E-Mail: das unterschätzte Medium, das 97 Prozent der deutschen Internetnutzer benutzen

Die E-Mail zählt zu den beliebtesten Kommunikationsmitteln der deutschen Internetnutzer: 97 Prozent kommunizieren über E-Mails, drei Viertel davon greifen täglich auf ihre E-Mails zu. In den vergangenen vier Jahren hat der Anteil an Internetnutzern, die mindestens monatlich E-Mails nutzen, um insgesamt 25 Prozent zugenommen. Außerdem liegt Deutschland in der stationären E-Mail-Nutzung leicht über dem EU-Durchschnitt, bei der mobilen Nutzung knapp darunter.
Dies bestätigt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. mit der repräsentativen Studie Mediascope 2012, die ein Kernelement der neuen Fachpublikation „E-Mail Monitor“ ist. Neben diesen Ergebnissen liefern die E-Mail-Spezialisten und Fachautoren weiteres umfangreiches Studienmaterial zu E-Mail-Marketing, Geschäfts- sowie Servicekommunikation und fassen den aktuellen Stand der E-Mail, kommende Trends und Entwicklungsmöglichkeiten im B-to-C- und B-to-B-Umfeld zusammen.
Christoph Becker (United Internet Dialog), Leiter des Labs E-Mail 360° im BVDW: „E-Mail ist die am meisten genutzte Internetanwendung und zugleich der effizienteste Kommunikationskanal, um Konsumenten zum Kauf anzuregen. Deshalb ist digitale Kommunikation per E-Mail auch aus kommerzieller Sicht ein Thema, an dem kein Unternehmen vorbeikommt. E-Mail ist der zentrale „Linking Pin“ in der digitalen Geschäfts- und Servicekommunikation wie auch im E-Mail-Marketing.“
Stefan Mies (artegic), Leiter des Labs E-Mail 360° im BVDW: „Mit der Fachpublikation E-Mail-Monitor geben wir einen detaillierten Aufschluss darüber, in welche Nutzungsbereiche und Einsatzfelder die E-Mail inzwischen vorgedrungen ist und wohin sie sich entwickeln wird. Das Lab E-Mail 360° des BVDW wird diese Entwicklungen weiterhin mit Handlungsempfehlungen, Marktzahlen und Standards begleiten, um das Thema E-Mail nachhaltig im ganzheitlichen Kontext des digitalen Marketings zu verankern.“
Fast jeder deutsche Internetnutzer kommuniziert per E-Mail
Der „E-Mail Monitor“ des BVDW belegt, dass der Gesamtanteil an E-Mail-Nutzern in Deutschland leicht über dem EU-Anteil liegt. 97 Prozent aller deutschen Internetnutzer kommunizieren mindestens einmal im Monat via E-Mail. In Europa liegt dieser Wert bei 95 Prozent. In der täglichen Nutzung liegt Deutschland mit jeweils drei Viertel der Nutzer (75 Prozent) exakt auf dem europäischen Niveau. Innerhalb der letzten vier Jahre stieg der Anteil der Internetnutzer, die E-Mails für private und geschäftliche Zwecke nutzen, in Deutschland um 25 Prozent. Europa verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Zuwachs um 19 Prozent Als Datenbasis liegt die repräsentative Umfrage Mediascope 2012 unter 1.012 deutschen Internetnutzern durch das IAB Europe zugrunde.
Die neue BVDW-Fachpublikation „E-Mail Monitor“
Der BVDW setzt sich zum Ziel, den Dialog zwischen Online-Marketern, Kommunikationsverantwortlichen und E-Mail-Marketing betreibenden Unternehmensvertretern zu fördern. Dazu informiert das Lab E-Mail 360° im BVDW anhand von Studienergebnissen über aktuelle und künftige Entwicklungen, vor dem Hintergrund die E-Mail in einen ganzheitlichen Nutzungskontext der drei Kernbereiche E-Mail Marketing, Service- und Geschäftskommunikation innerhalb der digitalen Kommunikation zu verorten. Zu den Autoren der BVDW-Fachpublikation „E-Mail Monitor“ zählen ausgewiesene Branchenexperten, darunter Christoph Becker (United Internet Dialog), Janine Kreienbrink (Epsilon International), Stefan Mies (artegic) und Richard Volkmann (Experian Marketing Services).
Die Fachpublikation ist ab sofort kostenfrei als PDF-Dokument auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org erhältlich.

4 thoughts on “E-Mail: das unterschätzte Medium, das 97 Prozent der deutschen Internetnutzer benutzen

  1. Bastian says:

    Die Zahlen bei den SMS sind aktuell leicht rückläufig, ich könnte mir vorstellen, dass zukünftig diese Formen der Kommunikation immer stärker zusammenwachsen werden in Richtung JONY, WhatsApp und wie sie alle heißen. Zumindest mittelfristig wird aber Email nach wie vor ein wichtiges Instrument bleiben, man sollte aber auch über den Tellerrand schauen :)

  2. “Die Zahlen bei den SMS sind aktuell leicht rückläufig”

    Wenn man sich die Downloadzahlen von WhatsApp anschaut ist das auch nicht verwunderlich 100-500 Mio. alleine im Google-Playstore. https://play.google.com/store/apps/details?id=com.whatsapp&hl=de

    “ich könnte mir vorstellen, dass zukünftig diese Formen der Kommunikation immer stärker zusammenwachsen”

    Facebook versucht das ja mit seinem Dienst anzubieten, den Durchbruch hat es aber nicht nicht gegeben. https://de-de.facebook.com/about/messages/

  3. Leider wird das Medium Email von Google und co. kaum weiterentwickelt, während (Video-)Chats ständig verbessert und erweitert werden…

  4. Das Portal says:

    E-Mails werden oft schnell zum Ärgernis – siehe Spam-Mails. Am liebsten würde ich einen “Bitte keine Werbung” Aufkleber auf mein Postfach machen 😉

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