09 Nov

Wo die Deutschen 2018 im Internet nach Weihnachtsgeschenken suchen – und wo sie diese online kaufen

Das 4. Quartal ist traditionell in vielen Branchen das stärkste Quartal. Wo die Deutschen 2018 im Internet nach Weihnachtsgeschenken suchen ist daher sehr interessant und noch interessanter ist, wo sie sie diese online dann auch kaufen. Zwei aktuelle Studien zeigen nun, wie wichtig E-Commerce für das Jahresendgeschäft inzwischen ist.

Dabei fällt eines ins Auge: der stationäre Handel ist (so gut wie) tot. Nur noch sechs Prozent der Deutschen kaufen ausschließlich im stationären Handel. Die wichtigste Anlaufstation im Netz ist der Onlineriese Amazon. 94 Prozent aller Verbraucher wollen für ihre Weihnachtseinkäufe Online-Kanäle nutzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des E-Commerce-Dienstleisters Diva-E. Die Mehrheit (62 Prozent) der rund 1.000 Befragten wollen sowohl im Netz als auch im stationären Handel Geschenke kaufen, immerhin jeder vierte Deutsche kauft aber bereits ausschließlich oder überwiegend im Internet ein.

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20 Jun

Warum es Zeit für eine neue Internet-Revolution ist

Die rasante Entwicklung des Internets in den vergangenen zehn Jahren und die Entstehung des Web 2.0 sind von einer ganzen Reihe von Charakteristika geprägt, die tiefgreifende Fragen aufwerfen. Fragen, die nicht nur volkswirtschaftliche, sondern vor allem politische Bedeutung haben. Leider wird die Debatte jedoch meist von Technikern und Informatikern und deren Visionen technischer Machbarkeit und technologischer Innovationen in der Öffentlichkeit bestimmt.

Ein Vortrag Jaron Lanier in San Francisco hat mich aber für das Spannungsfeld Technologie und Politik sensibilisiert, denn die derzeit als allgemein gegeben hingenommene Internetarchitektur bringt einige unverwünschte Effekte mit sich, die bisher zu oft nur beschrieben und zu wenig analysiert wurden. Denn die derzeit herrschenden technologischen und ökonomischen Grundlagen bevorzugen bestimmte Business-Modelle und verhindern die Realisierung eines “humanistischen Designs”, so wie es Ted Nelson z.B. mit seinem Konzept der Transliteratur (Projekt Xanadu) vertritt.

Gerade heute mit dem Aufkommen von 3D Interfaces und UI-Technologien (Erinnerst du dich noch an Tom Cruise in Minority Report?), wäre zumindestens hardwareseitig die Grundlage für eine vollkommen neue Strukturierung der Informationswelt in der wir leben, eine echte Herausforderung, der wir uns stellen und die wir als Chance für einen Aufbruch in ein kreativeres und gerechteres Informationszeitalter nutzen sollten.

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