01 Jan

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung: was jetzt zu beachten ist

Die EU Kommission hat deshalb eine Harmonisierung des Datenschutzes beschlossen und mit der Datenschutz-Grundverordnung (EU DSGVO) ein zentrales Rahmenwerk geschaffen. Als Richtlinie bildet sie die Grundlage der Datenschutzreform, um die Datenschutzbestimmungen innerhalb der Mitgliedstaaten neu zu regeln.

In Deutschland mussten sich Unternehmen bislang nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) richten. Künftig werden sie der Datenschutz-Grundverordnung jedoch Vorrang einräumen müssen. Die Verordnung wurde bereits vom EU Parlament verabschiedet, weshalb dringender Handlungsbedarf besteht. Bereits am 25. Mai 2018 wird die EU DSGVO laut Beschluss des EU Parlaments in Kraft treten. Auf Unternehmen kommen damit viele Neuerungen zu, etliche Prozesse müssen überprüft und angepasst werden.

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18 Apr

Facebook-Plugin: Ist Likes sammeln mit dem Like-Button nun verboten?

Das Landgericht Düsseldorf hat in einem aktuellen Urteil den Einsatz des Like-Buttons von Facebook für rechtswidrig erklärt. Noch ist das Urteil nicht in Kraft getreten, für Website-Betreiber könnte es aber unangenehme Folgen haben. Denn der Like-Button von Facebook ist weit verbreitet und wird besonders von Unternehmen gerne genutzt. Konkret ging es in dem Fall um eine Klage der Verbraucherzentrale NRW gegen die Website Fashion ID, die zum Bekleidungshersteller Peek & Cloppenburg gehört. Die hatte über das Page-Plugin die Anzahl der Facebook-Fans der Website eingeblendet. Da es dem Gericht aber vornehmlich um die Sammlung personenbezogener Daten ohne Einwilligung der Nutzer ging, dürfte auch der reguläre Like-Button rechtswidrig sein.

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16 Mar

Private Daten und Datenhoheit – wie geht das? Protonet macht es mit seinen Servern vor

Da ich mich schon immer für private Daten interessiert habe und in vielen Kundenprojekten immer wieder die Frage nach der Datenhoheit gestellt wurde, habe ich mich mal umgesehen und bin auf Protonet gestossen. Protonet stellt nämlich diese Themen in den Vordergrund und gibt Usern mit einer integrierten Soft- und Hardware-Lösung eine schlüsselfertige Lösung an die Hand. Protonet erinnert vom Ansatz und Auftreten etwas an Next (R.I.P Steve Jobs), ist aber als crowdgesourctes Unternehmen (3 Mio. Euro Crowdsourcing-Weltrekord) und vom Ansatz her komplett anders als der IT-Gigant Apple aufgestellt. Denn Protonet erlaubt Freiberuflern sowie kleinen und mittleren Unternehmen die volle Konzentration auf ihr Kerngeschäft, bei vollem Genuss aller Vorteile der Cloud, ohne mit seinen Daten zu bezahlen. Ich habe das Modell Maya getestest und möchte hier über meine Erfahrungen berichten.

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