09 May

Strategie wird mobil: Erfolg wird heute durch mobile Endgeräte und mobile Kanäle definiert

Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass wir unsere Gesundheit mit einer Uhr überwachen oder dass wir mit unserem Smartphone unser Zuhause überwachen können? Wer hätte geahnt, dass Mobilgeräte uns einmal Einkaufstipps geben oder eine völlig neue Art der Mediennutzung ermöglichen? Und wer hätte vorhergesagt, dass eine ganze Generation niemals einen Desktop-Computer besitzen oder ein Abonnement bei einem Kabelanbieter abschließen wird?

Vor fünf Jahren steckte die mobile Revolution noch in den Kinderschuhen. Heute verzeichnet sie einen enormen Wachstumsschub, und keiner weiß, wann dieser endet. Diese Entwicklung hat große Auswirkungen auf das Management und Ihr Unternehmen. Vor fünf Jahren sagte man noch: „Wir müssen eine Mobile-Strategie entwickeln“. Heute ist Mobile die Strategie.

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03 Apr

70 Prozent Marktwachstum für Mobile Advertising erwartet

Mobile Advertising wird für die werbungtreibende Industrie ein immer wichtigerer Wirtschafts- und Wettbewerbsfaktor. Dies belegt die Unit Mobile Advertising (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. mit dem „MAC Mobile-Report 2013/01“: Für das laufende Jahr 2013 erwartet der BVDW ein Marktwachstum um 70 Prozent mit Bruttowerbeinvestitionen in Höhe von 105 Millionen Euro. Im Vorjahr wurden bereits rund 62 Millionen Euro in Mobile Werbung investiert. Zu den investitionsstärksten Wirtschaftsbereichen 2012 zählen der Kraftfahrzeugmarkt, die Telekommunikationsbranche und der Dienstleistungssektor. Im Monatsvergleich der Bruttowerbespendings zeigt der Dezember den höchsten Wert mit rund 9,4 Millionen Euro. Der „MAC Mobile-Report 2013/01“ liefert detaillierte Marktzahlen und die aktuelle Wirtschaftsprognose für den Mobile Werbemarkt. Continue reading

03 Nov

Das Best Case Scenario für das iPad: eine elegante Hülle in zeitloser Buchoptik

Das iPad ist inzwischen ein weit verbreitetes Arbeits- und Präsentationswerkzeug. Doch wie schützt und transportiert man sein iPad zeitgemäß? germanmade. hat die Lösung und zwar als iPad Cases in zeitloser Buchoptik. Alle von germanmade. produzierten Produkte sind Einzelstücke und können individuell konfiguriert werden.

An die Optik von klassischen Notizbüchern angelehnt, wurde die volle Funktionalität des iPads nicht nur erhalten, sondern durch wichtige Eigenschaften ergänzt. Ein klassischer Bucheinband und ein solider Birkenholzrahmen stellen die Basis dar. Diese beiden Komponenten schaffen gemeinsam ein optisch angemessenes und vor allem rundum gesichertes “Gehäuse” für das iPad 1 oder iPad 2 in zwei Modellvarianten.

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30 Sep

Zeitungs-Apps: Interesse und Zahlungsbereitschaft der User vorhanden

Mehr als 80 Prozent der Nutzer von Tablet-PCs sind an einem Kombiangebot von gedruckter Ausgabe und App der Zeitung interessiert. Zeitungs-Apps gehören für iPad-Nutzer zu den Favoriten unter den Apps: 52 Prozent  nutzen derartige Anwendungen täglich oder fast täglich. Und auch bei den zukünftigen Tablet-Besitzern stehen Zeitungs-Apps hoch im Kurs. 64 Prozent geben an, sich sehr für diese zu interessieren. Keine andere App-Kategorie erhält soviel Zuspruch. Weiteres Ergebnis der Untersuchung: Zeitungs-Apps werden eher als Ergänzung denn als Alternative zur gedruckten Zeitung gesehen (55 Prozent bestätigen diese Aussage).

Das ist ein Ergebnis einer Studie des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Kooperation mit dpa-infocom, einer Tochterfirma der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH. Die Untersuchung wird am 5. Oktober 2011 bei der Fachkonferenz „Zeitungen machen mobil – E-Publishing, Apps und mobiles Internet“ in Berlin vorgestellt. Für die Studie wurden auf den Websites der acht beteiligten Verlage 3.290 Personen im Verbreitungsgebiet befragt.

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01 Jun

Indoor Positioning und Indoor Navigation: Smartphone App Basistechnologien für das Marketing der Zukunft (Mobile Couponing, etc.)

Indoor Positioning und Indoor Navigation sind momentan Themen, die intensiv in Fachkreisen diskutiert werden. Denn besonders durch die stetig steigende Verbreitung von Smartphones werden mobile Anwendungen und die dadurch entstehenden Märkte immer interessanter. Indoor Navigation wird schon als der nächste Goldrausch gehandelt und der Konflikt Apples um die Lieferung seiner Geodaten mit den ehemaligen Partnern Skyhook und Google zeigt wie strategisch wichtig das Thema geworden ist. Es geht dabei um nichts geringeres, als um die Kontrolle der mobilen Datenströme der Zukunft.

Eine Reihe von Anbietern in USA (wie z.B. FastMall, PointInside, Micello, etc.) haben das Thema bereits erkannt, kartieren intensiv vor allem Flughäfen sowie Shoppingmalls und bezeichnen sich vollmundig als “Google Maps for the Indoors”. Da wir im Durchschnitt mehr als 70% unserer Zeit in Gebäuden verbringen und daraus abgeleitet einen sehr hohen Prozentsatz an Transaktionen und Umsätzen tätigen, sind mobile Anwendungen mit den Fähigkeiten zur Echtzeit-Lokalisierung und Indoor Navigation als Marketing-Tools der Zukunft von zentraler Bedeutung.

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17 Mar

Smartphone Apps – welche Plattformen sollte man als Anbieter unterstützen?

Smartphone Apps liegen momentan voll im Trend – doch welche Plattformen soll man als Unternehmen unterstützen und zum Download anbieten? Entscheidend dafür ist zunächst die Zielgruppe und natürlich der aktuelle Marktanteil des jeweiligen Betriebssystems in der jeweiligen Region (und im Idealfall der Zielgruppe). Die aktuellen mobilen Marktanteile sind von Region zu Region (USA, Europa, etc.) dabei sehr unterschiedlich. Betrachtet man die USA als technologischen Vorreiter (mit 3-6 Monaten Vorsprung) sind jedoch die dort ermittelten Zahlen für eine Prognose auch für die Entscheidung als europäischer Anbieter einer App durchaus interessant.

Die globalen Marktanteile (siehe “Global Smartphone Share by OS, November 2010 (© Netbiscuits, 2011)”) zeigen eine deutliche Dominanz von Apples iOS, gefolgt von Android, Symbian, RIM/Blackberry, etc. Bildschirmfoto 2011-03-17 um 11.07.53

Betrachtet man nun die Region Westeuropa, so verändert sich die Rangfolge: es führt zwar immer noch Apple mit dem iOS, aber an 2. Stelle findet man Symbian, gefolgt von Android und RIM/Blackberry, etc.

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Sehr interessant ist die Analyse der Marktanteile in Deutschland: Hier ist die Dominanz von Apples iOS noch stärker ausgeprägt als in Westeuropa oder USA. Eine weitere Überraschung: Symbian ist stärker als Android vertreten, RIM liegt abgeschlagen noch hinter Windows Mobile und bada.

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Aktuell würde also die Entscheidung bei der Unterstützung von z.B. drei Plattformen Apple iOS, Symbian und Android lauten. Allerdings hat Nokia entschieden, Symbian nicht mehr weiterzuentwickeln, ein Symbian^4 wird es nicht geben.

Perspektivisch wird aufgrund der Marktanteilszuwächse in Deutschland vor allem Android weiter an Bedeutung gewinnen. Die Chancen, dass Android Symbians Platz einnimmt stehen nach dem Windows-Schwenk von Nokia nicht schlecht, da Symbian kaum noch Zuwächse realisieren werden kann. Ein Investment in eine umfangreiche Symbian-Entwicklung ist auf jeden Fall schon heute eine Sackgasse und nicht nachhaltig.

Eine interessante Studie hat comScore zur Gesamt-Situation in Deutschland vorgestellt: Smartphones machen inzwischen mehr als 23 Prozent aller Handy-Nutzer aus, und der Anteil steigt rapide – im vergangenen Jahr um rund 5,1 Millionen Konsumenten (plus 65 Prozent). Googles Android liegt zwar mit 10,6 Prozent “nur” auf Platz 4, beachtenswert ist aber der große Sprung von 1,4 Prozent Marktanteil in 2009 auf nunmehr 10,6 Prozent (plus 9,2 Prozentpunkte, was einer Steigerung um 657 Prozent entspricht!) im letzten Jahr.

Smartphone_OS_Anteile_in_DeutschlandBei begrenztem Budget und je nach OS-Verteilung in der Zielgruppe, kann es also mittelfristig eine Option sein, nur zwei Betriebssystem-Plattformen zu unterstützen: Apples iOS (mit dem Zusatznutzen auch auf dem iPad und iPod touch präsent zu sein) und Android – alle anderen Betriebssysteme sind z.B. auch durch eine mobile Website gut abdeckbar.

Festzuhalten ist aber, daß man vor einer derartigen Plattform-Entscheidung in Bezug auf seine Zielgruppe Marktforschung betreiben sollte, um die im konkreten Einzelfall vorliegende Verteilung der Marktanteile zu überprüfen. Hierbei kann je nach Zielgruppe (B2C oder B2B) eine Analyse anhand demographischer Daten oder Berufsgruppen sehr hilfreich sein.

24 Nov

Das iPad als Retter der Verlage?

Der Erfolg des iPads und des iTunes Stores wird von vielen Verlagen als Hoffnungsschimmer betrachtet. Tablets und Smartphones ermöglichen der Nachrichtenindustrie einen zweiten Versuch, so US-Medienexperte Ken Doctor. Doch ist das iPad der Retter der Verlage? Wird in Zukunft jeder Nutzer brav seine iPad-only Tageszeitung konsumieren? Ich denke nein. Denn dann müsste zunächst ganz praktisch das Einfallstor für kostenlose Inhalte, der Safari Browser vom iPad verschwinden. Noch ist das Web nicht tot, und noch kann man auch in HTML5 und mit CSS sehr attraktive iPad Webapps (wie z.B. DIE ZEIT) realisieren. Continue reading

02 Jul

Ist Apple noch auf dem richtigen Weg?

Braucht man ein iPad? Nachdem ich es erst einmal 3 Tage in der Ecke schmoren gelassen habe, muss ich sagen: Für couch potatoes ist es als Fernsehersatz OK, aber weit weg von dem, wo Apple mal hinwollte: Kreativität statt Konsum von Bezahlinhalten. Ich erinnere mich noch ganz gut an 1994 und meinen ersten Videoschnitt auf einer Quadra 840AV an der University of Michigan in Ann Arbor, die ersten Performas mit ihren Multimedia-Fähigkeiten und den irren Abstand zu PCs und die vielen kreativen Erlebnisse mit dem Mac.

Oder die ersten BeOS Präsentation, oder meine erste SGI Webforce (das Intro mit der Kamerafahrt um den jonglierenden Einstein, der von Picasso gemalt wird würde ich unheimlich gerne nochmal sehen), whow – das waren Maschinen … nicht zu vergleichen mit so etwas wie einem iPad, wofür es noch nicht mal Photoshop gibt … ja, aber vielleicht kommt ja (hoffentlich) nochmal irgendein junger Verrückter, der die ganze iPad und PC-Welt auf den Kopf stellt und uns wieder kreative Werkzeuge gibt.

And you will see why 1984, won’t be like “1984.”

29 May

Das Apple iPad: ein Blick in die Zukunft

Das iPad ist momentan in aller Munde und war am ersten Verkaufstag in Deutschland direkt ausverkauft. Eine tolle Resonanz also beim Kunden – der Verlage hoffen lässt, endlich auch etwas vom Paid Content-Kuchen abzubekommen. Die iStores von Apple boomen nämlich und Steve Jobs darf sich in Zukunft auf noch höhere Umsätze mit Musik und Büchern in digitaler Form freuen.

Apple hat inzwischen eine höheren Börsenwert als Microsoft und es wird noch einiges mehr an Innovationen aus dem Hause Apple kommen. Betrachtet man nämlich das iPad genauer, so sind drei Dinge vorstellbar, die für eine sehr starke Verbreitung des Geräts in Zukunft sprechen:

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04 Feb

iPad, iPod, iTMS, iBook Store: Steve Jobs stellt sich auf die Seite der Kreativen und sorgt für Google-freie Zonen

Es ist schon sehr spannend, was das iPad bereits vor seinem physischen Erscheinen alles auslöst: Amazon gibt Macmillan nach und erhöht auf dessen Druck die Preise. 9,99 Dollar ade. Der Macher im Hintergrund: Steve Jobs. Er hat schon mit dem iTMS erkannt, dass die Kostenlos-Kultur im Web keine Zukunft hat und dass nur kreative Menschen, die entlohnt werden, langfristig für Inhalte sorgen.

Content siegt also – zumindestens in langfristiger Sicht. Es ist überaus faszinierend wie Steve Jobs dabei vorgeht. Zuerst die freien Formate umarmen (ja, sicher werden PDFs auf dem iPad funktionieren, aber Apples iBooks eben auch) und dann langsam interessante Bezahlangebote hinterherreichen. Der interessante Nebeneffekt: die Zahl Google-freier Zonen steigt – Google hat weder im iTMS noch im iBookStore etwas zu suchen.

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