23 Nov

Wie man das Problem des Qualitätsjournalismus schon lange gelöst haben könnte

Zur aktuellen Qualitätsjournalismus-Debatte könnte man sehr viel schreiben (wie z.B. hier, hier und hier). Von mir nur soviel: Es geht nicht darum, dass das Internet keine Qualität böte (mit diesem oft gehörten Vorwurf tut man vielen Unrecht). Aber es geht darum, dass die geringen Eintrittsbarrieren und die nach unten tendierende Content-Qualität bei stetig steigender Quantität an Botschaften zu einem riesigen Information Overload führt, den kein Mensch oder “User” mehr verarbeiten kann. Dabei könnte die Lösung so einfach sein – ich sage: Gebt mir einen QUALITÄTSFILTER (nein, nicht eine Suchmaschine wie Google, bei der jeder SEO einem für x Euro den 1. Platz beschafft) und ich bin glücklich.

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18 Nov

Hubert Burda zu Google Adwords/Adsense: "Wir waren beknackt und bescheuert, wir haben davon nichts verstanden."

Hubert Burdas späte Erkenntnis zu Googles Adwords/Adsense-System liest sich drastisch: “Wir waren beknackt und bescheuert, wir haben davon nichts verstanden.” Als Grundfehler bezeichnete es der Verleger im Online-Magazin MEEDIA, dass die Printhäuser sich auf das Währungsmodell von Google eingelassen haben. Und ich füge hinzu: und jahrelang nichts von Google gelernt haben.

Auch heute ist Burda leider nicht weiter. Denn der Ruf nach dem Staat und der Politik, in Form eines Leistungsschutzrecht die Machtverhältnisse rund um das Commodity “News” zu ändern, wird Google wahrscheinlich sehr wenig interessieren. Stattdessen überlegt man sich lieber im fernen Kalifornien kein Geld mehr für ein DLD-Sponsoring in die Hand zu nehmen und so den Liebesentzug zu verdeutlichen.

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