31 Aug

Strategisches Management: Neue Geschäftsmodelle im Zeitalter “Digitaler Transformation” und “Disruption”

Das Thema “Geschäftsmodelle” ist besonders im Kontext der aktuellen Diskussion um die “Digitale Transformation” und “Disruption” ein hochaktuelles Thema, mit dem ich mich beschäftigen möchte, nachdem ich mobil einen sehr interessanten McKinsey Insights-Beitrag gelesen habe. Denn gerade das Thema “Geschäftsmodelle” ruft nicht nur viele Fragen und starkes Interesse hervor, es hat auch zentrale Bedeutung für das Strategische Management.

Gerade in unseren heutigen globalen und sehr dynamischen Märkten spielt auch der Wandel des eigenen Geschäftsmodells und dessen Weiterentwicklung eine (überlebens-)wichtige Rolle. Man kann heutzutage nur durch Innovation nach vorne fliehen und muss dem Wettbewerb immer schon zwei bis drei Schritte voraus sein. Dazu braucht man einen Plan, wie man sein Geschäftsmodell sofort anpasst, wenn der Wettbewerb beginnt, die eigene Strategie und das Geschäftsmodell zu kopieren.

Mit einer derartigen Roadmap in der Schublade – ich nenne sie “Business-Evolution”-Strategie – bleibt man uneinholbar und immer an der Spitze. Fast wie beim Schach – nur ändern sich hier auch die Figuren (=Produkte & Services) und das Schachbrett (Rahmenbedingungen/Makroökonomie). Das macht Business‬ heute so komplex, aber auch spannend und intellektuell anspruchsvoll.

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15 Feb

Social Media für CEOs

Social Media steht inzwischen immer öfter auf der CEO Agenda. Doch welche Fragen stellt man als CEO an seine Mitarbeiter um das Thema in Hinblick auf die entsprechenden Erfolgsfaktoren zu überprüfen? Das ist zunächst die zentrale Frage nach dem Return on Investment (ROI). Im Klartext: wenn Social Media keinen Ergebnisbeitrag liefert, sollte man es aus der Sicht einer rationalen Entscheidungstheorie zunächst einmal sein lassen. Best practices, Benchmarks und Controlling mit Kennzahlen stehen hier an Anfang und im Mittelpunkt der Diskussion um den Einsatz von Social Media.

Social Media muss einen Beitrag zum Unternehmensergebnis liefern und die Bottom Line rechts unten positiv beeinflussen. Dazu muss man den ROI zunächst einmal mit den entsprechenden Monitoring-, Statistik- und Reportingtools erfassen, bewerten und in harten Zahlen ausdrücken. Die Diskussion um den Social Media ROI ist nach wie vor eine sehr intensive – meines Erachtens sollte daher zunächst nicht nur die Erfassung der erzielten Ergebnisse (Reichweiten, Links, im besten Fall Conversions) sondern auch eine Opportunitätskostenüberlegung mit in das ROI-Modell einfließen. Die zentrale Frage dabei: Wieviel hätte es den Kunden gekostet die entsprechende Reichweite (Clicks, bzw. Impressions * CTR) aufzubauen bzw. zu erreichen? Besonders in vertikalen Märkten und im B2B-Bereich, wo Klickpreise von 30, 40 Cent bis zu mehreren Euros gezahlt werden, sind entsprechende Social Media Channels (wie z.B. vertikale, Themen- oder Corporate Blogs) meist sehr effizient und generieren einen positiven Social Media ROI.

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