31 Dec

Digitale Wirtschaft erwartet Umsatzwachstum in 2012

Mehr als 85 Prozent der Unternehmen der digitalen Branche gehen 2012 von einem Umsatzwachstum aus. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. erwarten drei Viertel der Befragten zudem eine erneute Zunahme der Mitarbeiterzahlen. Als eindeutigen Trend identifizieren die Unternehmen die steigende Relevanz des Internets für Image- und Brandingkampagnen, die Notwendigkeit von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie den Nachweis einer messbaren Reaktion der Nutzer bei Online-Werbekampagnen.

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08 Nov

Weltweiter Anstieg von aktuell 900 Millionen mobilen Breitbandnutzern auf fast fünf Milliarden im Jahr 2016 erwartet

In seinem aktuellen „Traffic and Market Data Report“, der einen aktuellen Einblick in wichtige Mobilfunktrends ermöglicht, prognostiziert Ericsson einen weltweiten Anstieg der übertragenen Daten bis zum Jahr 2016 um das Zehnfache. Grundlage für diese Erwartung sind Messungen des tatsächlichen Datenverkehrs, die das Unternehmen über mehrere Jahre hinweg in Mobilfunknetzen auf der ganzen Welt vorgenommen hat.

Laut dieser Untersuchung wird die Zahl der mobilen Breitbandnutzer bis zum Jahr 2016 auf annähernd fünf Milliarden ansteigen. Im laufenden Jahr soll deren Zahl um 60 Prozent auf rund 900 Millionen Teilnehmer zunehmen. Gleichzeitig steigt die Menge der über Smartphones übertragenen Daten deutlich an. Ericsson geht davon aus, dass sich das entsprechende Datenvolumen im Laufe des Jahres 2011 verdreifachen wird.

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19 Apr

Markt für Mobile Advertising verzeichnet auch in 2010 starkes Wachstum

Der Markt für Mobile Advertising verzeichnet in 2010 ein starkes Wachstum um knapp 40 Prozent. Die werbungtreibenden Unternehmen schalteten insgesamt 1.221 Kampagnen auf mobilen Endgeräten. Die Anzahl der Werbungtreibenden stieg im vergangenen Jahr auf 248 Unternehmen, was einem Anstieg um mehr als 27 Prozent entspricht. Dies geht aus der aktuellen Erhebung der Unit Mobile Advertising (MAC) der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Der MAC bestätigt somit erneut das deutliche Wachstum von Mobile Advertising in Deutschland.

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17 Mar

Smartphone Apps – welche Plattformen sollte man als Anbieter unterstützen?

Smartphone Apps liegen momentan voll im Trend – doch welche Plattformen soll man als Unternehmen unterstützen und zum Download anbieten? Entscheidend dafür ist zunächst die Zielgruppe und natürlich der aktuelle Marktanteil des jeweiligen Betriebssystems in der jeweiligen Region (und im Idealfall der Zielgruppe). Die aktuellen mobilen Marktanteile sind von Region zu Region (USA, Europa, etc.) dabei sehr unterschiedlich. Betrachtet man die USA als technologischen Vorreiter (mit 3-6 Monaten Vorsprung) sind jedoch die dort ermittelten Zahlen für eine Prognose auch für die Entscheidung als europäischer Anbieter einer App durchaus interessant.

Die globalen Marktanteile (siehe “Global Smartphone Share by OS, November 2010 (© Netbiscuits, 2011)”) zeigen eine deutliche Dominanz von Apples iOS, gefolgt von Android, Symbian, RIM/Blackberry, etc. Bildschirmfoto 2011-03-17 um 11.07.53

Betrachtet man nun die Region Westeuropa, so verändert sich die Rangfolge: es führt zwar immer noch Apple mit dem iOS, aber an 2. Stelle findet man Symbian, gefolgt von Android und RIM/Blackberry, etc.

Bildschirmfoto 2011-03-17 um 11.13.33

Sehr interessant ist die Analyse der Marktanteile in Deutschland: Hier ist die Dominanz von Apples iOS noch stärker ausgeprägt als in Westeuropa oder USA. Eine weitere Überraschung: Symbian ist stärker als Android vertreten, RIM liegt abgeschlagen noch hinter Windows Mobile und bada.

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Aktuell würde also die Entscheidung bei der Unterstützung von z.B. drei Plattformen Apple iOS, Symbian und Android lauten. Allerdings hat Nokia entschieden, Symbian nicht mehr weiterzuentwickeln, ein Symbian^4 wird es nicht geben.

Perspektivisch wird aufgrund der Marktanteilszuwächse in Deutschland vor allem Android weiter an Bedeutung gewinnen. Die Chancen, dass Android Symbians Platz einnimmt stehen nach dem Windows-Schwenk von Nokia nicht schlecht, da Symbian kaum noch Zuwächse realisieren werden kann. Ein Investment in eine umfangreiche Symbian-Entwicklung ist auf jeden Fall schon heute eine Sackgasse und nicht nachhaltig.

Eine interessante Studie hat comScore zur Gesamt-Situation in Deutschland vorgestellt: Smartphones machen inzwischen mehr als 23 Prozent aller Handy-Nutzer aus, und der Anteil steigt rapide – im vergangenen Jahr um rund 5,1 Millionen Konsumenten (plus 65 Prozent). Googles Android liegt zwar mit 10,6 Prozent “nur” auf Platz 4, beachtenswert ist aber der große Sprung von 1,4 Prozent Marktanteil in 2009 auf nunmehr 10,6 Prozent (plus 9,2 Prozentpunkte, was einer Steigerung um 657 Prozent entspricht!) im letzten Jahr.

Smartphone_OS_Anteile_in_DeutschlandBei begrenztem Budget und je nach OS-Verteilung in der Zielgruppe, kann es also mittelfristig eine Option sein, nur zwei Betriebssystem-Plattformen zu unterstützen: Apples iOS (mit dem Zusatznutzen auch auf dem iPad und iPod touch präsent zu sein) und Android – alle anderen Betriebssysteme sind z.B. auch durch eine mobile Website gut abdeckbar.

Festzuhalten ist aber, daß man vor einer derartigen Plattform-Entscheidung in Bezug auf seine Zielgruppe Marktforschung betreiben sollte, um die im konkreten Einzelfall vorliegende Verteilung der Marktanteile zu überprüfen. Hierbei kann je nach Zielgruppe (B2C oder B2B) eine Analyse anhand demographischer Daten oder Berufsgruppen sehr hilfreich sein.

03 Jan

Media-Trends 2011: ein kleiner Blick in die Zukunft

Nachdem ich mich auch in diesem Jahr wieder sehr intensiv mit den Media-Trends in der Praxis auseinandersetzen durfte hier ein kleiner Blick in die Zukunft und ein paar Denkanstösse, wo die Reise hingehen könnte:

Das Jahr 2011 wird mobil – endlich wird nicht nur geredet, sondern das Smartphone ist beim User angekommen. Ob in der Premium-Variante als iPhone oder in der massenkompatiblen Android-Version. Das Smartphone als Kleinstrechner eröffnet dabei ganz neue Anwendungsmöglichkeiten. Mein Favorite: location-based services und dabei vor allem Indoor Positioning und Indoor Navigation. 80-90% unseres Leben bringen wir in geschlossenen Gebäuden zu – und dort gibt es kein GPS. Die aktuell verfügbaren Indoor Positioning und Indoor Navigation-Lösungen setzen v.a. auf Wifi und andere Verfahren zur Positionsbestimmung. Die kommerziellen Anwendungen sind so weitreichend, daß in USA bereits von einem Goldrausch gesprochen wird. Denn Geld wird meist in Gebäuden ausgegeben und die Transaktion als solche wird damit zu einem zentralen Element. Airports und Shopping Malls stechen dabei ins Auge, aber auch Messen und andere weitflächige Infrastrukturen sind “weiße Flecken” auf der Google-Landkarte. Es ist Zeit, das zu ändern …

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15 Sep

Mobile Werbung legt 2010 weiter deutlich zu in Deutschland

Mobile Werbung legt 2010 weiterhin deutlich zu in Deutschland. So wurden im ersten Halbjahr 2010 über 50 Prozent mehr mobile Display-Kampagnen umgesetzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies geht aus der Marktstudie des Mobile Advertising Circle (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor, die seit 2007 durchgeführt wird. Entsprechend wurden im ersten Halbjahr 2010 schon 545 mobile Kampagnen geschaltet. Im letzten Jahr waren es 360 im gleichen Zeitraum, also 185 weniger, und 885 Mobile Kampagnen insgesamt in 2009. Auch die Anzahl der Mobile-Werbungtreibenden hat sich in den ersten sechs Monaten diesen Jahres um 28 auf 137 erhöht. Alle aktuellen Zahlen zum Mobile Display-Werbemarkt in Deutschland bietet der Mobile Kompass 2010/2011, der ab sofort im BVDW Online-Shop unter www.bvdw-shop.org für 49,90 Euro erhältlich ist. Weitere Informationen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.

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