Corona als Treiber der Digitalisierung: wenn das Homeoffice zur Normalität wird

Social Distancing, stay at home, flatten the curve etc. – ganz neue Begriffe prägen in Zeiten der Corona-Pandemie das öffentliche Leben und die öffentliche Diskussion. Kontaktverbote und Ausgangssperren sind europaweit verbreitet. Was bedeutet dies für Unternehmen, ihre Absatzmärkte und Wertschöpfungsketten? Die Antwort lässt sich einfach formulieren: die Digitalisierung wird sich dramatisch beschleunigen. Denn die Lehren aus der Corona-Krise sind jetzt bereits klar: wer im Krisenfall nicht digital ist, verliert – Umsatz, Marktanteile und vielleicht sogar seine Existenzberechtigung und Zukunft als Unternehmen.

Die Digitalisierung von Arbeitsplätzen und Wirtschaft ist nicht mehr nur eine abstrakte, propagierte Anforderung von Wirtschaftsweisen. Sie stellt sich ganz real kleinen, mittelständischen Unternehmen und großen Konzernen, wenn Arbeit unerledigt bleibt, weil nicht genügend Personal vor Ort ist. Eine Überlegung liegt da sehr nahe, die des Arbeitplatzes zu Hause – das Homeoffice. Nur lässt sich Homeoffice nicht “mal eben” umsetzen. Das Arbeiten auch von zuhause aus erledigt werden dürfen, bedarf einer gewissen Vorbereitung. Die IT Abteilung muss entsprechende Geräte Laptop / PC, die Zugriffsberechtigungen und vieles mehr dafür vorbereiten bzw. bereitstellen.

Unser Tipp: Bedenken Sie, dass die Arbeit als Einzelperson von zu Hause sich von der Arbeit im Büro schon allein dadurch unterscheidet, das der “Flurfunk” wegfällt und die einfachste Frage per Telefon, E-Mail oder aber über eine Chat-Software gestellt werden muss. Eine Chat-Software (textbasiert oder auch Video-Chat, wie z.B. Skype oder ähnliche Programme) oder ein webbasierter Instant-Messaging-Dienst (z.B. Mattermost, Slack usw.) sorgen für den Austausch von Fragen, das schnelle Versenden von Skizzen, Screenshots etc. und können ein guter Ersatz für den direkten Kontakt bieten. Diese Art von Software eignet sich natürlich auch im Büro selbst als eine gute Ergänzung zum direkten Austausch.

Aber Achtung: verantwortungsvolle Entscheider und Manager achten darauf, daß sichere Anwendungen genutzt werden und nicht Whatsapp oder Facebook etc., nur weil “alle” es privat einsetzen. Diese Anwendungen sind geradezu prädestiniert für den Datendiebstahl und es geht immerhin um Ihre Firmendaten. Oft ist auch der Einsatz von Remote Control Tools sinnvoll und zwar nicht nur, wenn es um konkrete Fernwartung auf dem eigenen PC geht, sondern evtl. auch, um beim Kunden etwas zu präsentieren oder ähnliches.

Für das Projektmanagement stehen eine Vielzahl von Softwarelösungen zur Verfügung. Das reicht von einfachen Programmen mit To-Do-Listen bis hin zu umfangreichen SaaS-Lösungen mit Zeiterfassung, Angebotserstellung, Kostenplanung und so weiter. Hier ist also eher eine Lösung für das Unternehmen gefragt, die sich auch aus dem Homeoffice heraus aufrufen und nutzen lässt.

Große Player im Softwaregeschäft wie Microsoft und Google stellen derzeit Funktionen ihrer Business-Programme, die normalerweise kostenpflichtig sind, für eine gewisse Zeit kostenfrei bereit. Das ist einerseits sicherlich verlockend, andererseits sollten Sie sich die Zeit nehmen und in Ruhe prüfen, welche Software für die Projektarbeit, die Zusammenarbeit im Team oder auch als Software für Video Conferencing etc. in Frage kommt. Wir beraten Sie gerne dabei.

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