20 Nov

Anwendungsfelder Künstlicher Intelligenz – hier generiert KI einen echten Mehrwert

Schon der Begriff “Künstliche Intelligenz” (KI) weckt hohe Erwartungen und ist aktuell ein wichtiges Trendthema im Business-Bereich. Neun von zehn Entscheidern erwarten, dass KI ihr Unternehmen “grundlegend verändern” kann. Noch aber spielen solche Technologien im Firmenalltag nur eine unterstützende und keine strategische Rolle. Das zeigt die Studie “Relevanz von künstlicher Intelligenz für große Unternehmen“, die der Berater Lünendonk & Hossenfelder gemeinsam mit Lufthansa Industry Solutions durchgeführt hat.

Unternehmen wollen mit Künstlicher Intelligenz vor allem das Marketing und die Kundenkommunikation vereinfachen, wobei die Automatisierung von Prozessen besonders im Fokus steht. Von strategischer Bedeutung sind die Projekte heute allerdings noch weit entfernt, was auch an der schlechten Datenqualität liegt. Um dem Thema strategische Relevanz bedarf es also einer Reihe wichtiger Vorbereitungen und organisatorischer Vorkehrungen, da sonst KI-Projekte schnell Gefahr laufen fehlzuschlagen und nicht die erhofften Ergebnisse zu liefern.

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19 Nov

Künstliche Intelligenz – Wegbereiter für eine neue Dimension des Marketings

Künstliche Intelligenz (KI) und Datenanalysen sind ein echtes Dreamteam: Unternehmen, die im Rahmen Ihrer Datenanalyse mittlerweile auch KI einsetzen, verzeichnen bis zu 15% höhere Gewinnmargen als der Branchendurchschnitt. Das ist ein echter Beitrag zur bottom line, den man sich nicht entgehen lassen sollte. In einem aktuellen Leitfaden von Adobe wird dargestellt wie sich KI sinnvoll und gewinnbringend nutzen lässt. Doch beginnen wir mit einer kleinen Zeitreise in das Jahr 2020.

“Marketing-Leiterin Amelie Stark beobachtet die Entwicklung zweier wichtiger Kampagnen. Seide sind maßgeblich für ihren beruflichen Erfolg – insbesondere für ihren Aufstieg In der Führungsetage. Um Ihre Position zu verbessern, muss es ihr gelingen, kontinuierliches Umsatzwachstum und Bestandssicherheit zu gewährleisten, während sie eine neue Laufschuh-Kollektion auf den Markt bringt. Die neue Kollektion soll das Unternehmen als Marktführer bestätigen und neue Segmente ansprechen, die schwächelnde Bereiche ersetzen sollen. Stark weiß, dass sie die beste ihr verfügbare Technologie braucht, um dieses Ziele zu erreichen.”

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16 Nov

Wie die Digitalisierung das Banken-Rating eines Unternehmens verändern kann

“Unsere Bank hat uns angerufen, und nach dem Stand unserer Digitalisierungsprojekte gefragt. Es geht wohl um unser Rating und die Kreditkosten.” So oder ähnlich könnte es in Zukunft klingen, wenn Sie von Ihrer Bank hören. Höchste Zeit sich des Themas anzunehmen, denn ein gutes Banken-Rating ist gerade heute besonders wichtig. Die digitale Fitness entscheidet zunehmend über Kreditvergabe und Zinskonditionen, Laufzeiten und mögliche Sondervereinbarungen. Strategische Innovation ist also nicht nur auf den (Absatz-)Markt, neue Produkte und Services sowie neue Zielgruppen ausgerichtet. Die digitale Strategie und die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells werden zum entscheidenden Ratingkriterium.

Angesichts des absehbar großen Investitionsbedarfs künftiger Digitalisierungsrunden werden die Binnen-Ressourcen der Unternehmen aber schon bald nicht mehr ausreichen. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie mit einer Politik des Abwartens und der kleinen Schritte ins Hintertreffen geraten. Um im Wettbewerb der Wirtschaft 4.0 bestehen zu können, sind Fremdfinanzierungen wie Bankkredite sowie Finanzierungen über den Kapitalmarkt oder Investoren unabdingbar.

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15 Nov

Alle reden von “Disruption” – aber was ist das eigentlich?

“Disruption” ist heute ein oft verwendeter Begriff, der mit seinem leicht umstürzlerischen Beiklang einen Hauch von Revolution und Unruhe mit sich bringt. Die wörtliche Übersetzung des Adjektivs aus dem Englischen lautet: unterbrechend, störend, zerstörend, zerstörerisch, zerreißend. Kein Unternehmen möchte Opfer dieser sagenumwobenen zerstörerischen Kraft werden und über Nacht wie die einstigen Giganten Kodak, Nokia oder Quelle vom Markt gefegt werden. Doch was ist genau mit Disruption im Business-Kontext gemeint, wie zeigt sich dieses Phänomen und was können etablierte Unternehmen zu ihrem Schutz ausrichten?

Fragen wir doch einen Experten in diesem Bereich, Prof. Clay Christensen (Harvard Business School). Er erklärt in diesem Video anhand von Beispielen, was disruptive Innovation ist, wo der Unterschied zu einer “breakthrough innovation” liegt und was eine disruptive Innovation in Beziehung auf den Markt bewirkt.

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14 Nov

Kritische Erfolgsfaktoren der Digitalen Transformation

Die Digitale Transformation ist in aller Munde – aber wie wird ein Erfolg daraus? Denn inzwischen hat sich der Großteil der Unternehmen – mehr oder weniger entschlossen – auf den Weg in die digitale Zukunft gemacht. Oft aus Überzeugung, manchmal auch erst unter dem Druck der Konkurrenz, der Investoren, Banken oder anderer Shareholder. Warum auch immer: in allen Fällen kommt es für das Management darauf an, zu liefern und die Transformation zu einem Erfolg zu führen.

Waren es früher traditionelle Wettbewerber, sieht die Konkurrenz im Zeitalter der digitalen Transformation anders aus: global tätige Player wie Google, Amazon oder Apple und mehr und mehr agile Startups, wie beispielsweise der Online-Community-Marktplatz airbnb oder Musikstreaming-Anbieter Spotify, haben über die Jahre massiv von der ersten Phase der Digitalisierung profitiert und sich einen Vorsprung erarbeitet, den es aufzuholen gilt. Sie zeichnen sich durch Faktoren wie hohe Risikobereitschaft, extreme Testing-Mentalität, schnelle Umsetzung, 100%ige Nutzerzentrierung und einer gewissen Radikalität (s.a. das Stichwort “Disruption“) aus, vor denen Unternehmen teilweise immer noch zurückschrecken.

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12 Nov

Was unterscheidet Digitalisierung eigentlich von Digitaler Transformation?

Die Begriffe Digitalisierung und Digitale Transformation werden des öfteren als Synonyme benutzt. Doch genauer betrachtet handelt es sich bei den beiden Begriffen um grundsätzlich ganz verschiedene Begriffe. Digitalisierung an sich beschreibt zunächst lediglich den Prozess um analoge Medien in bits und bytes zu verwandeln, damit diese in digitaler Form verfügbar sind. Das können dies Filme, Bilder und vieles mehr sein. Dabei werden aber immer analoge und physisch vorhandene Produkte digital abgebildet, kopiert oder übertragen. Das (analoge) Original bleibt dabei erhalten.

Im Geschäftsalltag kann Digitalisierung bedeuten Dokumente wie Rechnungen, Archive, Produkte zu digitalisieren und diese für die Verarbeitung, Speicherung oder zum teilen zu verwenden. Das einfachste Beispiel ist der Scan einer Rechnung und “Verwandlung” in ein PDF. Zusätzlich können beispielsweise OCR-/Bilderkennungsprogramme genutzt werden um Inhalte von Formularen auszulesen und diese ins System zu übernehmen.

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19 Apr

Donald Trump, das digitale Handelsdefizit und der globale Kampf um die Zukunft

US-Präsident Trump und Chinas Führungseliten verschärfen den Kampf der Volkswirtschaften. Es geht um viel und um die Vorherrschaft in einer Welt, die einem immer schnelleren Wandel unterliegt. Trumps Weg der Abschottung und “America First”-Strategie scheint aber nicht besonders gut überlegt zu sein.

Denn wie Christoph Bornschein im manager-magazin (Abo-/Kauf-Content) betont, ist gerade das digitale Handelsdefizit ein Beweis, daß die USA sehr erfolgreich durch und mit dem Freihandel geworden sind. Die US-Freihandelsstrategie sieht der Agenturchef als Bedrohung für Europa und seinem Appell “Die Europäer müssen zusammenarbeiten, um endlich aus der Anwenderecke zu kommen” kann man nur zustimmen. Trump und das digitale Handelsdefizit zeigt, wo Europa aufholen muss.

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21 Feb

Digitale Transformation und der Wandel der Wertschöpfung

Die Digitalen Transformation ist in aller Munde, doch was eigentlich transformiert wird, erkennen die wenigsten. Denn es ist vor allem die Wertschöpfung, die ganze Branchen betrifft und verändert. Vor der Industriellen Revolution entstand der überwiegende Teil der Wertschöpfung in der Landwirtschaft, der Rest war Handwerk und Handel. Nichts davon ist völlig verschwunden – aber in der Landwirtschaft wird heute nicht einmal 1% der Bruttowertschöpfung erbracht. Trotzdem muss in den westlichen Industrieländern niemand hungern, und ein dicht besiedeltes Land wie Deutschland kann sich praktisch selbst ernähren. Die Industrielle Revolution hat die Landwirtschaft marginalisiert. Die Wertschöpfung ist aus der Landwirtschaft in die Industrie abgewandert, und mit ihr die Arbeitskräfte.

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16 Mar

Digitale Transformation: in 60 Prozent der Unternehmen auf der Führungsebene noch nicht angekommen

Die “Digitale Transformation” ist eine Herausforderung, die aktuell nicht nur viele Experten, sondern auch Makroökonomen und Volkswirte beschäftigt. Der Wohlstand ganzer Volkswirtschaften steht auf dem Spiel und wird durch disruptive Entwicklungen bedroht. Um so erstaunlicher ist, daß laut einer GfK-Studie lediglich sechs Prozent der deutschen Großunternehmen den Umbau als ihr wichtigstes Thema betrachten. Change Management 2.0 scheint also eines der wichtigen Themen der Zukunft zu sein, was vielerorts aber leider ignoriert wird. Doch der globale Wandel mit allen seinen Auswirkungen lässt sich nicht ignorieren.

„Wer jetzt nicht digitalisiert, überlässt die Wertschöpfung den großen Technologiekonzernen oder auch ganz neuen digitalen Angreifern, die in den Markt drängen“, diesen Aussagen von Philipp Depiereux (Geschäftsführer der Digitalberatung Etventure) kann man sich nur anschließen. Doch wie digitalisiert man richtig und v.a. was? Um den Googles und Co dieser Welt etwas entgegensetzen zu können, müsste sich eigentlich jeder Topentscheider mit dem Thema sofort und vollumfänglich beschäftigen.

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08 Oct

Die “Business-Evolution”-Strategie: Digitale Transformation und Disruption als Chance für neue Geschäftsmodelle

Geschäftsmodelle, ihre Gestaltung und die ständige Suche nach neuen und besseren Geschäftsmodellen, sind heute eine zentrale Herausforderung für das Strategische Management eines Unternehmens. In der Zeit eines immer schneller werdenden globalen Wandels zeigt sich schnell, wer im Wettbewerb mit seinem Geschäftsmodell die richtige Antwort auf die Herausforderungen des Marktes hat. “Das einzig Beständige ist die Veränderung”, das wusste schon Heraklit in der Antike. Business ist heute einer Evolution unterworfen, die unterschiedliche Pfade der Mutation und Selektion kennt. Den richtigen Weg zu finden ist dabei weder trivial noch banal. Es bedarf einer “Business-Evolution”-Strategie um in Hinblick auf das Strategische Management den Prozess der Suche nach dem optimalen Geschäftsmodell zu strukturieren und erfolgreich umzusetzen. Grundzüge der “Business-Evolution”-Strategie sollen als Zusammenfassung meiner Artikel-Triologie zum Thema “Geschäftsmodelle” (Teil 1, Teil 2) im folgenden ausführlicher dargestellt werden.

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