29 Mar

Influencer-Marketing, Instagram und wie man 100.000 Dollar pro Foto verdient

Instagram ist einer der am schnellsten wachsenden, vorrangig mobil genutzten, Social Media Channels aktuell. 400 Millionen Menschen nutzen die global agierende Foto-Plattform. Und jeden Tag kommen weltweit Tausende neuer Nutzer hinzu. Aufmerksamkeit pur also, gekennzeichnet durch einen hohen Bild- und geringen Textanteil mit ganz vielen Kommentaren und Likes. Ein Traum für jeden Marketer, denn hier kommen visuelle Botschaften schnell an. Was Twitter mit seinen Tweets ist, ist Instagram mit seinen eindrucksvollen Foto-Posts. Gerade unterwegs und auf Events wird gepostet, was das Zeug hält – keine Fashion Show oder Messe ohne Instagram. Es geht schnell und ist bequem – Smartphone gezückt, Foto geschossen, schon ist der Post fertig.

Doch wie kann man damit Geld verdienen?

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23 Mar

Wer nutzt eigentlich Twitter? Aktuelle Nutzerzahlen und Nutzungstrends (März 2016)

“Pro Monat nutzen 12 Millionen Menschen in Deutschland Twitter” – so oder ähnlich hätte sich Twitter nach der Veröffentlichung der offiziellen Nutzerzahlen die Schlagzeilen erhofft. Gefallen ist der Satz am Montag in der 20-Uhr-“Tagesschau” vor über 10 Mio. Zuschauern. Doch die Millionen-Zahl leitet etwas in die Irre – und ist insbesondere für ein soziales Netzwerk nicht wirklich brauchbar.

Doch zu den Fakten: vor zwei Tagen hat Twitter nun erstmals eine offizielle Nutzerzahl für Deutschland genannt. 12 Millionen seien es. Jetzt kommt aber das große Aber: „Die von uns kommunizierten zwölf Millionen versteht sich als eine Summe aus eingeloggten und ausgeloggten Nutzern, die monatlich zu Twitter kommen.“ Mit anderen Worten: Die 12 Millionen sind keine aktiven Nutzer, die ein Twitter-Account haben, sondern diejenigen, die einmal im Monat irgendetwas auf Twitter.com oder in einer Twitter-App tun: Ob selbst twittern oder eben nur irgendeinen Tweet lesen.

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16 Mar

Digitale Transformation: in 60 Prozent der Unternehmen auf der Führungsebene noch nicht angekommen

Die “Digitale Transformation” ist eine Herausforderung, die aktuell nicht nur viele Experten, sondern auch Makroökonomen und Volkswirte beschäftigt. Der Wohlstand ganzer Volkswirtschaften steht auf dem Spiel und wird durch disruptive Entwicklungen bedroht. Um so erstaunlicher ist, daß laut einer GfK-Studie lediglich sechs Prozent der deutschen Großunternehmen den Umbau als ihr wichtigstes Thema betrachten. Change Management 2.0 scheint also eines der wichtigen Themen der Zukunft zu sein, was vielerorts aber leider ignoriert wird. Doch der globale Wandel mit allen seinen Auswirkungen lässt sich nicht ignorieren.

„Wer jetzt nicht digitalisiert, überlässt die Wertschöpfung den großen Technologiekonzernen oder auch ganz neuen digitalen Angreifern, die in den Markt drängen“, diesen Aussagen von Philipp Depiereux (Geschäftsführer der Digitalberatung Etventure) kann man sich nur anschließen. Doch wie digitalisiert man richtig und v.a. was? Um den Googles und Co dieser Welt etwas entgegensetzen zu können, müsste sich eigentlich jeder Topentscheider mit dem Thema sofort und vollumfänglich beschäftigen.

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15 Mar

Instagram: Umstellung auf Algorithmus bedeutet das Ende des chronologischen Feeds – droht die Social Bubble?

Social Network Shooting Star Instagram macht in Kürze Schluß mit dem chronologischen Feed und stellt wie andere soziale Netwerk auf einen eigenen und geheimen Algorithmus um. Dieser Algorithmus soll sicherstellen das den Instagram-Usern das angezeigt werden soll, was sie potentiell am meisten interessiert. Nicht alle Benutzer dürften über diese Änderung glücklich sein.

Doch die Menge der Informationen bedarf auch der Selektion – mit steigenden Nutzerzahlen steigt auch die Menge der geposteten Informationen. Und die Timeline hat zwar Gummiregale, aber die Aufmerksamkeit der User ist eben halt nun mal begrenzt. Insofern ist ein Algorithmus die natürliche Folge des Wachstums eines jeden sozialen Netzwerks oder Services. Facebook setzt schon seit Jahren auf einen derartigen Algorithmus, Twitter hat sich kürzlich dafür entschieden.

Die Idee ist, dass Benutzern nicht mehr ungefiltert chronologisch alles angezeigt wird, was sich seit dem letzten Besuch bei den „Freunden“ verändert hat. Bei vielen Personen, denen man „folgt“, kann dies unübersichtlich werden. Stattdessen soll ein intelligenter Algorithmus die Tweets, Beiträge oder Bilder anzeigen, die den Benutzer potentiell am meisten interessieren – also beispielsweise von Freunden, deren Beiträge er besonders oft anklickt.

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28 Feb

Wer nutzt eigentlich Facebook? Nutzerzahlen für Deutschland (Februar 2016)

Facebook ist in aller Munde, leider gibt es aber zu den Nutzerzahlen keine objektiv ermittelten Nutzerzahlen, wie man sie von der IVW kennt. Daher sind wir auf die (nur sporadisch erfolgenden) Angaben des sozialen Netzwerks angewiesen. Im Februar 2016 war es mal wieder soweit: Facebook hat anlässlich der Eröffnung des neuen Büros in Berlin ein Update zu den offiziellen Facebook Nutzerzahlen für Deutschland veröffentlicht.

Demnach nutzen 28 Millionen Menschen Facebook in Deutschland aktiv, 21 Millionen davon jeden Tag. 24 Millionen Menschen nutzen Facebook mobil, das sind 85% – dies zeigt wie dominant inzwischen die Smartphone-Nutzung geworden ist. 19 Millionen davon sind jeden Tag auf Facebook aktiv, das sind 27% mehr als noch ein Jahr zuvor.

Aktiv bedeutet dabei für Facebook das ein Nutzer sich mindestens einmal in den letzten Tagen angemeldet hat.

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27 Feb

Eiszeit in der Weltwirtschaft: die sinnvollsten Strategien in Zeiten der Krise

Privatanlegern erschien die Finanzkrise von 2008 noch als kurzer Schneesturm, der bald vorüber sein würde. Doch mittlerweile scheint die gesamte Weltwirtschaft erstarrt. Mit negativen Konsequenzen für die Privatvermögen, die langsam, aber sicher schrumpfen. Phänomene wie Negativzinsen und die enorme Verschuldung der Staaten stellen bisher ungekannte Herausforderungen dar. Da kommt schnell die Frage auf: Was können wir tun, um unser Geld zu retten?

Diese wird nicht nur im Social Web intensiv diskutiert. Auch in Fach- und Anlegerkreisen macht das Schlagwort von der “finanziellen Repression” die Runde. In dem Buch “Eiszeit in der Weltwirtschaft” umreißt Autor Daniel Stelter die vier wahrscheinlichsten Entwicklungsszenarien, auf die wir uns in naher Zukunft einstellen sollten: große Depression, Sanierung durch Schuldenschnitte, Vermögensabgaben und Inflation.

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26 Oct

Digital Ageing: die Herausforderung “Altern” in einer zunehmend digitalen Gesellschaft

Wie sieht die Zukunft des Lebens im Alter aus? Welche sozialen und ökonomischen Folgen hat dieser Umbruch? Antworten lieferte das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) im Rahmen eines Trendgesprächs zu dem ich in Zürich eingeladen war. Als Datenbasis diente die vom GDI im Auftrag von Swiss Life erstellte Studie «Digital Ageing: Unterwegs in die alterslose Gesellschaft». Die Studie präsentiert die Resultate einer repräsentativen Umfrage zu Altersvorstellungen von Schweizerinnen und Schweizern. «Digital Ageing» zeigt zudem, welche neuen Szenarien des Lebens im Alter entstehen könnten und nennt deren Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft.

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08 Oct

Die “Business-Evolution”-Strategie: Digitale Transformation und Disruption als Chance für neue Geschäftsmodelle

Geschäftsmodelle, ihre Gestaltung und die ständige Suche nach neuen und besseren Geschäftsmodellen, sind heute eine zentrale Herausforderung für das Strategische Management eines Unternehmens. In der Zeit eines immer schneller werdenden globalen Wandels zeigt sich schnell, wer im Wettbewerb mit seinem Geschäftsmodell die richtige Antwort auf die Herausforderungen des Marktes hat. “Das einzig Beständige ist die Veränderung”, das wusste schon Heraklit in der Antike. Business ist heute einer Evolution unterworfen, die unterschiedliche Pfade der Mutation und Selektion kennt. Den richtigen Weg zu finden ist dabei weder trivial noch banal. Es bedarf einer “Business-Evolution”-Strategie um in Hinblick auf das Strategische Management den Prozess der Suche nach dem optimalen Geschäftsmodell zu strukturieren und erfolgreich umzusetzen. Grundzüge der “Business-Evolution”-Strategie sollen als Zusammenfassung meiner Artikel-Triologie zum Thema “Geschäftsmodelle” (Teil 1, Teil 2) im folgenden ausführlicher dargestellt werden.

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07 Sep

Neue Geschäftsmodelle suchen und finden: von der Strategie zur taktischen Umsetzung

In meinem Blogbeitrag “Strategisches Management: Neue Geschäftsmodelle im Zeitalter “Digitaler Transformation” und “Disruption” habe ich beschrieben warum es heutzutage von zentraler Bedeutung ist, sein Geschäftsmodell sofort anzupassen, wenn der Wettbewerb beginnt, die eigene Strategie und das Geschäftsmodell zu kopieren. Denn dann wenn Umsätze und Gewinne erodieren ist Gefahr im Verzug und meist keine Zeit mehr koordiniert und effizient zu handeln. Es gilt also, sich vorzubereiten und neue Geschäftsmodelle im Rahmen der Strategischen Planung ständig zu entwickeln. Doch wie geht man dabei taktisch vor?

McKinsey schlägt im Rahmen der Definition neuer Geschäftsmodelle vor, die gesamte Wertkette im Rahmen eines Reframing auf neue Wertschöpfungspotenziale hin zu untersuchen. Ich möchte diesen Ansatz darstellen und darüber hinaus gehen, bzw. das Konzept des Reframing im Kontext der von mir vorgestellten “Business-Evolution”-Strategie zu integrieren und weiter zu entwickeln. Denn wie bereits dargestellt, erlauben die durch das Internet dramatisch gesunkenen Transaktionskosten heutzutage die “Boundaries of the Firm” so zu verschieben, dass ganz neue Organisationsformen (Stichwort: Virtuelle Organisation) und vollkommen neue Geschäftsmodelle möglich werden.

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31 Aug

Strategisches Management: Neue Geschäftsmodelle im Zeitalter “Digitaler Transformation” und “Disruption”

Das Thema “Geschäftsmodelle” ist besonders im Kontext der aktuellen Diskussion um die “Digitale Transformation” und “Disruption” ein hochaktuelles Thema, mit dem ich mich beschäftigen möchte, nachdem ich mobil einen sehr interessanten McKinsey Insights-Beitrag gelesen habe. Denn gerade das Thema “Geschäftsmodelle” ruft nicht nur viele Fragen und starkes Interesse hervor, es hat auch zentrale Bedeutung für das Strategische Management.

Gerade in unseren heutigen globalen und sehr dynamischen Märkten spielt auch der Wandel des eigenen Geschäftsmodells und dessen Weiterentwicklung eine (überlebens-)wichtige Rolle. Man kann heutzutage nur durch Innovation nach vorne fliehen und muss dem Wettbewerb immer schon zwei bis drei Schritte voraus sein. Dazu braucht man einen Plan, wie man sein Geschäftsmodell sofort anpasst, wenn der Wettbewerb beginnt, die eigene Strategie und das Geschäftsmodell zu kopieren.

Mit einer derartigen Roadmap in der Schublade – ich nenne sie “Business-Evolution”-Strategie – bleibt man uneinholbar und immer an der Spitze. Fast wie beim Schach – nur ändern sich hier auch die Figuren (=Produkte & Services) und das Schachbrett (Rahmenbedingungen/Makroökonomie). Das macht Business‬ heute so komplex, aber auch spannend und intellektuell anspruchsvoll.

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