Wo die Deutschen 2018 im Internet nach Weihnachtsgeschenken suchen – und wo sie diese online kaufen

Das 4. Quartal ist traditionell in vielen Branchen das stärkste Quartal. Wo die Deutschen 2018 im Internet nach Weihnachtsgeschenken suchen ist daher sehr interessant und noch interessanter ist, wo sie sie diese online dann auch kaufen. Zwei aktuelle Studien zeigen nun, wie wichtig E-Commerce für das Jahresendgeschäft inzwischen ist.

Dabei fällt eines ins Auge: der stationäre Handel ist (so gut wie) tot. Nur noch sechs Prozent der Deutschen kaufen ausschließlich im stationären Handel. Die wichtigste Anlaufstation im Netz ist der Onlineriese Amazon. 94 Prozent aller Verbraucher wollen für ihre Weihnachtseinkäufe Online-Kanäle nutzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des E-Commerce-Dienstleisters Diva-E. Die Mehrheit (62 Prozent) der rund 1.000 Befragten wollen sowohl im Netz als auch im stationären Handel Geschenke kaufen, immerhin jeder vierte Deutsche kauft aber bereits ausschließlich oder überwiegend im Internet ein.

Hauptnutznießer dieses Trends ist und bleibt Platzhirsch Amazon: Vier von fünf Verbrauchern (82 Prozent) steuern im Netz die Seite des Online-Giganten aus den USA an, immerhin 72 Prozent schließen dort auch ihren Kauf ab. Abgeschlagen folgen Ebay (43 Prozent) und Google (41 Prozent), immerhin 39 Prozent suchen bei Otto, Zalando und Co. nach Geschenken. Ebenfalls 39 Prozent suchen direkt in den Onlineshops der Hersteller nach Präsenten. Bei den junge Erwachsenen von 18 bis 29 Jahren sucht jeder Achte auch gerne in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Co. nach Produkten.

„Die Weihnachtsstudie zum Einkaufsverhalten der Deutschen zeigt die steigende Bedeutung von Suchmaschinen und Marktplätzen, die sich insbesondere im hart umkämpften Weihnachts- und Endjahresgeschäft bemerkbar macht. Nur noch wenige kaufen Geschenke ausschließlich im stationären Handel – die Bedeutung des digitalen Business für Händler nimmt extrem schnell zu“, kommentiert Christian Paavo Spieker, CEO von Diva-E Advertising, die Studie.

Der Software-Hersteller Salesforce hat außerdem ausgewertet, mit welchen Geräten im Internet geshoppt wird. Das Smartphone hat auch in dieser Beziehung mittlerweile den stationären Computer abgelöst: Weltweit werden voraussichtlich 46 Prozent aller Onlinekäufe über das Smartphone erledigt. 44 Prozent kaufen über den PC ein, neun Prozent nutzen ein Tablet für ihre Online-Einkäufe. Deutschland liegt mit 43 Prozent aller Einkäufe über Smartphones im internationalen Vergleich leicht unter dem Durchschnitt.

Insgesamt rechnet Salesforce auf globaler Ebene mit einem Umsatzwachstum im Online-Weihnachtsgeschäft von 13 Prozent. Der deutsche Onlinehandel kann sogar ein Umsatzplus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwarten. Salesforce hat für seine Prognose das Einkaufsverhalten von rund 500 Millionen Onlineshoppern sowie die Ergebnisse des „Salesforce Shopper-First Retailing Report 2018“ ausgewertet.

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