22 Mar

microTEC Südwest Clusterkonferenz 2019: Mikrosystemtechnik, Sensorik und Künstliche Intelligenz im Südwesten im Aufwind

Mit der achten microTEC Südwest Clusterkonferenz am 20. und 21. März 2019 im Konzerthaus in Freiburg knüpfte microTEC Südwest an die erfolgreichen Clusterkonferenzen der vergangenen Jahre an. Die microTEC Südwest Clusterkonferenz hat sich im Laufe der Zeit zum Schaufenster der Mikrosystemtechnik in der Region entwickelt. 2019 findet die Clusterkonferenz in Kooperation mit dem InnovationForum Smarte Technologien & Systeme und unter dem Schirm der EU Cluster Weeks statt.

Anwesend waren rund 200 in- und ausländische Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Der Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung lag auf Vernetzung und Austausch zu wichtigen Zukunftstrends und neuen Anwendungsfeldern mit Mikrosystemtechnik. Extra lange Pausen und Pitches für die Aussteller boten viele Gelegenheiten zum Networking, die ausgiebig genutzt wurden. Am ersten Tag bot die traditionelle Abendveranstaltung direkt im Ausstellungsbereich den Raum für Networking und geselliges Zusammensein.

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20 Mar

Industrie 4.0: Wem gehören eigentlich die Daten, das digitale Rohöl der Zukunft?

Datenhoheit, Datenschutz und Nutzungs- sowie Urheberrechte sind ein zentrales Industrie 4.0-Thema. Denn immer öfter stellt sich in der betrieblichen Praxis die Frage: Wem gehören eigentlich die Daten, das digitale Rohöl der Zukunft? Die Antwort ist auf jeden Fall komplex und nicht einfach zu beantworten, da ja meist ein (menschlicher) Urheber im Sinne des Urheberrechts schlichtweg fehlt. In der Smart Factory erfolgt die Optimierung der Produktionsabläufe aufgrund einer Vielzahl von Messdaten, die durch Sensoren an den Maschinen erfasst werden. Diese Messdaten in den Analyseprozess aufnehmen zu können und dadurch die Auswertung und Wertschöpfung zu verbessern, bedarf einer belastbaren Grundlage und die Beantwortung der Frage, wem diese Daten letztlich zuzuordnen sind.

Wir befinden uns also auf einmal knietief im Immaterialgüterrecht und um es vorweg zu nehmen: es bedarf gesonderter und sehr spezifischer Verträge, um die Situation der Urheberschaft, Zuweisung und Nutzung von Daten durch die verschiedenen Parteien zu klären. Und zwar bevor man ein Projekt startet. Dabei wird schon ein weiteres Problem deutlich: was tun, wenn man noch gar nicht weiß, welche Daten überhaupt generiert, genutzt und analysiert werden? Hier gilt es Vertragsinhalte möglichst flexibel und situationsspezifisch anpassbar zu halten.

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