16 Mar

Private Daten und Datenhoheit – wie geht das? Protonet macht es mit seinen Servern vor

Da ich mich schon immer für private Daten interessiert habe und in vielen Kundenprojekten immer wieder die Frage nach der Datenhoheit gestellt wurde, habe ich mich mal umgesehen und bin auf Protonet gestossen. Protonet stellt nämlich diese Themen in den Vordergrund und gibt Usern mit einer integrierten Soft- und Hardware-Lösung eine schlüsselfertige Lösung an die Hand. Protonet erinnert vom Ansatz und Auftreten etwas an Next (R.I.P Steve Jobs), ist aber als crowdgesourctes Unternehmen (3 Mio. Euro Crowdsourcing-Weltrekord) und vom Ansatz her komplett anders als der IT-Gigant Apple aufgestellt. Denn Protonet erlaubt Freiberuflern sowie kleinen und mittleren Unternehmen die volle Konzentration auf ihr Kerngeschäft, bei vollem Genuss aller Vorteile der Cloud, ohne mit seinen Daten zu bezahlen. Ich habe das Modell Maya getestest und möchte hier über meine Erfahrungen berichten.

Continue reading

25 Jan

Die Social Media CEO Master-Frage: “Was machen wir mit dem Feedback?"

Wir standen kürzlich mal in netter Runde zusammen, die Pressekonferenz war gut gelaufen und alle guter Laune – es könnte in jedem der vielen Bürohochhäuser gewesen sein. Im Rahmen des kurzen Smalltalks kommen wir schnell auf das Thema “Social Media” zu sprechen. Das Thema, das momentan in aller Munde ist. Das Management ist begeistert und der CEO hört interessiert zu. Dann stellt er nur eine einzige Frage: “Was machen wir mit dem Feedback?”

Damit hat er den zentralen Punkt des Dialogs, den Rückkanal und seine Folgen direkt erkannt und angesprochen. Denn nur mit senden ist es in den neuen Social Media Channels nicht getan. Im besten Fall lesen die Nutzer die Text, sehen sich Fotos und Videos an und “liken” diese. Im zweitschlechtesten Fall melden Sie sich nachts um 22.54h mit einem Kommentar im Corporate Blog und erwarten binnen 3 Minuten eine Freischaltung und kompetentes Feedback. Im allerschlechtesten Fall ist ihr Kommentar irgendwo da draussen im Social Web auf einem der zahllosen Kanäle so negativ, daß er als virale Botschaft wie ein Bumerang zurückkommt und Sie morgens um 7.26h auf ihrem Blackberry von ihrer total verstörten Assistentin die Meldung vom Social Media PR-Gau erhalten.

Continue reading

24 Nov

Das iPad als Retter der Verlage?

Der Erfolg des iPads und des iTunes Stores wird von vielen Verlagen als Hoffnungsschimmer betrachtet. Tablets und Smartphones ermöglichen der Nachrichtenindustrie einen zweiten Versuch, so US-Medienexperte Ken Doctor. Doch ist das iPad der Retter der Verlage? Wird in Zukunft jeder Nutzer brav seine iPad-only Tageszeitung konsumieren? Ich denke nein. Denn dann müsste zunächst ganz praktisch das Einfallstor für kostenlose Inhalte, der Safari Browser vom iPad verschwinden. Noch ist das Web nicht tot, und noch kann man auch in HTML5 und mit CSS sehr attraktive iPad Webapps (wie z.B. DIE ZEIT) realisieren. Continue reading

04 Feb

iPad, iPod, iTMS, iBook Store: Steve Jobs stellt sich auf die Seite der Kreativen und sorgt für Google-freie Zonen

Es ist schon sehr spannend, was das iPad bereits vor seinem physischen Erscheinen alles auslöst: Amazon gibt Macmillan nach und erhöht auf dessen Druck die Preise. 9,99 Dollar ade. Der Macher im Hintergrund: Steve Jobs. Er hat schon mit dem iTMS erkannt, dass die Kostenlos-Kultur im Web keine Zukunft hat und dass nur kreative Menschen, die entlohnt werden, langfristig für Inhalte sorgen.

Content siegt also – zumindestens in langfristiger Sicht. Es ist überaus faszinierend wie Steve Jobs dabei vorgeht. Zuerst die freien Formate umarmen (ja, sicher werden PDFs auf dem iPad funktionieren, aber Apples iBooks eben auch) und dann langsam interessante Bezahlangebote hinterherreichen. Der interessante Nebeneffekt: die Zahl Google-freier Zonen steigt – Google hat weder im iTMS noch im iBookStore etwas zu suchen.

Continue reading

28 Jan

Apples iPad – die Rettung für deutsche Verlage?

Apples iPad hat ein riesiges Presse-Echo hervorgerufen, auch bei deutschen Verlagen. Doch ist das iPad wirklich ein neuer Vertriebskanal in Sachen Paid Content und der lang ersehnter Umsatzbringer? Das größte “Problem”: das iPad integriert einen Web-Browser, E-Mail, Fernsehen und Video sowie das Lesen von digitalen Büchern, den E-Books. Wie leicht es ist, die Bezahlschranke zu umgehen und Paid Content kostenlos zu beziehen, hatte ich ja schon mal auf Facebook erwähnt.

Technisch besteht also kein besonders hohes Lock-in-Potenzial, da v.a. auch Google Books und andere Angebote auf dem iPad verfügbar sein werden, von den News-Seiten vieler Portale und Player mal ganz zu schweigen. Für Verlage sehe ich also wenig Potenzial – denn zu groß ist die Konkurrenz durch das Internet auf dem iPad. Doch Steve Jobs hat wie bekannt immer einen Joker in der Hinterhand und das ist sein Marketing Know-How in Sachen digitaler Güter.

Continue reading

27 Jan

Das Internetgeschäft der Deutschen Telekom: Commodity Business oder Goldgrube der Zukunft?

Das Internetgeschäft der Deutschen Telekom war Thema einer Veranstaltung in Darmstadt zu der mich das Unternehmen eingeladen hatte. Zunächst einmal war es schwer den Veranstaltungsort zu finden: der Campus der Telekom in Darmstadt ist riesig und die Zahl der dort arbeitenden Telekom-Ingenieure beeindruckend.

Spannend wurde es als uns die verschiedenen Bereiche des Telekom-Engagements im Internet vorgestellt wurden. Von der Scout4-Gruppe, über Tvister bis zu Polylooks reicht die Palette der Unternehmen. Dazu kommen die klassischen Reichweitenportale des Unternehmens, T-Pay und andere weniger bekannte Unternehmensbereiche wie die T-Labs und T-Ventures. Continue reading