landwirtschaft wird heute nicht einmal 1% der Bruttowertschöpfung erbracht. Trotzdem muss in den westlichen Industrieländern niemand hungern, und ein dicht besiedeltes Land wie Deutschland kann sich praktisch selbst ernähren. Die Industrielle Revolution hat die Landwirtschaft marginalisiert. Die Wertschöpfung ist aus der Landwirtschaft in die Industrie abgewandert, und mit ihr die Arbeitskräfte.

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13 Jan

Social Bots verbreiten massenhaft politische Parolen – und Fake News

Die Politik sorgt sich aktuell, dass Social Bots bei der kommenden Bundestagswahl die Wähler manipulieren und Falschmeldungen verbreiten könnten, so wie es schon in der Ukraine-Krise, beim Brexit-Referendum oder den Wahlen in Amerika geschehen ist. Die Diskussion um Bots ist dabei von einer Furcht vor Manipulation und der Beeinflussung des Wahlkampfs mit technischen Mitteln geprägt. Zwar haben sich Union, SPD, FDP, Grüne und Linke schon gegen den Einsatz solcher automatisierter Computerprogramme ausgesprochen, die sich etwa im Kurznachrichtendienst Twitter als reale Nutzer tarnen – aber ein gewisses Restrisiko bleibt. Auch die AfD hat zugesagt, sie nicht für sich zu nutzen.

Die Frage ist aber: Was bringen solche freiwilligen Selbstverpflichtungen? Denn selbst wenn die politischen Parteien tatsächlich auf Social Bots verzichten, kann jeder andere sie losschicken, um massenhaft politische Parolen in den sozialen Medien zu verbreiten – Anhänger wie Gegner, ebenso das Ausland. Besonders groß ist die Sorge, dass Russland sich in die Bundestagswahl einmischen könnte. Ein Alptraum für jeden, der schon einmal Erfahrungen mit russischen Hackern gemacht hat.

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15 Oct

WeChat: die innovative Killer-App aus China mit dem Potenzial zur One-Stop-Plattform

Chinesen können nur kopieren – ein leider immer noch weit verbreitetes Vorurteil. Höchste Zeit, damit aufzuräumen, denn heute kommen die Killer-Apps aus China. Bestes Beispiel: WeChat, eine App, die mal als Messenger App wie WhatsApp angefangen hat und sich in China rasant verbreitet und ständig neue Funktionen gewinnt. Aktuelle Nutzerzahl: über 800 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAU) weltweit. Die Company dahinter (Tencent, WKN: A1138D / ISIN: KYG875721634) zählt mit über 200 Milliarden Dollar zu den 25 wertvollsten Unternehmen der Welt.

Doch was macht WeChat aus, was macht die App so erfolgreich und zur Killer-App? WeChat ist das Schweizer Taschenmesser für den digitalen Alltag – und kann weit mehr als jede uns im Westen bekannte Messenger-, Shopping- oder Payment-App. WeChat ist eben alles zusammen: WhatsApp, Skype, Instagram, Facebook, Amazon, Uber und Lieferando. Strategisches Ziel von Tencent-Chef Pony Ma: WeChat soll die One-Stop-Plattform werden, die jeder täglich nutzt – am liebsten rund um die Welt und rund um die Uhr.

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11 Oct

Was ich vom Marathon für Business und Management gelernt habe

Was hat der Mythos Marathon eigentlich mit Business und Management zu tun? Als Marathon-Mann und Finisher des IWB Basel Marathons kann ich aus eigener Erfahrung sagen: zunächst einmal gar nichts, auch wenn gerne der Anschein erweckt wird. Marathon ist eine besondere Ausdauerleistung in einer Einzelsportart (Laufen). Management ist aber ein Teamsport. Doch warum werden so gerne Parallelen gesehen, warum gilt das Finishen des Marathons als Aufstieg in den Läufer-Olymp und das Vordringen in eine Leistungsklasse, die nur einigen wenigen vorbehalten zu sein scheint?

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05 Jul

Social CEO: so twittern und führen Manager im Dialog-Zeitalter

Monotonie und Pressemitteilungen waren gestern – heute wird es bunt, live und authentisch in Sachen Kommunikation. Das gilt vor allem auch für Führungskräfte. “Haben Sie es schon getwittert?” ist heute eine Standardfrage. Deutsche Unternehmen und Konzerne nutzen Echtzeit-Kommunikationskanäle wie z.B. Twitter zunehmend intensiver. Doch mit persönlichen Tweets halten sich die Chefs der Dax-Konzerne zurück – im Gegensatz zu ihren US-Kollegen. Dabei wäre hier einiges an Potenzial (und Reichweite) zu erreichen.

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14 Jun

Dark Social: 84 Prozent der Social Media-Shares unter dem Radar

Der Begriff „Dark Social“ tauchte 2012 das erste Mal auf und bezeichnet das Phänomen, dass ein bedeutender Anteil des Traffics, der aus Social Shares stammt, irrtümlich als Direct Traffic gelistet wird. Der Hauptgrund dafür ist die fehlende Weitergabe der Referrals, die Analyse-Tools als Information benötigen, um die Quelle richtig einzuordnen. Wie kommt es dazu?

Ganz einfach: das geschieht beispielsweise beim Gebrauch von Messengern wie WhatsApp oder der Weitergabe eines Links per E-Mail. Dabei handelt es sich meist um für Unternehmen besonders wertvollen Traffic, da hier oftmals persönliche Empfehlungen ausgesprochen werden. Social Media Monitoring stößt hier also an seine Grenzen – und Social Media wird damit systematisch unterbewertet, wofür v.a. der Mobil-Boom mitverantwortlich ist. Continue reading

09 May

Strategie wird mobil: Erfolg wird heute durch mobile Endgeräte und mobile Kanäle definiert

Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass wir unsere Gesundheit mit einer Uhr überwachen oder dass wir mit unserem Smartphone unser Zuhause überwachen können? Wer hätte geahnt, dass Mobilgeräte uns einmal Einkaufstipps geben oder eine völlig neue Art der Mediennutzung ermöglichen? Und wer hätte vorhergesagt, dass eine ganze Generation niemals einen Desktop-Computer besitzen oder ein Abonnement bei einem Kabelanbieter abschließen wird?

Vor fünf Jahren steckte die mobile Revolution noch in den Kinderschuhen. Heute verzeichnet sie einen enormen Wachstumsschub, und keiner weiß, wann dieser endet. Diese Entwicklung hat große Auswirkungen auf das Management und Ihr Unternehmen. Vor fünf Jahren sagte man noch: „Wir müssen eine Mobile-Strategie entwickeln“. Heute ist Mobile die Strategie.

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18 Apr

Facebook-Plugin: Ist Likes sammeln mit dem Like-Button nun verboten?

Das Landgericht Düsseldorf hat in einem aktuellen Urteil den Einsatz des Like-Buttons von Facebook für rechtswidrig erklärt. Noch ist das Urteil nicht in Kraft getreten, für Website-Betreiber könnte es aber unangenehme Folgen haben. Denn der Like-Button von Facebook ist weit verbreitet und wird besonders von Unternehmen gerne genutzt. Konkret ging es in dem Fall um eine Klage der Verbraucherzentrale NRW gegen die Website Fashion ID, die zum Bekleidungshersteller Peek & Cloppenburg gehört. Die hatte über das Page-Plugin die Anzahl der Facebook-Fans der Website eingeblendet. Da es dem Gericht aber vornehmlich um die Sammlung personenbezogener Daten ohne Einwilligung der Nutzer ging, dürfte auch der reguläre Like-Button rechtswidrig sein.

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30 Mar

Wie viel wert ist eigentlich ein Twitter-Follower?

Twitter und Echtzeit-Marketing ist aktuell in aller Munde. Doch wie wertvoll ist eigentlich ein Twitter-Follower? Studien haben gezeigt, daß Follower auf Twitter eine wertvolle und engagierte Zielgruppe darstellen. Beispielsweise verbreiten über 61 % von ihnen Inhalte gratis durch Retweets und 91 % planen mindestens einen Kauf bei KMUs, denen sie folgen. Das schreibt jedenfalls Twitter. Das Mittel der Wahl lautet als Twitter Ads. Wie Google AdWords nur eben auf Twitter.

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