12 Nov

Warum Bitcoin keine sinnvolle Währung ist und kein Geld sein kann

Bitcoin ist in aller Munde und in vielen digitalen Wallets. Doch des Kaisers (bzw. des Geldes) neue Kleider sind leider vollkommen unzureichend und letztendlich ein von IT-Nerds ausgedachtes Spielzeug, was nie unser aktuelles Geldsystem ersetzen kann. Denn Bitcoin steckt voller konzeptioneller Fehler und immanenter Mängel, die einem Volkswirt wie mir natürlich sofort aufgefallen sind und die es gilt einmal näher anzuschauen.

Fehler Nr. 1: Die Anzahl generierter Bitcoins ist nach oben hin begrenzt. Das bedeutet, dass die #Geldmenge dieser Kryptowährung begrenzt ist und jeder Bitcoin mit jedem Tag automatisch mehr wert wird. Selbst Ersatzgeld wie Gold wird tagtäglich neu gefördert – was auch dringend nötig ist im Falle von Geld, denn nur so kann man eine Deflation vermeiden. Um den Geldwert stabil zu halten, bedarf es einer Geldpolitik und einer Regulierung der Geldmenge. Wenn nur die Umlaufgeschwindigkeit regelbar ist, reicht dies nicht aus. Schwerwiegende Verwerfungen sind die Folge und mithin ein erratische, krisenanfällige Entwicklung des Bitcoin-Geldwerts, der potenziell im Krisenfall bis zum Totalverlust führen kann.

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