Reward-Marketing: Die fünf Regeln, wie sich mit Gutscheinen der Umsatz online steigern lässt

Belohnung muss sein, dass weiß jedes Kind. Gutscheine sind bekannte Marketing-Instrumente, mit denen Kunden gezielt zum Kauf angeregt werden. Wie der Einsatz von Gutscheinen die Umsatzsteigerung deutlich ankurbelt, verraten die fünf goldenen Regeln zum professionellen Gutschein-Marketing. Regel Nummer 1: Gutscheine limitieren, denn Menschen wollen immer das haben, was sie nicht haben können.

Begrenzt man ein Rabatt-Angebot auf eine festgelegte Stückzahl, wird bei Interessenten der Kaufanreiz erhöht. Versieht man Gutscheine mit einem Countdown, der dem Kunden anzeigt, in welchem Zeitfenster er zuschlagen muss, bewegt man Kunden aktiv hin zur Kaufentscheidung.

Regel Nummer 2: Zukunftsgerichtete Angebote streuen. Online-Shops sollten Stammkunden während einer Kaufabwicklung mit einem Gutschein belohnen, der an den nächsten Kauf im Shop gebunden ist. Um dabei einen besonderen Anreiz zu bieten, sollten die Kunden bereits bei Erhalt des Gutscheins angezeigt bekommen, wieviel Rabatt der Gutschein beim aktuellen Kauf gebracht hätte. Coupons greifen deutlich besser, wenn der Rabatt zweistellig ist. Das suggeriert dem Kunden, die Möglichkeit für ein besonders großes Schnäppchen zu haben.

Regel Nummer 3: Gutscheine in Gewinnspiele oder in die Empfehlung von Neukunden einbinden. Gutscheine haben eine große Werbewirkung und lassen sich in hoher Stückzahl ideal in Gewinnspiele einbinden. Online-Shops, die innerhalb einer Verlosung mit attraktiven Preisen locken, können Teilnehmer, die nicht zu den Hauptgewinnern zählen, unbegrenzt mit Gutscheinen für ihr Engagement belohnen. Das trägt zur Gewinnung von Neukunden und zur allgemeinen Kundenbindung bei. Zufriedene Kunden sind die beste Werbung. Aus diesem Grund ist es sinnvoll ihnen einen Anreiz zu geben, innerhalb ihres Umfeldes Empfehlungen auszusprechen. Das gelingt im Falle einer Neukundenwerbung mit der Belohnung durch Gutscheine.

Regel Nummer 4: Warenkorbwert erhöhen oder Versandkosten erlassen. Die Praxis zeigt, Gutscheine, die erst ab einem bestimmten Mindestbestellwert eingelöst werden können, regen Käufer dazu an, mehr zu bestellen. Daher ist es sinnvoll, Coupons mit einem realistischen Wert zu versehen, den Käufer bereit sind, für den Erhalt eines Gutscheins auszugeben. Je nach Produktsegment sollten verschiedene Werte und ihre Wirkung auf das Kaufverhalten getestet werden. Eine weitere Möglichkeit ist das Angebot eines kostenlosen Versands. So freuen sich Kunden darüber, lediglich für ihr Produkt zu zahlen und sinnvoll Geld gespart zu haben.

Regel Nummer 5: Unkomplizierte Einlöseprozesse garantieren. Daran scheitert es am häufigsten: der Coupon lässt sich nicht bequem und einfach einlösen. Ein absolutes No-go. Denn Kunden bekommen gerne Geschenke und fühlen sich dadurch besonders wertgeschätzt. Die Freude am Einlösen von Gutschein schwindet jedoch, wenn sie sich in aufwändigen und zeitraubenden Prozessen wiederfinden, die die Benutzung des Coupons verkomplizieren. Die Verwendung von Codes, die bewirken, dass sich die Endsumme im Warenkorb automatisch verringert, ist eine benutzerfreundliche Variante, bei der sich Kunden ohne Aufwand über den reduzierten Preis freuen können.

Online-Shops müssen sich täglich gegen eine Masse an Konkurrenten durchsetzen. Wer sich positiv positionieren möchte, sollte Neu- und Stammkunden regelmäßig mit Rabatt-Aktionen bei Laune halten. Das trägt maßgeblich zur Kundenpflege bei, erhöht den Traffic im Shop und lässt die Umsätze gezielt ansteigen.

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