15 Jan

Digitalisierte Baustelle: Wie Bauleiter die Effizienz steigern und viel Zeit sparen können

Der Bauzeitenplan eng getaktet, der Bauherr im Nacken: Auf der Baustelle muss es schnell gehen. Zeitfresser wie das Mängelmanagement und das Bautagebuch sind da genauso ungern gesehen wie die Aufgabenverwaltung mit den Gewerken. Umgehen können Bauleiter diese Zeitfresser, indem sie ihre Baustelle digitalisieren – zum Beispiel mit Capmo. Mit intelligenten Funktionen soll die Software, die für alle gängigen Betriebssysteme und Endgeräte geeignet ist, langwierige Prozesse am Bau vereinfachen. Bauleiter sparen damit bis zu 60 Prozent Zeit auf der Baustelle.

Zu den größten Zeitfressern auf der Baustelle zählt das Mängelmanagement, das häufig manuell mit Stift und Digitalkamera durchgeführt wird. Mit der mobilen Capmo-App nehmen Bauleiter Mängel auf der Baustelle in einem Ticket auf – inklusive exakter Verortung, Foto, Beschreibung, Frist und Zuweisung an einen Verantwortlichen. Die App informiert den Projektbeteiligten automatisch über die zugewiesene Aufgabe und leitet deren Bearbeitungsstatus wiederum an den Bauleiter weiter. Der Vorgang ist erledigt — ohne, dass eine einzige E-Mail verschickt wurde.

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30 Mar

Corona-Krise als Chance: so günstig waren Marktanteile noch nie

“HolidayCheck hofft auf Gewinne von Marktanteilen nach der Corona-Krise”, “OTC-Versand explodiert: Corona verschiebt Marktanteile”, “Corona: Amazon baut seine Marktmacht in der Krise weiter aus”, so lauten aktuelle Schlagzeilen im März 2020. Die Corona-Krise ist in aller Munde und kennt viele Verlierer, aber auch einige Gewinner und Profiteure. Diese “Krisengewinnler” erobern momentan eifrig Marktanteile und nutzen die Schwäche ihrer Mitbewerber geschickt und gezielt aus.

Beim Krisen-Management sollten Unternehmen aktuell vor allem zwei Fragen im Auge behalten: 1. Wie werden sich die Marktanteile in der Krise verschieben? 2. Wie werden sich gleichzeitig auch Kaufgewohnheiten durch die Krise ändern? Das Einkaufs- und Konsumverhalten spielt demnach eine zentrale Rolle. Ein einfaches Beispiel: bestimmte Güterkategorien sind angesichts behördlich angeordneter Ladenschließungen ausschließlich online erhältlich wie z.B. Elektronikprodukte, Einbauküchen und Fahrzeuge (Kraftfahrzeuge, Zweiräder, Fahrräder, eBikes, etc.). Hier bleibt dem Kunden aktuell nur der Onlinekauf.

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15 Mar

Corona als Treiber der Digitalisierung: wenn das Homeoffice zur Normalität wird

Social Distancing, stay at home, flatten the curve etc. – ganz neue Begriffe prägen in Zeiten der Corona-Pandemie das öffentliche Leben und die öffentliche Diskussion. Kontaktverbote und Ausgangssperren sind europaweit verbreitet. Was bedeutet dies für Unternehmen, ihre Absatzmärkte und Wertschöpfungsketten? Die Antwort lässt sich einfach formulieren: die Digitalisierung wird sich dramatisch beschleunigen. Denn die Lehren aus der Corona-Krise sind jetzt bereits klar: wer im Krisenfall nicht digital ist, verliert – Umsatz, Marktanteile und vielleicht sogar seine Existenzberechtigung und Zukunft als Unternehmen.

Die Digitalisierung von Arbeitsplätzen und Wirtschaft ist nicht mehr nur eine abstrakte, propagierte Anforderung von Wirtschaftsweisen. Sie stellt sich ganz real kleinen, mittelständischen Unternehmen und großen Konzernen, wenn Arbeit unerledigt bleibt, weil nicht genügend Personal vor Ort ist. Eine Überlegung liegt da sehr nahe, die des Arbeitplatzes zu Hause – das Homeoffice. Nur lässt sich Homeoffice nicht “mal eben” umsetzen. Das Arbeiten auch von zuhause aus erledigt werden dürfen, bedarf einer gewissen Vorbereitung. Die IT Abteilung muss entsprechende Geräte Laptop / PC, die Zugriffsberechtigungen und vieles mehr dafür vorbereiten bzw. bereitstellen.

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21 May

Erfolgsgeschichten der Digitalisierung im Mittelstand und in Großunternehmen

Ist Digitalisierung nur ein Hype oder ist die digitale Transformation eine digitale Revolution? Fest steht: Die Welt wird digital. Sie verbessert nicht nur Geschäftsprozesse mithilfe von Informations- und Kommunikationstechniken. Digitalisierung kann bisherige Geschäftsmodelle und ganze Branchen komplett auf den Prüfstand stellen. Es stellt sich also nicht die Frage, ob sich Unternehmen mit der Digitalisierung beschäftigen sollen. Sie müssen die Herausforderungen annehmen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und sich in einem globalen Wettbewerb neue Märkte und Kunden zu erschließen.

Der Mittelstand arbeitet mittlerweile konsequent an der Digitalisierung und seiner digitalen Transformation. Zahlreiche Studien und empirische Untersuchungen zeigen: Im Vergleich mit dem Vorjahr sind die Unternehmen weiter vorangekommen und es konnten viele Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. Das gilt für alle Branchen und Firmen jeder Größe. Mit der digitalen Transformation wollen die Unternehmen ihre Position im Wettbewerb weiter ausbauen und sich langfristig die eigene Existenz sichern.

Die Studie “Digitalisierungsindex Mittelstand 2018” zeigt: Selbst bei einzelnen digitalen Maßnahmen können die Unternehmen mit einem digitalen Mehrwert rechnen. So erzielten 35 Prozent der Unternehmen durch Digitalisierungsmaßnahmen eine Umsatzsteigerung. Außerdem erhöhten 45 Prozent der Unternehmen die Kundenzufriedenheit. Doch auch interne Prozesse lassen sich durch die Digitalisierung optimieren. Das stellten 50 Prozent der befragten Unternehmen fest, während 44 Prozent die Qualität ihrer Produkte oder ihres Service steigerten.

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22 Mar

microTEC Südwest Clusterkonferenz 2019: Mikrosystemtechnik, Sensorik und Künstliche Intelligenz im Südwesten im Aufwind

Mit der achten microTEC Südwest Clusterkonferenz am 20. und 21. März 2019 im Konzerthaus in Freiburg knüpfte microTEC Südwest an die erfolgreichen Clusterkonferenzen der vergangenen Jahre an. Die microTEC Südwest Clusterkonferenz hat sich im Laufe der Zeit zum Schaufenster der Mikrosystemtechnik in der Region entwickelt. 2019 findet die Clusterkonferenz in Kooperation mit dem InnovationForum Smarte Technologien & Systeme und unter dem Schirm der EU Cluster Weeks statt.

Anwesend waren rund 200 in- und ausländische Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung lag auf Vernetzung und Austausch zu wichtigen Zukunftstrends und neuen Anwendungsfeldern mit Mikrosystemtechnik. Extra lange Pausen und Pitches für die Aussteller boten viele Gelegenheiten zum Networking, die ausgiebig genutzt wurden. Am ersten Tag bot die traditionelle Abendveranstaltung direkt im Ausstellungsbereich den Raum für Networking und geselliges Zusammensein.

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11 Mar

Industrie 4.0: Wo stehen wir? Reifegradmodelle helfen bei der Einführung

Alle reden von Industrie 4.0, doch vielen ist nicht klar, welche Schritte erforderlich sind. “Wo stehen wir eigentlich?” ist eine oft gehörte Frage in Unternehmen heutzutage. Denn als postulierte Zukunft der Produktionstechnik stellt das Thema Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen. Vor allem in der Politik, Industrieverbänden und der Wissenschaft werden zahlreiche Konzepte ausgearbeitet, wie die Produktion in Zukunft aussehen kann. Im Zentrum der Überlegungen stehen dabei nicht physische Güter, sondern der bei jeder Nutzung einer Maschine entstehende Datenstrom. Das (digitale) “Rohöl der Zukunft” entsteht als Nebenprodukt der (analogen) Produktion und ist ein “windfall gain”, den man intelligent und gewinnbringend nutzen kann. Wenn man entsprechend denkt und aufgestellt ist.

Denn Konzerne und große Unternehmen gestalten bereits heute mit strategischen Entscheidungen und Investments die Produktion von morgen. Kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen gleichzeitig meist die Ressourcen den Themenkomplex aktiv zu bearbeiten. An diesem Punkt können Reifegradmodelle ansetzen und bei der Einführung von Industrie 4.0-Konzepten helfen.

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16 Nov

Wie die Digitalisierung das Banken-Rating eines Unternehmens verändern kann

“Unsere Bank hat uns angerufen, und nach dem Stand unserer Digitalisierungsprojekte gefragt. Es geht wohl um unser Rating und die Kreditkosten.” So oder ähnlich könnte es in Zukunft klingen, wenn Sie von Ihrer Bank hören. Höchste Zeit sich des Themas anzunehmen, denn ein gutes Banken-Rating ist gerade heute besonders wichtig. Die digitale Fitness entscheidet zunehmend über Kreditvergabe und Zinskonditionen, Laufzeiten und mögliche Sondervereinbarungen. Strategische Innovation ist also nicht nur auf den (Absatz-)Markt, neue Produkte und Services sowie neue Zielgruppen ausgerichtet. Die digitale Strategie und die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells werden zum entscheidenden Ratingkriterium.

Angesichts des absehbar großen Investitionsbedarfs künftiger Digitalisierungsrunden werden die Binnen-Ressourcen der Unternehmen aber schon bald nicht mehr ausreichen. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie mit einer Politik des Abwartens und der kleinen Schritte ins Hintertreffen geraten. Um im Wettbewerb der Wirtschaft 4.0 bestehen zu können, sind Fremdfinanzierungen wie Bankkredite sowie Finanzierungen über den Kapitalmarkt oder Investoren unabdingbar.

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12 Nov

Was unterscheidet Digitalisierung eigentlich von Digitaler Transformation?

Die Begriffe Digitalisierung und Digitale Transformation werden des öfteren als Synonyme benutzt. Doch genauer betrachtet handelt es sich bei den beiden Begriffen um grundsätzlich ganz verschiedene Begriffe. Digitalisierung an sich beschreibt zunächst lediglich den Prozess um analoge Medien in bits und bytes zu verwandeln, damit diese in digitaler Form verfügbar sind. Das können dies Filme, Bilder und vieles mehr sein. Dabei werden aber immer analoge und physisch vorhandene Produkte digital abgebildet, kopiert oder übertragen. Das (analoge) Original bleibt dabei erhalten.

Im Geschäftsalltag kann Digitalisierung bedeuten Dokumente wie Rechnungen, Archive, Produkte zu digitalisieren und diese für die Verarbeitung, Speicherung oder zum teilen zu verwenden. Das einfachste Beispiel ist der Scan einer Rechnung und “Verwandlung” in ein PDF. Zusätzlich können beispielsweise OCR-/Bilderkennungsprogramme genutzt werden um Inhalte von Formularen auszulesen und diese ins System zu übernehmen.

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15 Oct

Digitale Transformation, Sensorik und Datenströme

Die digitale Transformation ist in der Industrie in vollem Gange. Sensoren, Mess- und Prüfsysteme spielen für die Digitalisierung und Vernetzung von Fahrzeugen, Maschinen, Anlagen, von ganzen Fabriken und am Ende der gesamten Industrie eine Schlüsselrolle. Sie übertragen die realen Zustände der analogen Welt in die digitalen Daten der Industrie 4.0 und des Internet of Things. Dabei wächst ihre Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit kontinuierlich.

Durch die Vernetzung von physischen Objekten, wie z.B. Handys, Autos oder ganzen Fabriken, ist es möglich, Daten im großen Maßstab aufzunehmen und miteinander auszutauschen. Dies schafft die Möglichkeit, die existierende Umwelt in computerbasierte Systeme zu integrieren, was in einer Erhöhung von Effizienz, Genauigkeit, Vorhersehbarkeit und letztendlich auch einem höheren wirtschaftlichen Nutzen resultiert.

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15 Feb

Digitalisierung im Fitnessstudio: so werden Studiobetreiber fit für die Zukunft

Die Wertschöpfung im Fitnessstudio wird zunehmend digitalisiert. Verschiedene Anbieter unterstützen Betreiber bei der Digitalisierung ihrer Trainingsorganisation und bietet ihnen die komplette Infrastruktur, um sich zu einem vernetzten Studio zu entwickeln: Modernste vollelektronische Kraftgeräte für das Trainieren aller großen Muskelgruppen, unterschiedliche Software-gestützte Trainingsmethoden auf dem neuesten sportwissenschaftlichen Stand und Trainer Apps sorgen für perfekte Mitgliederbetreuung.

Alle Komponenten sind im Idealfall optimal aufeinander abgestimmt. Dadurch erreichen die Mitglieder ihre persönlichen Trainingsziele deutlich zuverlässiger, und die Studiobetreiber steigern mittels digitaler Anwendungen ihre Umsätze.

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