«Robot Capitalism and The Coming World Disorder»: GDI-Vortrag mit Lord Adair Turner am 21. Januar 2019

Wie lebt es sich in einer Welt, in der die Roboter uns nahezu jede Arbeit abgenommen haben? Denn nie mehr arbeiten müssen ist ein Traum, der dank dem rasanten technologischen Fortschritt schon bald Realität werden könnte. In einem Podcast der «Financial Times» spricht der Ökonom Lord Adair Turner über die gesellschaftlichen Konsequenzen der immer schlaueren KI.

«Wir werden Künstliche Intelligenz entwickeln, die uns ebenbürtig ist», sagt Lord Adair Turner, britischer Ökonom und Leiter des Institute for New Economic Thinking in einem Podcast der «Financial Times». Bereits in fünfzig bis sechzig Jahren könnten durch immer bessere Formen von künstlicher Intelligenz die meisten unserer Jobs obsolet werden. Das habe nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Konsequenzen.

Was bedeutet Arbeit, wenn kaum noch jemand arbeiten muss? Wie werden wir unser Einkommen generieren? Und welche Folgen hat diese Entwicklung darauf, wie wir unseren Status und unseren Selbstwert definieren? Das seien fundamentale Fragen, die wir uns in den nächsten Jahren stellen müssten, sagt Turner. Und auch wenn er bekennender Technologie-Optimist ist, sieht er in einer automatisierten Welt große Herausforderungen auf uns zukommen.

Am 21. Januar 2019 spricht Lord Adair Turner am GDI über den Kapitalismus im Roboterzeitalter. Zusammen mit dem US-Politexperten Robert Kagan ist Turner Referent an der Abendveranstaltung «Robot Capitalism and The Coming World Disorder».

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