20 Mar

Industrie 4.0: Wem gehören eigentlich die Daten, das digitale Rohöl der Zukunft?

Datenhoheit, Datenschutz und Nutzungs- sowie Urheberrechte sind ein zentrales Industrie 4.0-Thema. Denn immer öfter stellt sich in der betrieblichen Praxis die Frage: Wem gehören eigentlich die Daten, das digitale Rohöl der Zukunft? Die Antwort ist auf jeden Fall komplex und nicht einfach zu beantworten, da ja meist ein (menschlicher) Urheber im Sinne des Urheberrechts schlichtweg fehlt. In der Smart Factory erfolgt die Optimierung der Produktionsabläufe aufgrund einer Vielzahl von Messdaten, die durch Sensoren an den Maschinen erfasst werden. Diese Messdaten in den Analyseprozess aufnehmen zu können und dadurch die Auswertung und Wertschöpfung zu verbessern, bedarf einer belastbaren Grundlage und die Beantwortung der Frage, wem diese Daten letztlich zuzuordnen sind.

Wir befinden uns also auf einmal knietief im Immaterialgüterrecht und um es vorweg zu nehmen: es bedarf gesonderter und sehr spezifischer Verträge, um die Situation der Urheberschaft, Zuweisung und Nutzung von Daten durch die verschiedenen Parteien zu klären. Und zwar bevor man ein Projekt startet. Dabei wird schon ein weiteres Problem deutlich: was tun, wenn man noch gar nicht weiß, welche Daten überhaupt generiert, genutzt und analysiert werden? Hier gilt es Vertragsinhalte möglichst flexibel und situationsspezifisch anpassbar zu halten.

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14 Mar

Industrie 4.0: Neue Geschäftsmodelle erhöhen die Profitabilität

Die Realisierung einer Industrie 4.0 ist kein Selbstzweck, sie dient einem exakt definierten Ziel: der Erhöhung des Gewinns eines Unternehmens und damit der Steigerung der Profitabilität. Industrie 4.0-Strategien sind damit Wachstumsstrategien. “Grow to be great” lautet dabei die Devise einer smarten Herangehensweise in Sachen Produktion. Zur nachhaltigen Sicherung von Erfolg und Wachstum ist es nämlich entscheidend, die richtigen Geschäftsmodelle zu wählen und die bereits genutzten rechtzeitig anzupassen. Doch der Ansatz teicht noch weiter: der Industrie 4.0-Mindset ermöglicht es, neue Produkte und Services für den Kunden zu schaffen oder neue Vertriebskanäle aufzubauen, aber vor allem auch neue Kunden anzusprechen.

Es geht also um weit mehr als nur Vernetzung und Optimierung. Industrie 4.0 ist ein Thema, das im Kern ein Business-Thema ist. Viele Unternehmen vertrauen aktuell noch auf die vorhandenen Kernkompetenzen und eine kontinuierliche Innovation des bestehenden Produktportfolios. Dabei werden oft Veränderungen des Umfelds und der Anspruchsgruppen, vor allem der Kunden vernachlässigt. Neben der unternehmensspezifischen Entwicklung und Implementierung neuer Geschäftsmodelle müssen jedoch Prozesse zur Institutionalisierung des Geschäftsmodells erarbeitet werden. Die Schwerpunktsetzung der vielfältigen Anwendungsfelder muss für jedes Unternehmen individuell erfolgen und reicht von Services über Kundenbindungen bis hin zur Erweiterung der Kernkompetenzen durch den Aufbau neuer Business Units.

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13 Mar

Industrie 4.0: Die größten Herausforderungen der Umsetzung in der Praxis

Industrie 4.0 – das mag auf den ersten Blick ein zunächst recht einfach zu handhabendes Vernetzungs- und Optimierungsthema sein. Doch die Notwendigkeit, schnellstmöglich einen vielseitigen Änderungsprozess anzustoßen und erfolgreich umzusetzen, bringt viele unerwartete Herausforderungen mit sich. Der Weg zu Industrie 4.0 erfordert von den betroffenen Unternehmen eine umfassende digitale Transformation (-> Kritische Erfolgsfaktoren der digitalen Transformation) und die Bereitschaft, sich in ganz neue Sphären zu wagen.

Ein Industrie 4.0-Konzept umfasst zwingend automatisierte Steuerungsmechanismen für Produktion und Logistik auf Basis von intelligenter Datenaufnahme, -speicherung und -verteilung durch Maschinen und Menschen in Echtzeit im Rahmen der industriellen Kernprozesse. Dadurch wird es möglich, die Produktionsprozesse noch enger als bisher mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette zu vernetzen, kleinere Losgrößen kostendeckend zu fertigen und insgesamt schneller auf Kundenanforderungen zu reagieren. Zusätzlich wird durch die interdisziplinäre Vernetzung der Produktdaten die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten im Produktlebenszyklus wie Entwicklung, Einkauf, Produktion, Logistik und Vertrieb optimiert. Dabei ist der Weg zu Industrie 4.0 eine spannende Lernreise, deren Stolpersteine man aber kennen sollte, um sich optimal vorzubereiten und den Weg unbeschadet zu bestehen.

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11 Mar

Industrie 4.0: Wo stehen wir? Reifegradmodelle helfen bei der Einführung

Alle reden von Industrie 4.0, doch vielen ist nicht klar, welche Schritte erforderlich sind. “Wo stehen wir eigentlich?” ist eine oft gehörte Frage in Unternehmen heutzutage. Denn als postulierte Zukunft der Produktionstechnik stellt das Thema Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen. Vor allem in der Politik, Industrieverbänden und der Wissenschaft werden zahlreiche Konzepte ausgearbeitet, wie die Produktion in Zukunft aussehen kann. Im Zentrum der Überlegungen stehen dabei nicht physische Güter, sondern der bei jeder Nutzung einer Maschine entstehende Datenstrom. Das (digitale) “Rohöl der Zukunft” entsteht als Nebenprodukt der (analogen) Produktion und ist ein “windfall gain”, den man intelligent und gewinnbringend nutzen kann. Wenn man entsprechend denkt und aufgestellt ist.

Denn Konzerne und große Unternehmen gestalten bereits heute mit strategischen Entscheidungen und Investments die Produktion von morgen. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen gleichzeitig meist die Ressourcen den Themenkomplex aktiv zu bearbeiten. An diesem Punkt können Reifegradmodelle ansetzen und bei der Einführung von Industrie 4.0-Konzepten helfen.

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16 Nov

Wie die Digitalisierung das Banken-Rating eines Unternehmens verändern kann

“Unsere Bank hat uns angerufen, und nach dem Stand unserer Digitalisierungsprojekte gefragt. Es geht wohl um unser Rating und die Kreditkosten.” So oder ähnlich könnte es in Zukunft klingen, wenn Sie von Ihrer Bank hören. Höchste Zeit sich des Themas anzunehmen, denn ein gutes Banken-Rating ist gerade heute besonders wichtig. Die digitale Fitness entscheidet zunehmend über Kreditvergabe und Zinskonditionen, Laufzeiten und mögliche Sondervereinbarungen. Strategische Innovation ist also nicht nur auf den (Absatz-)Markt, neue Produkte und Services sowie neue Zielgruppen ausgerichtet. Die digitale Strategie und die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells werden zum entscheidenden Ratingkriterium.

Angesichts des absehbar großen Investitionsbedarfs künftiger Digitalisierungsrunden werden die Binnen-Ressourcen der Unternehmen aber schon bald nicht mehr ausreichen. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie mit einer Politik des Abwartens und der kleinen Schritte ins Hintertreffen geraten. Um im Wettbewerb der Wirtschaft 4.0 bestehen zu können, sind Fremdfinanzierungen wie Bankkredite sowie Finanzierungen über den Kapitalmarkt oder Investoren unabdingbar.

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15 Nov

Alle reden von “Disruption” – aber was ist das eigentlich?

“Disruption” ist heute ein oft verwendeter Begriff, der mit seinem leicht umstürzlerischen Beiklang einen Hauch von Revolution und Unruhe mit sich bringt. Die wörtliche Übersetzung des Adjektivs aus dem Englischen lautet: unterbrechend, störend, zerstörend, zerstörerisch, zerreißend. Kein Unternehmen möchte Opfer dieser sagenumwobenen zerstörerischen Kraft werden und über Nacht wie die einstigen Giganten Kodak, Nokia oder Quelle vom Markt gefegt werden. Doch was ist genau mit Disruption im Business-Kontext gemeint, wie zeigt sich dieses Phänomen und was können etablierte Unternehmen zu ihrem Schutz ausrichten?

Fragen wir doch einen Experten in diesem Bereich, Prof. Clay Christensen (Harvard Business School). Er erklärt in diesem Video anhand von Beispielen, was disruptive Innovation ist, wo der Unterschied zu einer “breakthrough innovation” liegt und was eine disruptive Innovation in Beziehung auf den Markt bewirkt.

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14 Nov

Kritische Erfolgsfaktoren der Digitalen Transformation

Die Digitale Transformation ist in aller Munde – aber wie wird ein Erfolg daraus? Denn inzwischen hat sich der Großteil der Unternehmen – mehr oder weniger entschlossen – auf den Weg in die digitale Zukunft gemacht. Oft aus Überzeugung, manchmal auch erst unter dem Druck der Konkurrenz, der Investoren, Banken oder anderer Shareholder. Warum auch immer: in allen Fällen kommt es für das Management darauf an, zu liefern und die Transformation zu einem Erfolg zu führen.

Waren es früher traditionelle Wettbewerber, sieht die Konkurrenz im Zeitalter der digitalen Transformation anders aus: global tätige Player wie Google, Amazon oder Apple und mehr und mehr agile Startups, wie beispielsweise der Online-Community-Marktplatz airbnb oder Musikstreaming-Anbieter Spotify, haben über die Jahre massiv von der ersten Phase der Digitalisierung profitiert und sich einen Vorsprung erarbeitet, den es aufzuholen gilt. Sie zeichnen sich durch Faktoren wie hohe Risikobereitschaft, extreme Testing-Mentalität, schnelle Umsetzung, 100%ige Nutzerzentrierung und einer gewissen Radikalität (s.a. das Stichwort “Disruption“) aus, vor denen Unternehmen teilweise immer noch zurückschrecken.

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13 Nov

Strategische Innovation: intern oder extern – wo werden Innovationen eigentlich geschaffen?

Was lassen sich deutsche Unternehmen einfallen, um die digitale Transformation ihres Geschäfts erfolgreich anzugehen? Dieser Frage widmet sich eine Studie der TU München im Auftrag der HypoVereinsbank. Während im Silicon Valley gern neu und groß gedacht wird, bevorzugen Ingenieure, Designer und Entwickler zwischen Flensburg und Füssen den Fortschritt in eher niedriger, aber steter Dosierung.

Die Befragung der HypoVereinsbank zeigt: Mehr als zwei Drittel der deutschen Führungskräfte beschreiben den Digitalisierungsprozess in ihrem Unternehmen eher als inkrementell, also durch aufeinanderfolgende Schritte geprägt. Weniger als ein Drittel spricht von Disruption, also der schlagartigen Abkehr von bisherigen Geschäftsmodellen oder Produkten, um mit dem „next big thing“ richtig abzuräumen. Es ist wie der Gang über ein Drahtseil zwischen zwei steilen Felsklippen: Wie viel Risiko ist möglich, um es schnell auf den Gipfel zu schaffen – und wie viel Sicherheit nötig, um nicht in den Abgrund zu stürzen?

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12 Nov

Was unterscheidet Digitalisierung eigentlich von Digitaler Transformation?

Die Begriffe Digitalisierung und Digitale Transformation werden des öfteren als Synonyme benutzt. Doch genauer betrachtet handelt es sich bei den beiden Begriffen um grundsätzlich ganz verschiedene Begriffe. Digitalisierung an sich beschreibt zunächst lediglich den Prozess um analoge Medien in bits und bytes zu verwandeln, damit diese in digitaler Form verfügbar sind. Das können dies Filme, Bilder und vieles mehr sein. Dabei werden aber immer analoge und physisch vorhandene Produkte digital abgebildet, kopiert oder übertragen. Das (analoge) Original bleibt dabei erhalten.

Im Geschäftsalltag kann Digitalisierung bedeuten Dokumente wie Rechnungen, Archive, Produkte zu digitalisieren und diese für die Verarbeitung, Speicherung oder zum teilen zu verwenden. Das einfachste Beispiel ist der Scan einer Rechnung und “Verwandlung” in ein PDF. Zusätzlich können beispielsweise OCR-/Bilderkennungsprogramme genutzt werden um Inhalte von Formularen auszulesen und diese ins System zu übernehmen.

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15 Oct

Digitale Transformation, Sensorik und Datenströme

Die digitale Transformation ist in der Industrie in vollem Gange. Sensoren, Mess- und Prüfsysteme spielen für die Digitalisierung und Vernetzung von Fahrzeugen, Maschinen, Anlagen, von ganzen Fabriken und am Ende der gesamten Industrie eine Schlüsselrolle. Sie übertragen die realen Zustände der analogen Welt in die digitalen Daten der Industrie 4.0 und des Internet of Things. Dabei wächst ihre Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit kontinuierlich.

Durch die Vernetzung von physischen Objekten, wie z.B. Handys, Autos oder ganzen Fabriken, ist es möglich, Daten im großen Maßstab aufzunehmen und miteinander auszutauschen. Dies schafft die Möglichkeit, die existierende Umwelt in computerbasierte Systeme zu integrieren, was in einer Erhöhung von Effizienz, Genauigkeit, Vorhersehbarkeit und letztendlich auch einem höheren wirtschaftlichen Nutzen resultiert.

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