31 Dec

Digitale Wirtschaft erwartet Umsatzwachstum in 2012

Mehr als 85 Prozent der Unternehmen der digitalen Branche gehen 2012 von einem Umsatzwachstum aus. Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. erwarten drei Viertel der Befragten zudem eine erneute Zunahme der Mitarbeiterzahlen. Als eindeutigen Trend identifizieren die Unternehmen die steigende Relevanz des Internets für Image- und Brandingkampagnen, die Notwendigkeit von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie den Nachweis einer messbaren Reaktion der Nutzer bei Online-Werbekampagnen.

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08 Nov

Onlinewerbung übernimmt Spitzenposition: Unterhaltungs- und Medienbranche in Deutschland auf Wachstumskurs

Das Volumen der Onlinewerbung übertrifft 2011 erstmals die Zeitungs- und Fernsehwerbung. Damit wird das Internet zum größten Werbemarkt in Deutschland. Auch mobile Online-Anwendungen legen kräftig zu. Zu diesen Ergebnissen kommt der “German Entertainment and Media Outlook 2011–2015″, der jetzt zusätzlich auch als eBook verfügbar ist. PwC-Experten analysieren darin die Lage des deutschen Medienmarkts und zeigen die Perspektiven für einzelne Sektoren auf.

Die Unterhaltungs- und Medienbranche in Deutschland ist in 2010 auf den Wachstumskurs zurückgekehrt. Der Umsatz der gesamten Industrie stieg um 2,8 Prozent auf knapp 59,3 Milliarden Euro. Die Aussichten bleiben gut: Die Experten von PwC prognostizieren im “German Entertainment and Media Outlook 2011–2015″, dass die Branchenerlöse bis 2015 um durchschnittlich 2,9 Prozent jährlich zulegen und ein Volumen von 68 Milliarden Euro erreichen.

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15 Sep

Online-Werbemarkt in Deutschland wird 2010 um 19 Prozent auf über fünf Milliarden Euro wachsen

Der deutsche Online-Werbemarkt wird 2010 um 19 Prozent auf über fünf Milliarden Euro wachsen. Davon geht die neue Bruttoprognose des Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. aus, die um fünf Prozent angehoben wurde. Vor allem der Bereich der klassischen Online Display-Werbung wächst derzeit deutlich – hier sieht der OVK eine Bruttozunahme von 23 Prozent für 2010. Aber auch die Suchwortvermarktung und Affiliate legen in diesem Jahr weiter zu. Alle Zahlen zum Online-Werbemarkt in Deutschland und die aktuelle Prognose bietet der neue OVK Online-Report 2010/02 – ab sofort erhältlich unter www.bvdw.org sowie www.ovk.de.

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26 May

ZAW-Markt-Analyse: alle Werbeträger verlieren, außer online

“Das ist eine Werberezession der neuen Dimension.” So kommentiert der Präsident des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW, Michael Kern, die jetzt in Berlin vorgestellte Markt-Analyse 2009/2010 seiner Branche. Die Investitionen in Werbung (Honorare/Gehälter, Kosten Werbemittelproduktion, Verbreitungskosten) schrumpften um 6 Prozent auf 28,84 Mrd €. Das entsprach einem Verlust von 1,83 Mrd € und einem Rückfall auf das monetäre Niveau des Jahres 2003.

Besonders dramatisch wirkte sich die scharfe Rezession auf die Netto-Einnahmen der Werbeträger aus. Ihr Anteil an den gesamten Werbeinvestitionen stürzte auf 18,37 Mrd € ab. Das war ein Minus von 9,8 Prozent oder 2 Mrd € – ökonomische Werte, wie sie in der deutschen Werbegeschichte bisher nicht bilanziert werden mussten.

Die Herausforderungen für den vielfältigen Wirtschaftszweig sind beträchtlich. Neben dem Aufbau erneuter Werbekonjunktur müssen strukturelle Veränderungen durch die Weiterentwicklung der technischen Kommunikationsmittel und ihrer Rückwirkung auf die traditionellen Medien ebenso bewältigt werden wie politische Eingriffe in die Markt-Kommunikation insbesondere der EU. Zunehmend bemerkbar macht sich gleichfalls der demografische Wandel mit wachsender Anzahl älterer Konsumenten und schrumpfender Einwohnerzahl durch Präferenzverschiebungen in der Lebensführung und Mediennutzung.

Der große Verlierer: die Tageszeitungen. Der große Gewinner: Online-Werbung.

Die Netto-Werbeerlöse der 351 in Deutschland erscheinenden Tageszeitungen – inklusive 10 überregionaler Blätter und 8 Straßenverkaufszeitungen – schrumpften um 679 Mio € auf 3 694 Mio €. Dabei zeigte sich, dass die Rückgänge kaum struktureller Art waren, sondern der Finanzkrise und der daraus resultierenden Wirtschaftsrezession anzulasten sind: Markenartikler verminderten um mehr als ein Fünftel oder stärker ihre Anzeigenschaltungen in allen drei Gruppen. Noch drastischer war der Schwund der Stellenofferten.

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12 Feb

Facebook eröffnet Büro in Hamburg: weiteres Wachstum der Werbeumsätze und Nutzerzahlen angestrebt

Facebook ist mit mehr als 400 Millionen Mitgliedern das weltgrößte soziale Netzwerk und seit sieben Quartalen profitabel. Der geschätzte Jahresumsatz: eine Milliarde Dollar. Doch an einen Börsengang denkt trotz entsprechender Vorbereitungen (Einführung einer Zwei-Klassen-Aktienstruktur wie bei Google) derzeit nach Angaben von Sheryl Sandberg, die bei Facebook für das Tagesgeschäft verantwortlich ist, niemand.

Die aktuellen Ziele: Nutzerzahlen weiter erhöhen und Werbeumsätze steigern. Solange sich das Wachstum aus dem Cashflow finanzieren lässt, ist das für die Eigentümer die ideale Lösung, v.a. da kein ernstzunehmender Mitbewerber in Sicht ist.

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29 Jan

Onlinewerbung: Zuwachs um 10 Prozent in 2009

Die Ausgaben für Online-Werbung sind in Deutschland im Jahr 2009 ordentlich gestiegen, während der klassische Werbemarkt (Offline) einen deutlich Einbruch hinnehmen muß. Nach Untersuchungen der Marktforscher von Nielsen zufolge wuchsen die (Brutto-)Ausgaben im gerade abgelaufenen Jahr 2009 um rund 10 Prozent auf über 1,6 Mrd Euro – interessanterweise ist dies insbesondere der Onlinewerbeschaltungen von Internet-Unternehmen zu verdanken.

Die hierzulande werbestärkste Branche im Online-Werbemarkt im Jahr 2009 war laut den Nielsen-Medienforschern der Sektor “Online-Dienstleistungen” mit einem Bruttowerbevolumen von 234 Millionen Euro, vor der “Unternehmenswerbung” mit 136 Millionen Euro und dem E-Commerce-Bereich mit 132 Millionen Euro.

Entgegen der Entwicklung im Internet waren die Werbeaufwendungen in den klassischen Medien bei einem Volumen von 20,84 Milliarden Euro rückläufig.