21 Nov

Künstliche Intelligenz: China, USA oder Deutschland – wer ist führend?

China will bis 2030 führend im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) werden. Auf der Weltkonferenz für künstliche Intelligenz in Shanghai machen China und die USA die Zukunft unter sich aus – von Deutschland oder Europa so gut wie keine Spur. Höchste Zeit also, sich einmal die weltweit führenden Player genau anzusehen. Klar ist: zwischen den Vereinigten Staaten und China läuft ein Wettlauf darum, wer Künstliche Intelligenz (KI) schneller entwickelt und auf mehr Feldern in praktische Anwendungen überführen kann.

Eric Schmidt, lange Jahre Chef des Tech-Konzerns Google und immer noch Vorsitzender des Innovations-Beirats des amerikanischen Verteidigungsministeriums, mahnte schon im vergangenen Herbst: Wenn Amerika nicht mehr unternehme in der KI, werde das Land noch „über die nächsten fünf Jahre führend bleiben“, bevor China „extrem schnell“ aufholt. „Sie (die Chinesen) sind dabei, diese Technologie für kommerzielle und militärische Ziele zu verwenden, mit allen möglichen Folgen.“

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20 Nov

Anwendungsfelder Künstlicher Intelligenz – hier generiert KI einen echten Mehrwert

Schon der Begriff “Künstliche Intelligenz” (KI) weckt hohe Erwartungen und ist aktuell ein wichtiges Trendthema im Business-Bereich. Neun von zehn Entscheidern erwarten, dass KI ihr Unternehmen “grundlegend verändern” kann. Noch aber spielen solche Technologien im Firmenalltag nur eine unterstützende und keine strategische Rolle. Das zeigt die Studie “Relevanz von künstlicher Intelligenz für große Unternehmen“, die der Berater Lünendonk & Hossenfelder gemeinsam mit Lufthansa Industry Solutions durchgeführt hat.

Unternehmen wollen mit Künstlicher Intelligenz vor allem das Marketing und die Kundenkommunikation vereinfachen, wobei die Automatisierung von Prozessen besonders im Fokus steht. Von strategischer Bedeutung sind die Projekte heute allerdings noch weit entfernt, was auch an der schlechten Datenqualität liegt. Um dem Thema strategische Relevanz bedarf es also einer Reihe wichtiger Vorbereitungen und organisatorischer Vorkehrungen, da sonst KI-Projekte schnell Gefahr laufen fehlzuschlagen und nicht die erhofften Ergebnisse zu liefern.

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19 Nov

Künstliche Intelligenz – Wegbereiter für eine neue Dimension des Marketings

Künstliche Intelligenz (KI) und Datenanalysen sind ein echtes Dreamteam: Unternehmen, die im Rahmen Ihrer Datenanalyse mittlerweile auch KI einsetzen, verzeichnen bis zu 15% höhere Gewinnmargen als der Branchendurchschnitt. Das ist ein echter Beitrag zur bottom line, den man sich nicht entgehen lassen sollte. In einem aktuellen Leitfaden von Adobe wird dargestellt wie sich KI sinnvoll und gewinnbringend nutzen lässt. Doch beginnen wir mit einer kleinen Zeitreise in das Jahr 2020.

“Marketing-Leiterin Amelie Stark beobachtet die Entwicklung zweier wichtiger Kampagnen. Seide sind maßgeblich für ihren beruflichen Erfolg – insbesondere für ihren Aufstieg In der Führungsetage. Um Ihre Position zu verbessern, muss es ihr gelingen, kontinuierliches Umsatzwachstum und Bestandssicherheit zu gewährleisten, während sie eine neue Laufschuh-Kollektion auf den Markt bringt. Die neue Kollektion soll das Unternehmen als Marktführer bestätigen und neue Segmente ansprechen, die schwächelnde Bereiche ersetzen sollen. Stark weiß, dass sie die beste ihr verfügbare Technologie braucht, um dieses Ziele zu erreichen.”

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16 Nov

Wie die Digitalisierung das Banken-Rating eines Unternehmens verändern kann

“Unsere Bank hat uns angerufen, und nach dem Stand unserer Digitalisierungsprojekte gefragt. Es geht wohl um unser Rating und die Kreditkosten.” So oder ähnlich könnte es in Zukunft klingen, wenn Sie von Ihrer Bank hören. Höchste Zeit sich des Themas anzunehmen, denn ein gutes Banken-Rating ist gerade heute besonders wichtig. Die digitale Fitness entscheidet zunehmend über Kreditvergabe und Zinskonditionen, Laufzeiten und mögliche Sondervereinbarungen. Strategische Innovation ist also nicht nur auf den (Absatz-)Markt, neue Produkte und Services sowie neue Zielgruppen ausgerichtet. Die digitale Strategie und die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells werden zum entscheidenden Ratingkriterium.

Angesichts des absehbar großen Investitionsbedarfs künftiger Digitalisierungsrunden werden die Binnen-Ressourcen der Unternehmen aber schon bald nicht mehr ausreichen. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie mit einer Politik des Abwartens und der kleinen Schritte ins Hintertreffen geraten. Um im Wettbewerb der Wirtschaft 4.0 bestehen zu können, sind Fremdfinanzierungen wie Bankkredite sowie Finanzierungen über den Kapitalmarkt oder Investoren unabdingbar.

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15 Nov

Alle reden von “Disruption” – aber was ist das eigentlich?

“Disruption” ist heute ein oft verwendeter Begriff, der mit seinem leicht umstürzlerischen Beiklang einen Hauch von Revolution und Unruhe mit sich bringt. Die wörtliche Übersetzung des Adjektivs aus dem Englischen lautet: unterbrechend, störend, zerstörend, zerstörerisch, zerreißend. Kein Unternehmen möchte Opfer dieser sagenumwobenen zerstörerischen Kraft werden und über Nacht wie die einstigen Giganten Kodak, Nokia oder Quelle vom Markt gefegt werden. Doch was ist genau mit Disruption im Business-Kontext gemeint, wie zeigt sich dieses Phänomen und was können etablierte Unternehmen zu ihrem Schutz ausrichten?

Fragen wir doch einen Experten in diesem Bereich, Prof. Clay Christensen (Harvard Business School). Er erklärt in diesem Video anhand von Beispielen, was disruptive Innovation ist, wo der Unterschied zu einer “breakthrough innovation” liegt und was eine disruptive Innovation in Beziehung auf den Markt bewirkt.

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14 Nov

Kritische Erfolgsfaktoren der Digitalen Transformation

Die Digitale Transformation ist in aller Munde – aber wie wird ein Erfolg daraus? Denn inzwischen hat sich der Großteil der Unternehmen – mehr oder weniger entschlossen – auf den Weg in die digitale Zukunft gemacht. Oft aus Überzeugung, manchmal auch erst unter dem Druck der Konkurrenz, der Investoren, Banken oder anderer Shareholder. Warum auch immer: in allen Fällen kommt es für das Management darauf an, zu liefern und die Transformation zu einem Erfolg zu führen.

Waren es früher traditionelle Wettbewerber, sieht die Konkurrenz im Zeitalter der digitalen Transformation anders aus: global tätige Player wie Google, Amazon oder Apple und mehr und mehr agile Startups, wie beispielsweise der Online-Community-Marktplatz airbnb oder Musikstreaming-Anbieter Spotify, haben über die Jahre massiv von der ersten Phase der Digitalisierung profitiert und sich einen Vorsprung erarbeitet, den es aufzuholen gilt. Sie zeichnen sich durch Faktoren wie hohe Risikobereitschaft, extreme Testing-Mentalität, schnelle Umsetzung, 100%ige Nutzerzentrierung und einer gewissen Radikalität (s.a. das Stichwort “Disruption“) aus, vor denen Unternehmen teilweise immer noch zurückschrecken.

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13 Nov

Strategische Innovation: intern oder extern – wo werden Innovationen eigentlich geschaffen?

Was lassen sich deutsche Unternehmen einfallen, um die digitale Transformation ihres Geschäfts erfolgreich anzugehen? Dieser Frage widmet sich eine Studie der TU München im Auftrag der HypoVereinsbank. Während im Silicon Valley gern neu und groß gedacht wird, bevorzugen Ingenieure, Designer und Entwickler zwischen Flensburg und Füssen den Fortschritt in eher niedriger, aber steter Dosierung.

Die Befragung der HypoVereinsbank zeigt: Mehr als zwei Drittel der deutschen Führungskräfte beschreiben den Digitalisierungsprozess in ihrem Unternehmen eher als inkrementell, also durch aufeinanderfolgende Schritte geprägt. Weniger als ein Drittel spricht von Disruption, also der schlagartigen Abkehr von bisherigen Geschäftsmodellen oder Produkten, um mit dem „next big thing“ richtig abzuräumen. Es ist wie der Gang über ein Drahtseil zwischen zwei steilen Felsklippen: Wie viel Risiko ist möglich, um es schnell auf den Gipfel zu schaffen – und wie viel Sicherheit nötig, um nicht in den Abgrund zu stürzen?

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12 Nov

Was unterscheidet Digitalisierung eigentlich von Digitaler Transformation?

Die Begriffe Digitalisierung und Digitale Transformation werden des öfteren als Synonyme benutzt. Doch genauer betrachtet handelt es sich bei den beiden Begriffen um grundsätzlich ganz verschiedene Begriffe. Digitalisierung an sich beschreibt zunächst lediglich den Prozess um analoge Medien in bits und bytes zu verwandeln, damit diese in digitaler Form verfügbar sind. Das können dies Filme, Bilder und vieles mehr sein. Dabei werden aber immer analoge und physisch vorhandene Produkte digital abgebildet, kopiert oder übertragen. Das (analoge) Original bleibt dabei erhalten.

Im Geschäftsalltag kann Digitalisierung bedeuten Dokumente wie Rechnungen, Archive, Produkte zu digitalisieren und diese für die Verarbeitung, Speicherung oder zum teilen zu verwenden. Das einfachste Beispiel ist der Scan einer Rechnung und “Verwandlung” in ein PDF. Zusätzlich können beispielsweise OCR-/Bilderkennungsprogramme genutzt werden um Inhalte von Formularen auszulesen und diese ins System zu übernehmen.

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09 Nov

Wo die Deutschen 2018 im Internet nach Weihnachtsgeschenken suchen – und wo sie diese online kaufen

Das 4. Quartal ist traditionell in vielen Branchen das stärkste Quartal. Wo die Deutschen 2018 im Internet nach Weihnachtsgeschenken suchen ist daher sehr interessant und noch interessanter ist, wo sie sie diese online dann auch kaufen. Zwei aktuelle Studien zeigen nun, wie wichtig E-Commerce für das Jahresendgeschäft inzwischen ist.

Dabei fällt eines ins Auge: der stationäre Handel ist (so gut wie) tot. Nur noch sechs Prozent der Deutschen kaufen ausschließlich im stationären Handel. Die wichtigste Anlaufstation im Netz ist der Onlineriese Amazon. 94 Prozent aller Verbraucher wollen für ihre Weihnachtseinkäufe Online-Kanäle nutzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des E-Commerce-Dienstleisters Diva-E. Die Mehrheit (62 Prozent) der rund 1.000 Befragten wollen sowohl im Netz als auch im stationären Handel Geschenke kaufen, immerhin jeder vierte Deutsche kauft aber bereits ausschließlich oder überwiegend im Internet ein.

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08 Nov

Apple Pay kommt nach Deutschland – wichtige Banken und Händler sind dabei

Mit dem Handy bezahlen hat sich in Deutschland noch nicht so richtig durchgesetzt. Doch mit Apple Pay und dem iPhone könnte sich das bald ändern. Noch in 2018 soll der Bezahldienst Apple Pay nach Deutschland kommen. Der Konzern gibt bekannt, welche Banken, Geldhäuser und Händler dabei sind – verschweigt aber ein Detail.

Der iPhone-Konzern Apple hat erste Details zum Deutschland-Start seines Bezahldienstes Apple Pay veröffentlicht: Auf einer Informationsseite zu dem Dienst nennt Apple erste Partnerbanken und verrät, welche Händler und Onlineshops Zahlungen via Apple Pay akzeptieren. Weiterhin nicht verraten wird der genaue Starttermin.

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