30 Mar

WhatsApp Marketing: der smarte und direkte Draht zum Kunden

Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland nutzen WhatsApp. Wieso also den Dienst nicht nutzen für die schnelle und einfache Verbreitung von eigenen News und zielgruppenspezifischen Botschaften? Fast 40 Prozent aller Einwohner versenden also Textnachrichten, Bilder, Links und Standorte via WhatsApp. Damit ist WhatsApp die meistgenutzte App der Deutschen, dicht gefolgt von Facebook und Google Maps.

Laut dem Statistik-Portal Statista, verschickt ein durchschnittlicher WhatsApp-Verwender mehr als 30 Nachrichten pro Tag. Das sind hochgerechnet in Deutschland 900 Millionen Nachrichten täglich. Die liebste Beschäftigung der Deutschen in der Zeit am Smartphone ist Kommunikation und das Senden von Nachrichten, bestätigt die Wirtschaftswoche. Der Dienst befriedigt das Bedürfnis nach schneller unverbindlicher Kommunikation. Längst ist WhatsApp beliebter als das Senden von SMS.

WhatsApp ist aber keinesfalls auf den privaten Gebrauch beschränkt. Warum den Messenger nicht nutzen um schnell und einfach News direkt auf das Smartphone des Kunden zu senden?

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20 Jun

Warum es Zeit für eine neue Internet-Revolution ist

Die rasante Entwicklung des Internets in den vergangenen zehn Jahren und die Entstehung des Web 2.0 sind von einer ganzen Reihe von Charakteristika geprägt, die tiefgreifende Fragen aufwerfen. Fragen, die nicht nur volkswirtschaftliche, sondern vor allem politische Bedeutung haben. Leider wird die Debatte jedoch meist von Technikern und Informatikern und deren Visionen technischer Machbarkeit und technologischer Innovationen in der Öffentlichkeit bestimmt.

Ein Vortrag Jaron Lanier in San Francisco hat mich aber für das Spannungsfeld Technologie und Politik sensibilisiert, denn die derzeit als allgemein gegeben hingenommene Internetarchitektur bringt einige unverwünschte Effekte mit sich, die bisher zu oft nur beschrieben und zu wenig analysiert wurden. Denn die derzeit herrschenden technologischen und ökonomischen Grundlagen bevorzugen bestimmte Business-Modelle und verhindern die Realisierung eines “humanistischen Designs”, so wie es Ted Nelson z.B. mit seinem Konzept der Transliteratur (Projekt Xanadu) vertritt.

Gerade heute mit dem Aufkommen von 3D Interfaces und UI-Technologien (Erinnerst du dich noch an Tom Cruise in Minority Report?), wäre zumindestens hardwareseitig die Grundlage für eine vollkommen neue Strukturierung der Informationswelt in der wir leben, eine echte Herausforderung, der wir uns stellen und die wir als Chance für einen Aufbruch in ein kreativeres und gerechteres Informationszeitalter nutzen sollten.

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