15 Oct

WeChat: die innovative Killer-App aus China mit dem Potenzial zur One-Stop-Plattform

Chinesen können nur kopieren – ein leider immer noch weit verbreitetes Vorurteil. Höchste Zeit, damit aufzuräumen, denn heute kommen die Killer-Apps aus China. Bestes Beispiel: WeChat, eine App, die mal als Messenger App wie WhatsApp angefangen hat und sich in China rasant verbreitet und ständig neue Funktionen gewinnt. Aktuelle Nutzerzahl: über 800 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAU) weltweit. Die Company dahinter (Tencent, WKN: A1138D / ISIN: KYG875721634) zählt mit über 200 Milliarden Dollar zu den 25 wertvollsten Unternehmen der Welt.

Doch was macht WeChat aus, was macht die App so erfolgreich und zur Killer-App? WeChat ist das Schweizer Taschenmesser für den digitalen Alltag – und kann weit mehr als jede uns im Westen bekannte Messenger-, Shopping- oder Payment-App. WeChat ist eben alles zusammen: WhatsApp, Skype, Instagram, Facebook, Amazon, Uber und Lieferando. Strategisches Ziel von Tencent-Chef Pony Ma: WeChat soll die One-Stop-Plattform werden, die jeder täglich nutzt – am liebsten rund um die Welt und rund um die Uhr.

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11 Oct

Was ich vom Marathon für Business und Management gelernt habe

Was hat der Mythos Marathon eigentlich mit Business und Management zu tun? Als Marathon-Mann und Finisher des IWB Basel Marathons kann ich aus eigener Erfahrung sagen: zunächst einmal gar nichts, auch wenn gerne der Anschein erweckt wird. Marathon ist eine besondere Ausdauerleistung in einer Einzelsportart (Laufen). Management ist aber ein Teamsport. Doch warum werden so gerne Parallelen gesehen, warum gilt das Finishen des Marathons als Aufstieg in den Läufer-Olymp und das Vordringen in eine Leistungsklasse, die nur einigen wenigen vorbehalten zu sein scheint?

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05 Jul

Social CEO: so twittern und führen Manager im Dialog-Zeitalter

Monotonie und Pressemitteilungen waren gestern – heute wird es bunt, live und authentisch in Sachen Kommunikation. Das gilt vor allem auch für Führungskräfte. “Haben Sie es schon getwittert?” ist heute eine Standardfrage. Deutsche Unternehmen und Konzerne nutzen Echtzeit-Kommunikationskanäle wie z.B. Twitter zunehmend intensiver. Doch mit persönlichen Tweets halten sich die Chefs der Dax-Konzerne zurück – im Gegensatz zu ihren US-Kollegen. Dabei wäre hier einiges an Potenzial (und Reichweite) zu erreichen.

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14 Jun

Dark Social: 84 Prozent der Social Media-Shares unter dem Radar

Der Begriff „Dark Social“ tauchte 2012 das erste Mal auf und bezeichnet das Phänomen, dass ein bedeutender Anteil des Traffics, der aus Social Shares stammt, irrtümlich als Direct Traffic gelistet wird. Der Hauptgrund dafür ist die fehlende Weitergabe der Referrals, die Analyse-Tools als Information benötigen, um die Quelle richtig einzuordnen. Wie kommt es dazu?

Ganz einfach: das geschieht beispielsweise beim Gebrauch von Messengern wie WhatsApp oder der Weitergabe eines Links per E-Mail. Dabei handelt es sich meist um für Unternehmen besonders wertvollen Traffic, da hier oftmals persönliche Empfehlungen ausgesprochen werden. Social Media Monitoring stößt hier also an seine Grenzen – und Social Media wird damit systematisch unterbewertet, wofür v.a. der Mobil-Boom mitverantwortlich ist. Continue reading

09 May

Strategie wird mobil: Erfolg wird heute durch mobile Endgeräte und mobile Kanäle definiert

Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass wir unsere Gesundheit mit einer Uhr überwachen oder dass wir mit unserem Smartphone unser Zuhause überwachen können? Wer hätte geahnt, dass Mobilgeräte uns einmal Einkaufstipps geben oder eine völlig neue Art der Mediennutzung ermöglichen? Und wer hätte vorhergesagt, dass eine ganze Generation niemals einen Desktop-Computer besitzen oder ein Abonnement bei einem Kabelanbieter abschließen wird?

Vor fünf Jahren steckte die mobile Revolution noch in den Kinderschuhen. Heute verzeichnet sie einen enormen Wachstumsschub, und keiner weiß, wann dieser endet. Diese Entwicklung hat große Auswirkungen auf das Management und Ihr Unternehmen. Vor fünf Jahren sagte man noch: „Wir müssen eine Mobile-Strategie entwickeln“. Heute ist Mobile die Strategie.

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18 Apr

Facebook-Plugin: Ist Likes sammeln mit dem Like-Button nun verboten?

Das Landgericht Düsseldorf hat in einem aktuellen Urteil den Einsatz des Like-Buttons von Facebook für rechtswidrig erklärt. Noch ist das Urteil nicht in Kraft getreten, für Website-Betreiber könnte es aber unangenehme Folgen haben. Denn der Like-Button von Facebook ist weit verbreitet und wird besonders von Unternehmen gerne genutzt. Konkret ging es in dem Fall um eine Klage der Verbraucherzentrale NRW gegen die Website Fashion ID, die zum Bekleidungshersteller Peek & Cloppenburg gehört. Die hatte über das Page-Plugin die Anzahl der Facebook-Fans der Website eingeblendet. Da es dem Gericht aber vornehmlich um die Sammlung personenbezogener Daten ohne Einwilligung der Nutzer ging, dürfte auch der reguläre Like-Button rechtswidrig sein.

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30 Mar

Wie viel wert ist eigentlich ein Twitter-Follower?

Twitter und Echtzeit-Marketing ist aktuell in aller Munde. Doch wie wertvoll ist eigentlich ein Twitter-Follower? Studien haben gezeigt, daß Follower auf Twitter eine wertvolle und engagierte Zielgruppe darstellen. Beispielsweise verbreiten über 61 % von ihnen Inhalte gratis durch Retweets und 91 % planen mindestens einen Kauf bei KMUs, denen sie folgen. Das schreibt jedenfalls Twitter. Das Mittel der Wahl lautet als Twitter Ads. Wie Google AdWords nur eben auf Twitter.

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29 Mar

Influencer-Marketing, Instagram und wie man 100.000 Dollar pro Foto verdient

Instagram ist einer der am schnellsten wachsenden, vorrangig mobil genutzten, Social Media Channels aktuell. 400 Millionen Menschen nutzen die global agierende Foto-Plattform. Und jeden Tag kommen weltweit Tausende neuer Nutzer hinzu. Aufmerksamkeit pur also, gekennzeichnet durch einen hohen Bild- und geringen Textanteil mit ganz vielen Kommentaren und Likes. Ein Traum für jeden Marketer, denn hier kommen visuelle Botschaften schnell an. Was Twitter mit seinen Tweets ist, ist Instagram mit seinen eindrucksvollen Foto-Posts. Gerade unterwegs und auf Events wird gepostet, was das Zeug hält – keine Fashion Show oder Messe ohne Instagram. Es geht schnell und ist bequem – Smartphone gezückt, Foto geschossen, schon ist der Post fertig.

Doch wie kann man damit Geld verdienen?

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23 Mar

Wer nutzt eigentlich Twitter? Aktuelle Nutzerzahlen und Nutzungstrends (März 2016)

“Pro Monat nutzen 12 Millionen Menschen in Deutschland Twitter” – so oder ähnlich hätte sich Twitter nach der Veröffentlichung der offiziellen Nutzerzahlen die Schlagzeilen erhofft. Gefallen ist der Satz am Montag in der 20-Uhr-“Tagesschau” vor über 10 Mio. Zuschauern. Doch die Millionen-Zahl leitet etwas in die Irre – und ist insbesondere für ein soziales Netzwerk nicht wirklich brauchbar.

Doch zu den Fakten: vor zwei Tagen hat Twitter nun erstmals eine offizielle Nutzerzahl für Deutschland genannt. 12 Millionen seien es. Jetzt kommt aber das große Aber: „Die von uns kommunizierten zwölf Millionen versteht sich als eine Summe aus eingeloggten und ausgeloggten Nutzern, die monatlich zu Twitter kommen.“ Mit anderen Worten: Die 12 Millionen sind keine aktiven Nutzer, die ein Twitter-Account haben, sondern diejenigen, die einmal im Monat irgendetwas auf Twitter.com oder in einer Twitter-App tun: Ob selbst twittern oder eben nur irgendeinen Tweet lesen.

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16 Mar

Digitale Transformation: in 60 Prozent der Unternehmen auf der Führungsebene noch nicht angekommen

Die “Digitale Transformation” ist eine Herausforderung, die aktuell nicht nur viele Experten, sondern auch Makroökonomen und Volkswirte beschäftigt. Der Wohlstand ganzer Volkswirtschaften steht auf dem Spiel und wird durch disruptive Entwicklungen bedroht. Um so erstaunlicher ist, daß laut einer GfK-Studie lediglich sechs Prozent der deutschen Großunternehmen den Umbau als ihr wichtigstes Thema betrachten. Change Management 2.0 scheint also eines der wichtigen Themen der Zukunft zu sein, was vielerorts aber leider ignoriert wird. Doch der globale Wandel mit allen seinen Auswirkungen lässt sich nicht ignorieren.

„Wer jetzt nicht digitalisiert, überlässt die Wertschöpfung den großen Technologiekonzernen oder auch ganz neuen digitalen Angreifern, die in den Markt drängen“, diesen Aussagen von Philipp Depiereux (Geschäftsführer der Digitalberatung Etventure) kann man sich nur anschließen. Doch wie digitalisiert man richtig und v.a. was? Um den Googles und Co dieser Welt etwas entgegensetzen zu können, müsste sich eigentlich jeder Topentscheider mit dem Thema sofort und vollumfänglich beschäftigen.

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