29 May

Das Apple iPad: ein Blick in die Zukunft

Das iPad ist momentan in aller Munde und war am ersten Verkaufstag in Deutschland direkt ausverkauft. Eine tolle Resonanz also beim Kunden – der Verlage hoffen lässt, endlich auch etwas vom Paid Content-Kuchen abzubekommen. Die iStores von Apple boomen nämlich und Steve Jobs darf sich in Zukunft auf noch höhere Umsätze mit Musik und Büchern in digitaler Form freuen.

Apple hat inzwischen eine höheren Börsenwert als Microsoft und es wird noch einiges mehr an Innovationen aus dem Hause Apple kommen. Betrachtet man nämlich das iPad genauer, so sind drei Dinge vorstellbar, die für eine sehr starke Verbreitung des Geräts in Zukunft sprechen:

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28 Jan

Apples iPad – die Rettung für deutsche Verlage?

Apples iPad hat ein riesiges Presse-Echo hervorgerufen, auch bei deutschen Verlagen. Doch ist das iPad wirklich ein neuer Vertriebskanal in Sachen Paid Content und der lang ersehnter Umsatzbringer? Das größte “Problem”: das iPad integriert einen Web-Browser, E-Mail, Fernsehen und Video sowie das Lesen von digitalen Büchern, den E-Books. Wie leicht es ist, die Bezahlschranke zu umgehen und Paid Content kostenlos zu beziehen, hatte ich ja schon mal auf Facebook erwähnt.

Technisch besteht also kein besonders hohes Lock-in-Potenzial, da v.a. auch Google Books und andere Angebote auf dem iPad verfügbar sein werden, von den News-Seiten vieler Portale und Player mal ganz zu schweigen. Für Verlage sehe ich also wenig Potenzial – denn zu groß ist die Konkurrenz durch das Internet auf dem iPad. Doch Steve Jobs hat wie bekannt immer einen Joker in der Hinterhand und das ist sein Marketing Know-How in Sachen digitaler Güter.

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