09 May

Strategie wird mobil: Erfolg wird heute durch mobile Endgeräte und mobile Kanäle definiert

Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass wir unsere Gesundheit mit einer Uhr überwachen oder dass wir mit unserem Smartphone unser Zuhause überwachen können? Wer hätte geahnt, dass Mobilgeräte uns einmal Einkaufstipps geben oder eine völlig neue Art der Mediennutzung ermöglichen? Und wer hätte vorhergesagt, dass eine ganze Generation niemals einen Desktop-Computer besitzen oder ein Abonnement bei einem Kabelanbieter abschließen wird?

Vor fünf Jahren steckte die mobile Revolution noch in den Kinderschuhen. Heute verzeichnet sie einen enormen Wachstumsschub, und keiner weiß, wann dieser endet. Diese Entwicklung hat große Auswirkungen auf das Management und Ihr Unternehmen. Vor fünf Jahren sagte man noch: „Wir müssen eine Mobile-Strategie entwickeln“. Heute ist Mobile die Strategie.

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08 Oct

Die “Business-Evolution”-Strategie: Digitale Transformation und Disruption als Chance für neue Geschäftsmodelle

Geschäftsmodelle, ihre Gestaltung und die ständige Suche nach neuen und besseren Geschäftsmodellen, sind heute eine zentrale Herausforderung für das Strategische Management eines Unternehmens. In der Zeit eines immer schneller werdenden globalen Wandels zeigt sich schnell, wer im Wettbewerb mit seinem Geschäftsmodell die richtige Antwort auf die Herausforderungen des Marktes hat. “Das einzig Beständige ist die Veränderung”, das wusste schon Heraklit in der Antike. Business ist heute einer Evolution unterworfen, die unterschiedliche Pfade der Mutation und Selektion kennt. Den richtigen Weg zu finden ist dabei weder trivial noch banal. Es bedarf einer “Business-Evolution”-Strategie um in Hinblick auf das Strategische Management den Prozess der Suche nach dem optimalen Geschäftsmodell zu strukturieren und erfolgreich umzusetzen. Grundzüge der “Business-Evolution”-Strategie sollen als Zusammenfassung meiner Artikel-Triologie zum Thema “Geschäftsmodelle” (Teil 1, Teil 2) im folgenden ausführlicher dargestellt werden.

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07 Sep

Neue Geschäftsmodelle suchen und finden: von der Strategie zur taktischen Umsetzung

In meinem Blogbeitrag “Strategisches Management: Neue Geschäftsmodelle im Zeitalter “Digitaler Transformation” und “Disruption” habe ich beschrieben warum es heutzutage von zentraler Bedeutung ist, sein Geschäftsmodell sofort anzupassen, wenn der Wettbewerb beginnt, die eigene Strategie und das Geschäftsmodell zu kopieren. Denn dann wenn Umsätze und Gewinne erodieren ist Gefahr im Verzug und meist keine Zeit mehr koordiniert und effizient zu handeln. Es gilt also, sich vorzubereiten und neue Geschäftsmodelle im Rahmen der Strategischen Planung ständig zu entwickeln. Doch wie geht man dabei taktisch vor?

McKinsey schlägt im Rahmen der Definition neuer Geschäftsmodelle vor, die gesamte Wertkette im Rahmen eines Reframing auf neue Wertschöpfungspotenziale hin zu untersuchen. Ich möchte diesen Ansatz darstellen und darüber hinaus gehen, bzw. das Konzept des Reframing im Kontext der von mir vorgestellten “Business-Evolution”-Strategie zu integrieren und weiter zu entwickeln. Denn wie bereits dargestellt, erlauben die durch das Internet dramatisch gesunkenen Transaktionskosten heutzutage die “Boundaries of the Firm” so zu verschieben, dass ganz neue Organisationsformen (Stichwort: Virtuelle Organisation) und vollkommen neue Geschäftsmodelle möglich werden.

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31 Mar

Facebook: Verweildauer stagniert, aber Werbeumsatz fast verdoppelt

Die Verweildauer auf Facebook ist, gemessen als Anteil an der gesamten Online-Zeit der Internetnutzer, in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr nicht mehr gewachsen. Seit August 2011 stagniert sie auch in Deutschland. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Focus” in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Comscore.

Dieser Anteil an der gesamten Online-Zeit der Internetnutzer liege im Durchschnitt der 20 größten Facebook-Länder bei rund 20 Prozent. In den USA habe sich die Verweildauer im vergangenen Jahr zwischen 14 und 15 Prozent eingependelt. In Deutschland sei dieser Anteil bis zum vergangenen Sommer noch rasant gestiegen, liege seit August aber relativ konstant bei rund 16 Prozent der gesamten Internet-Minuten der Nutzer. Das Wachstum von Facebook komme im Moment weitgehend aus Schwellenländern wie Indonesien und Brasilien.

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11 Jan

Das Apple Tablet und der Adobe Reader – eine einzigartige Kombination voller unbekannter Möglichkeiten

Das kommende Apple Tablet wird ja seit einigen Tagen immer wieder heiss diskutiert. Ich möchte an dieser Stelle mal den Bogen zur ebenfalls aktuellen Paid Content-Diskussion spannen und auf einen “hidden champion” hinweisen: den Adobe Reader. Apple und Adobe sind ja schon seit Jahrzehnten gute Freunde und was läge da näher als diese Partnerschaft auf dem Apple Tablet in Richtung der Neuauflage eines iTMS wieder zu beleben.

Ich habe schon vor Jahren einem meiner Kunden vorgeschlagen, den Adobe Reader als Bibliotheks-Schnittstelle (z.B. für Fachinformationen und Datenblätter) zu nutzen. Bei der Recherche damals fiel mir die Fähigkeit auf, den Adobe Reader nicht nur zu customizen, sondern ihn auch scripten. Das heisst man kann nicht nur interaktive Dienste (wie z.B. Multiple-Choice-Tests mit darauffolgender Erstellung von PDF-Teilnahmebescheinigungen) umsetzen, sondern m.E. auch so etwas wie einen Text Store, d.h. einen Shop in dem man sich einfach und bequem Artikel und Bücher kaufen kann. Das eBook-Format ist ja bekannt, denkt man nun noch an die DRM-Fähigkeit, dann geht jedem Profi das Versioning-Herz über …

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