19 Apr

Donald Trump, das digitale Handelsdefizit und der globale Kampf um die Zukunft

US-Präsident Trump und Chinas Führungseliten verschärfen den Kampf der Volkswirtschaften. Es geht um viel und um die Vorherrschaft in einer Welt, die einem immer schnelleren Wandel unterliegt. Trumps Weg der Abschottung und “America First”-Strategie scheint aber nicht besonders gut überlegt zu sein.

Denn wie Christoph Bornschein im manager-magazin (Abo-/Kauf-Content) betont, ist gerade das digitale Handelsdefizit ein Beweis, daß die USA sehr erfolgreich durch und mit dem Freihandel geworden sind. Die US-Freihandelsstrategie sieht der Agenturchef als Bedrohung für Europa und seinem Appell “Die Europäer müssen zusammenarbeiten, um endlich aus der Anwenderecke zu kommen” kann man nur zustimmen. Trump und das digitale Handelsdefizit zeigt, wo Europa aufholen muss.

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16 Jun

Der Buy-Button kommt auf immer mehr Plattformen – was tun als Händler?

Es war einmal: der lokale Handel kämpfte gegen die wachsende Konkurrenz und der eCommerce wurde als große Chance angesehen – insbesondere für den Mittelstand und KMU. Der Tipp so mancher Berater an den lokalen Händler lautete: “Eröffnen Sie doch auch einen Internet-Shop und profitieren Sie von dem riesigen Kuchen – bei dem Megatrend und wenn bald alle im Internet einkaufen ist Umsatz für alle da.” Doch aus dem digitalen Eldorado wurde oft all zu schnell ein finanzielles Fiasko. Hohe Rücksendequoten (von 50-70%), der unausweichliche Preisdruck (gefördert von Preisvergleichsportalen wie ideal0.de, guenstiger.de, etc.), hohe SEO-, Shop-Pflege-, Software- und Wartungskosten sorgten bei vielen Online-Shop-Betreibern für viel Verdruss und ein schnelles Aus. Übrig blieben im Rahmen der beinharten Verdrängungswettbewerb im eCommerce die stärksten und schnellsten Unternehmen. Doch auch denen droht nun neues Ungemach: immer mehr Plattformen erkennen das Potenzial ihres Traffic und monetisieren diesen am liebsten selbst.

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23 Nov

Wie man das Problem des Qualitätsjournalismus schon lange gelöst haben könnte

Zur aktuellen Qualitätsjournalismus-Debatte könnte man sehr viel schreiben (wie z.B. hier, hier und hier). Von mir nur soviel: Es geht nicht darum, dass das Internet keine Qualität böte (mit diesem oft gehörten Vorwurf tut man vielen Unrecht). Aber es geht darum, dass die geringen Eintrittsbarrieren und die nach unten tendierende Content-Qualität bei stetig steigender Quantität an Botschaften zu einem riesigen Information Overload führt, den kein Mensch oder “User” mehr verarbeiten kann. Dabei könnte die Lösung so einfach sein – ich sage: Gebt mir einen QUALITÄTSFILTER (nein, nicht eine Suchmaschine wie Google, bei der jeder SEO einem für x Euro den 1. Platz beschafft) und ich bin glücklich.

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07 Nov

Künftige Entwicklungen im Suchmaschinenmarketing: Social, Local und Mobile mit stärkstem Bedeutungszuwachs

Social, Local und Mobile zählen zu den vielversprechenden Geschäftsbereichen im Suchmaschinenmarketing (SEM). Neben diesen Suchumfeldern soll die klassische Suche nach Produkten, Bildern und Videos auch weiterhin eine hohe Bedeutung besitzen. Dies bestätigt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. durch die aktuellen Expertenbefragung „Trend in Prozent“ für die Unit Search im BVDW. Demnach befürwortet die Mehrheit der Umfrageteilnehmer, dass Unternehmen durch Spezial-Agenturen bei Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchwortvermarktung (SEA) betreut werden sollen.

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31 Oct

Deutsche Unternehmen setzen immer stärker auf Social Media

Mit fast 85 Prozent setzt eine große Mehrheit der deutschen Unternehmen auf Social Media. Damit steigt die Nutzung um 17 Prozent im Vorjahresvergleich. Das berichtet die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. anhand einer aktuellen Befragung unter 140 werbungtreibenden Unternehmen.

Laut der Studie geben mehr als sechs von zehn der befragten Unternehmen an, dass sich ihre bisherigen Social-Media-Aktivitäten gelohnt haben. Zu den wichtigsten Einsatzgebieten zählen Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Präsenzen bei Twitter oder YouTube und ein eigenes Corporate Blog.

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31 Mar

Facebook: Verweildauer stagniert, aber Werbeumsatz fast verdoppelt

Die Verweildauer auf Facebook ist, gemessen als Anteil an der gesamten Online-Zeit der Internetnutzer, in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr nicht mehr gewachsen. Seit August 2011 stagniert sie auch in Deutschland. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Focus” in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Comscore.

Dieser Anteil an der gesamten Online-Zeit der Internetnutzer liege im Durchschnitt der 20 größten Facebook-Länder bei rund 20 Prozent. In den USA habe sich die Verweildauer im vergangenen Jahr zwischen 14 und 15 Prozent eingependelt. In Deutschland sei dieser Anteil bis zum vergangenen Sommer noch rasant gestiegen, liege seit August aber relativ konstant bei rund 16 Prozent der gesamten Internet-Minuten der Nutzer. Das Wachstum von Facebook komme im Moment weitgehend aus Schwellenländern wie Indonesien und Brasilien.

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02 Mar

Facebook verdrängt zunehmend Google: Facebook als Trafficbringer immer wichtiger

Die virtuelle Welt der Sozialen Netzwerke wird für ihre Nutzer nicht nur immer wichtiger, sondern auch übersichtlicher. Zwei von drei Usern steuern die Startseite ihres bevorzugten Sozialen Netzwerks mittlerweile häufiger an als die Google-Homepage, wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht. Dabei handelt es sich bei dem bevorzugten Sozialen Netzwerk in den weitaus meisten Fällen um Facebook oder – für professionelle Kontakte – Xing, während Youtube den Bereich der Videoplattformen dominiert.

“Soziale Netzwerke fungieren mittlerweile häufig als ‘Stellwerk’ für den Internet-Traffic. Aus diesem Grund gewinnt die strategische Auseinandersetzung mit Social Media für Unternehmen, Medienhäuser und Werbetreibende immer mehr an Bedeutung”, sagt Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.

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08 Sep

Facebook: 1,6 Milliarden US-Dollar Umsatz, 500 Millionen Dollar Gewinn

Facebook hat nach seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2011 auf 1,6 Milliarden Dollar verdoppelt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Dabei habe das Unternehmen einen Gewinn von fast 500 Millionen Dollar erzielt. Facebook ist dabei auf dem besten Weg, ähnlich profitabel wie der Internet-Gigant Google zu werden.

Unklar bleibt Reuters zufolge, welchen Anteil die Werbeeinnahmen am diesjährigen Umsatz hatten. Dieser dürfte jedoch beträchtlich sein: Laut dem Unternehmen Efficient Frontier, das Werbekunden auf Facebook betreut, stiegen die Preise für Anzeigen auf der Plattform zwischen dem 4. Quartal 2010 und dem 2. Quartal 2011 um 62 Prozent. Und das Marktforschungsunternehmen Comscore rechnete vor, dass Facebook in den USA inzwischen gut ein Drittel aller Klicks auf Werbeanzeigen auf sich vereinigt.

Viele Branchenexperten und Analysten erwarten für 2012 einen IPO des Unternehmens, das derzeit mit rund 80 Milliarden Dollar bewertet wird. In diesem Fall müsste Facebook seine Bilanzen regelmäßig der Öffentlichkeit zugänglich machen.

19 Jul

Microsofts geheimes Social Media-Projekt Tulalip: Konkurrenz für Facebook und Google+?

Microsoft arbeitet fieberhaft an einem Social Media-Projekt mit dem Namen “Tulalip”, das vorübergehend auf der Domain socl.com abrufbar war. Aktuell findet sich auf der Website folgender Hinweis:

socl.com is an internal design project from a team in Microsoft Research which was mistakenly published to the web.

We didn’t mean to, honest.

Ein eilig aufgenommener Screenshot zeigt einige der Funktionen des neuen Dienstes – und die Verwandschaft mit Windows Mobile 7:

The Tululip splash screen gave me one other important clue to Microsoft’s intentions; it features a graphic displaying ‘social tiles’ that look very similar to the tiles interface from Windows mobile 7 operating system.

Could Microsoft be planning to combine a search engine, operating system and social media networking platform on the Windows 8 desktop? I believe it would make perfect sense, and their grip on OEM manufacturers would facilitate the approach.

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