10 Aug

Social Media – und was dann? Es mangelt an der ROI- und Erfolgsmessung

Nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen glauben, mit Social Media ihr Geschäftsergebnis verbessern und einen Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele leisten zu können. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Turning buzz into gold” (PDF-Download) der renommierten Unternehmensberatung McKinsey & Company. 70 Prozent der großen und mittleren Unternehmen in Deutschland messen Social Media eine hohe strategische Bedeutung bei. Von einem gewinnbringenden Einsatz dieser neuen Kommunikationsmedien sind die Unternehmen hierzulande allerdings noch entfernt: Gerade einmal 27 Prozent der Firmen erreichen ihre selbst gesteckten Ziele rund um Facebook, Pinterest, Twitter und Co. – und nur knapp 10 Prozent glauben, mit ihren Social-Media-Aktivitäten ihr Ergebnis zu steigern.

Zur Erklärung des immer noch überschaubaren Erfolgs deutscher Unternehmen in Social Media haben die Berater untersucht, was die nach eigener Einschätzung erfolgreicheren und erfahrenen Firmen anders machen und wo die übrigen Nachholbedarf haben. „Viele Firmen in Deutschland schöpfen die Möglichkeiten von Social Media bisher nur unzureichend aus“, erklärt Dennis Spillecke, Partner und Koautor der Studie. Während 70 Prozent der Unternehmen Social Media als Marketinginstrument nutzen, setzen es nur knapp die Hälfte in der externen Kommunikation, zu Vertriebszwecken, in der Produktentwicklung oder im Kundenservice ein.

Continue reading

31 Mar

Facebook: Verweildauer stagniert, aber Werbeumsatz fast verdoppelt

Die Verweildauer auf Facebook ist, gemessen als Anteil an der gesamten Online-Zeit der Internetnutzer, in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr nicht mehr gewachsen. Seit August 2011 stagniert sie auch in Deutschland. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Focus” in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Comscore.

Dieser Anteil an der gesamten Online-Zeit der Internetnutzer liege im Durchschnitt der 20 größten Facebook-Länder bei rund 20 Prozent. In den USA habe sich die Verweildauer im vergangenen Jahr zwischen 14 und 15 Prozent eingependelt. In Deutschland sei dieser Anteil bis zum vergangenen Sommer noch rasant gestiegen, liege seit August aber relativ konstant bei rund 16 Prozent der gesamten Internet-Minuten der Nutzer. Das Wachstum von Facebook komme im Moment weitgehend aus Schwellenländern wie Indonesien und Brasilien.

Continue reading

03 Nov

Social Media Erfolg: Fundament und Säulen für erfolgreiche B2C-Strategien

Social Media Erfolg braucht ein solides Fundament und Innovationssäulen. Wer erfolgreiche B2C-Strategien umsetzen möchte, der muss eine umfangreiche Grundlagenarbeit als “Pflicht” leisten – denn vor den Erfolg haben die Götter des Erfolgs den (Content- und Community-Management) Schweiß gesetzt. Darauf aufbauen lassen sich dann eine Reihe von neuen, innovativen Aktionen, Formaten und virale Stories, stets mit dem Ziel, die nötige Aufmerksamkeit zu erzielen.

Der “Share of Dialogue” und die erzielte Aufmerksamkeit sind die Voraussetzung für die Conversion von reinem Traffic zu Leads und Umsätzen. Denn nur wer seine Social Media-Strategie in Euro übersetzen kann, der wird einen positiven Return on Investment (ROI) erreichen und langfristig in den relevanten Social Media Channels existent und erfolgreich bleiben.

Zur Veranschaulichung des Social Media Erfolgs, seines Fundaments und seiner Säulen hier der Social Media Temple – als “Big Picture” für die erfolgreiche Umsetzung von B2C-Strategien.

Social Media Temple. The Big Picture for Success in Social Media (B2C).

Social Media Temple. The Big Picture for Success in Social Media (B2C).

15 Feb

Social Media für CEOs

Social Media steht inzwischen immer öfter auf der CEO Agenda. Doch welche Fragen stellt man als CEO an seine Mitarbeiter um das Thema in Hinblick auf die entsprechenden Erfolgsfaktoren zu überprüfen? Das ist zunächst die zentrale Frage nach dem Return on Investment (ROI). Im Klartext: wenn Social Media keinen Ergebnisbeitrag liefert, sollte man es aus der Sicht einer rationalen Entscheidungstheorie zunächst einmal sein lassen. Best practices, Benchmarks und Controlling mit Kennzahlen stehen hier an Anfang und im Mittelpunkt der Diskussion um den Einsatz von Social Media.

Social Media muss einen Beitrag zum Unternehmensergebnis liefern und die Bottom Line rechts unten positiv beeinflussen. Dazu muss man den ROI zunächst einmal mit den entsprechenden Monitoring-, Statistik- und Reportingtools erfassen, bewerten und in harten Zahlen ausdrücken. Die Diskussion um den Social Media ROI ist nach wie vor eine sehr intensive – meines Erachtens sollte daher zunächst nicht nur die Erfassung der erzielten Ergebnisse (Reichweiten, Links, im besten Fall Conversions) sondern auch eine Opportunitätskostenüberlegung mit in das ROI-Modell einfließen. Die zentrale Frage dabei: Wieviel hätte es den Kunden gekostet die entsprechende Reichweite (Clicks, bzw. Impressions * CTR) aufzubauen bzw. zu erreichen? Besonders in vertikalen Märkten und im B2B-Bereich, wo Klickpreise von 30, 40 Cent bis zu mehreren Euros gezahlt werden, sind entsprechende Social Media Channels (wie z.B. vertikale, Themen- oder Corporate Blogs) meist sehr effizient und generieren einen positiven Social Media ROI.

Continue reading

25 Jan

Die Social Media CEO Master-Frage: “Was machen wir mit dem Feedback?"

Wir standen kürzlich mal in netter Runde zusammen, die Pressekonferenz war gut gelaufen und alle guter Laune – es könnte in jedem der vielen Bürohochhäuser gewesen sein. Im Rahmen des kurzen Smalltalks kommen wir schnell auf das Thema “Social Media” zu sprechen. Das Thema, das momentan in aller Munde ist. Das Management ist begeistert und der CEO hört interessiert zu. Dann stellt er nur eine einzige Frage: “Was machen wir mit dem Feedback?”

Damit hat er den zentralen Punkt des Dialogs, den Rückkanal und seine Folgen direkt erkannt und angesprochen. Denn nur mit senden ist es in den neuen Social Media Channels nicht getan. Im besten Fall lesen die Nutzer die Text, sehen sich Fotos und Videos an und “liken” diese. Im zweitschlechtesten Fall melden Sie sich nachts um 22.54h mit einem Kommentar im Corporate Blog und erwarten binnen 3 Minuten eine Freischaltung und kompetentes Feedback. Im allerschlechtesten Fall ist ihr Kommentar irgendwo da draussen im Social Web auf einem der zahllosen Kanäle so negativ, daß er als virale Botschaft wie ein Bumerang zurückkommt und Sie morgens um 7.26h auf ihrem Blackberry von ihrer total verstörten Assistentin die Meldung vom Social Media PR-Gau erhalten.

Continue reading

19 Apr

Social Branding: der nächste Schritt nach dem Social Media Newsroom

Social Media Newsrooms sind derzeit eine Entwicklung, die beweist, wie relevant das Thema “Social Media” in Unternehmen geworden ist. Der Treiber hinter dieser Entwicklung ist v.a. das geänderte Mediennutzungsverhalten und die Erwartungshaltung insbesondere jüngerer Internetnutzer. Doch was kommt nach dem Social Media Newsroom, der meist im PR-Bereich angesiedelt ist?

Ich nenne es Social Branding, eine neue Form der Markenbildung (Stichwort: Marke 2.0), die nun die Organisation als Ganzes erfasst und jeden Mitarbeiter einbindet. Best practices gibt es dazu bisher v.a. in USA. Das neue Conversational Marketing setzt dabei auf höchst kommunikative Branding-Strategien, wie sie z.B. Nike nutzt. Zielgruppen und Konsumenten werden zu Community-Mitgliedern, die eine potenziell viel engere und viel interaktivere Beziehung zum Unternehmen und seinen Marken haben.

Heute ist die one-to-many-Kommunikation ein aussterbendes Modell und ein monologbehaftetes, Einweg-Markenbild nach dem Motto “We make, you take. We speak, you listen.” nicht mehr angesagt. Marken führen heute Dialoge und sind Teil der Action – sie müssen hellwach und rund um die Uhr geführt werden, denn nur so lassen sich die wichtigen Kundenpotenziale heben, die letztendlich zum Kult und Kauf führen.

Continue reading