22 Mar

microTEC Südwest Clusterkonferenz 2019: Mikrosystemtechnik, Sensorik und Künstliche Intelligenz im Südwesten im Aufwind

Mit der achten microTEC Südwest Clusterkonferenz am 20. und 21. März 2019 im Konzerthaus in Freiburg knüpfte microTEC Südwest an die erfolgreichen Clusterkonferenzen der vergangenen Jahre an. Die microTEC Südwest Clusterkonferenz hat sich im Laufe der Zeit zum Schaufenster der Mikrosystemtechnik in der Region entwickelt. 2019 findet die Clusterkonferenz in Kooperation mit dem InnovationForum Smarte Technologien & Systeme und unter dem Schirm der EU Cluster Weeks statt.

Anwesend waren rund 200 in- und ausländische Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung lag auf Vernetzung und Austausch zu wichtigen Zukunftstrends und neuen Anwendungsfeldern mit Mikrosystemtechnik. Extra lange Pausen und Pitches für die Aussteller boten viele Gelegenheiten zum Networking, die ausgiebig genutzt wurden. Am ersten Tag bot die traditionelle Abendveranstaltung direkt im Ausstellungsbereich den Raum für Networking und geselliges Zusammensein.

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30 Jan

Autonomes Fahren – der Weisheit letzter Schluß?

Autonomes Fahren ist in aller Munde – am liebsten Level 5 (Vollautomatisierung) und beim Fahren schlafen oder arbeiten. Aber ist dieser Traum wirklich so umsetzbar? Angenommen es gibt nur einige wenige Ubers, die überhaupt in der Lage sind, ein derartiges Netzwerk bzw. eine Flotte an autonomen Fahrzeugen zu betreiben, dann stellt dieses “Mobilitäts-Monopol” nicht nur eine potenzielle Gefahr dar, sondern wird auch in der Praxis mit gewaltigen Problemen konfrontiert sein.

Denn stellen wir uns vor, wir fahren auf der Autobahn mit unserem autonomen Uber, Google oder Apple Car von München nach Hamburg. Dann “fehlt” in München dieses Auto und es kann nicht sofort wieder zurückgeführt werden, weil die dazu notwendigen (Teil-)Strecken u.U. gar nicht nachgefragt werden. Wir haben also ein Kapazitäts- und Verfügbarkeitsproblem. Dieses tritt auch z.B. bei nicht exakt planbaren Events auf, z.B. wenn ein Champions League-Finale in München ansteht und plötzlich mehrere Hundert autonome Ubers im Free Flow zusätzlich gebraucht werden.

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15 Oct

WeChat: die innovative Killer-App aus China mit dem Potenzial zur One-Stop-Plattform

Chinesen können nur kopieren – ein leider immer noch weit verbreitetes Vorurteil. Höchste Zeit, damit aufzuräumen, denn heute kommen die Killer-Apps aus China. Bestes Beispiel: WeChat, eine App, die mal als Messenger App wie WhatsApp angefangen hat und sich in China rasant verbreitet und ständig neue Funktionen gewinnt. Aktuelle Nutzerzahl: über 800 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAU) weltweit. Die Company dahinter (Tencent, WKN: A1138D / ISIN: KYG875721634) zählt mit über 200 Milliarden Dollar zu den 25 wertvollsten Unternehmen der Welt.

Doch was macht WeChat aus, was macht die App so erfolgreich und zur Killer-App? WeChat ist das Schweizer Taschenmesser für den digitalen Alltag – und kann weit mehr als jede uns im Westen bekannte Messenger-, Shopping- oder Payment-App. WeChat ist eben alles zusammen: WhatsApp, Skype, Instagram, Facebook, Amazon, Uber und Lieferando. Strategisches Ziel von Tencent-Chef Pony Ma: WeChat soll die One-Stop-Plattform werden, die jeder täglich nutzt – am liebsten rund um die Welt und rund um die Uhr.

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