09 Oct

Warum der Online-Möbelhandel noch nicht abgehoben hat

Nahezu jede(r) kauft heute online, egal ob sie oder er es gerne zugibt. Was liegt da näher, als Möbel ebenfalls online zu kaufen? Wieso in die Ferne schweifen, wo das Gute doch angeblich – in Form eines Online-Shops – so nahe liegt? Woran liegt es, daß ein Großteil der Online-Möbel-Branche weit davon entfernt ist, abzuheben? Liegt es an hausgemachten Problemen, am Sortiment oder doch am Käufer? Lassen Sie uns der Frage einmal etwas auf den Grund gehen.

Es schien in den letzten Jahren so, als ob die Onlinehandelsszene quasi stündlich auf den Durchbruch der Online-Möbelbranche wartete. Unsummen wurden investiert, um den “angestaubten” Markt aufzurollen. Und wer, wenn nicht die von Rocket Internet und anderen Tausendsassas geprägte agile und aggressive Startup-Szene, käme dafür in Frage? Tchibo oder Lidl Online etwa? Nein, da musste schon so etwa wie Home24 her – einer der potentiellen Branchenführer und Vorreiter. Jetzt ist Home24 gerade in einer sehr treffenden Analyse und Ist-Zustandsbeschreibung von Peer Schader im Supermarktblog kritisch analysiert worden. Doch nochmal zurück zur Frage: Wieso kommt der Onlinehandel mit Mobiliar in Deutschland nicht in Schwung?

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16 Jun

Der Buy-Button kommt auf immer mehr Plattformen – was tun als Händler?

Es war einmal: der lokale Handel kämpfte gegen die wachsende Konkurrenz und der eCommerce wurde als große Chance angesehen – insbesondere für den Mittelstand und KMU. Der Tipp so mancher Berater an den lokalen Händler lautete: “Eröffnen Sie doch auch einen Internet-Shop und profitieren Sie von dem riesigen Kuchen – bei dem Megatrend und wenn bald alle im Internet einkaufen ist Umsatz für alle da.” Doch aus dem digitalen Eldorado wurde oft all zu schnell ein finanzielles Fiasko. Hohe Rücksendequoten (von 50-70%), der unausweichliche Preisdruck (gefördert von Preisvergleichsportalen wie ideal0.de, guenstiger.de, etc.), hohe SEO-, Shop-Pflege-, Software- und Wartungskosten sorgten bei vielen Online-Shop-Betreibern für viel Verdruss und ein schnelles Aus. Übrig blieben im Rahmen der beinharten Verdrängungswettbewerb im eCommerce die stärksten und schnellsten Unternehmen. Doch auch denen droht nun neues Ungemach: immer mehr Plattformen erkennen das Potenzial ihres Traffic und monetisieren diesen am liebsten selbst.

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25 Mar

Content Marketing: zwölf Ideen, wie Ihre Inhalte ankommen

Immer die gleichen Blogposts, immer die gleichen Texte. Ja, nicht nur Google mag das nicht, auch die User mögen keine Standardkost. Content Marketing grenzt sich von klassischen Werbemaßnahmen ab, die den Empfängern in der Regel wenig Mehrwert bieten. Formen des Content Marketing sind beispielsweise Tutorials, Ratgeberseiten oder Lexika. Diese werden in der Regel auf der Website oder einem Blog des Unternehmens veröffentlicht.

Doch wer neue User und Zielgruppen erreichen möchte, der muss neue und innovative Wege im Content Marketing gehen. Oracle zeigt, wie man es anders machen kann und wie man seine Botschaften so verpackt, dass Sie auch beim User ankommen und gelesen werden.

10 Aug

Social Media – und was dann? Es mangelt an der ROI- und Erfolgsmessung

Nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen glauben, mit Social Media ihr Geschäftsergebnis verbessern und einen Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele leisten zu können. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Turning buzz into gold” (PDF-Download) der renommierten Unternehmensberatung McKinsey & Company. 70 Prozent der großen und mittleren Unternehmen in Deutschland messen Social Media eine hohe strategische Bedeutung bei. Von einem gewinnbringenden Einsatz dieser neuen Kommunikationsmedien sind die Unternehmen hierzulande allerdings noch entfernt: Gerade einmal 27 Prozent der Firmen erreichen ihre selbst gesteckten Ziele rund um Facebook, Pinterest, Twitter und Co. – und nur knapp 10 Prozent glauben, mit ihren Social-Media-Aktivitäten ihr Ergebnis zu steigern.

Zur Erklärung des immer noch überschaubaren Erfolgs deutscher Unternehmen in Social Media haben die Berater untersucht, was die nach eigener Einschätzung erfolgreicheren und erfahrenen Firmen anders machen und wo die übrigen Nachholbedarf haben. „Viele Firmen in Deutschland schöpfen die Möglichkeiten von Social Media bisher nur unzureichend aus“, erklärt Dennis Spillecke, Partner und Koautor der Studie. Während 70 Prozent der Unternehmen Social Media als Marketinginstrument nutzen, setzen es nur knapp die Hälfte in der externen Kommunikation, zu Vertriebszwecken, in der Produktentwicklung oder im Kundenservice ein.

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