IBM-Studie: 1700 Chief Marketing Officer belegen mit ihren Aussagen die steigende Bedeutung von Social Media

IBM hat erstmalig eine global angelegte Studie durchgeführt und mehr als 1700 Chief Marketing Officer (CMO) zum Thema “Social Media” befragt. Die IBM Global CMO Study wurde  durchgeführt um herauszufinden, mit welchen Maßnahmen auf bekannte externe Faktoren reagiert wird, welche die Geschäftswelt und Märkte verändern. Dazu wurden CMOs aus 64 Ländern im Rahmen eines jeweils einstündigen Interviews befragt.

Weltweit wurden von den CMOs vier Herausforderungen erwähnt, welche grundlegende Veränderungen nach sich ziehen werden.

  • Datenexplosion
  • Social Media
  • Wachsende Anzahl von Kommunikationskanälen und – geräten
  • Änderungen im Verhalten der Verbraucher

Insgesamt handelt es sich um 13 wichtige Faktoren welche die Marketing-Abteilung zukünftig (in den kommenden drei bis fünf Jahren) stark beeinflussen werden. Wie die Untersuchung zeigt, sind mehr als 50% der Befragten nicht der Meinung, genügend auf diese Herausforderungen vorbereitet zu sein.

56% der CMOs betonen, dass Social Media ein wichtiger Interaktionskanal ist. Also ein Kanal über welchen man sich austauscht (Kommunikation), zusammen neue Produkte entwickelt (Crowdsourcing) oder die Kunden unterhält. Wie jedoch bereits eine frühere IBM-Untersuchung gezeigt hat, steht für viele Konsumenten nicht das „sich verbunden fühlen“ (33%), sondern „Rabatte erhalten“ (61%) und „Einkaufen“ (55%) an erster Stelle.

Um sich mit seinen Kunden in Social Media austauschen zu können muss man ihnen jedoch einen Mehrwert bieten. Das Anbieten von Rabatten kann eine Möglichkeit darstellen, seine Zielgruppe auf die eigenen Social Media Präsenzen zu holen, auf welchen anschliessend eine Interaktion stattfinden kann. Je nachdem wie stark eine Marke ist, wird das Incentivieren der Kunden jedoch nicht nötig sein. Beispiele dafür liefern starke Marken, wie etwa Coca Cola oder Porsche.

Wie die Studie aufzeigte kann davon ausgegangen werden, dass zukünftig von noch mehr Unternehmen Investitionen in Social Media machen werden um den gegenwärtigen Herausforderungen besser begegnen zu können. Social Media ist zwar direkt oder indirekt ein Treiber für gewisse Problem (Datenexplosion, Wachsende Zahl von Kommunikationskanälen, Änderungen im Verbraucherverhalten, Abnehmende Markentreue, Datenschutzaspekte), andererseits aber auch eine Chance (Marktforschungsdaten gewinnen, Kundenbedürfnisse besser erkennen, bessere Kundenbindung, etc.) diesen zu begegnen.

Die Steigerung des eigenen Markterfolgs bedarf einer entsprechenden Social-Media-Strategie. IBM hat drei strategischen Empfehlungen im Rahmen der Studie wie folgt dargestellt:

  • Kunden der neuen Generation einen Nutzen bieten
  • Dauerhafte Beziehungen aufbauen und (damit den Dialog) pflegen
  • Wert schaffen, Ergebnisse messen

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