09 May

Strategie wird mobil: Erfolg wird heute durch mobile Endgeräte und mobile Kanäle definiert

Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass wir unsere Gesundheit mit einer Uhr überwachen oder dass wir mit unserem Smartphone unser Zuhause überwachen können? Wer hätte geahnt, dass Mobilgeräte uns einmal Einkaufstipps geben oder eine völlig neue Art der Mediennutzung ermöglichen? Und wer hätte vorhergesagt, dass eine ganze Generation niemals einen Desktop-Computer besitzen oder ein Abonnement bei einem Kabelanbieter abschließen wird?

Vor fünf Jahren steckte die mobile Revolution noch in den Kinderschuhen. Heute verzeichnet sie einen enormen Wachstumsschub, und keiner weiß, wann dieser endet. Diese Entwicklung hat große Auswirkungen auf das Management und Ihr Unternehmen. Vor fünf Jahren sagte man noch: „Wir müssen eine Mobile-Strategie entwickeln“. Heute ist Mobile die Strategie.

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16 Mar

Digitale Transformation: in 60 Prozent der Unternehmen auf der Führungsebene noch nicht angekommen

Die “Digitale Transformation” ist eine Herausforderung, die aktuell nicht nur viele Experten, sondern auch Makroökonomen und Volkswirte beschäftigt. Der Wohlstand ganzer Volkswirtschaften steht auf dem Spiel und wird durch disruptive Entwicklungen bedroht. Um so erstaunlicher ist, daß laut einer GfK-Studie lediglich sechs Prozent der deutschen Großunternehmen den Umbau als ihr wichtigstes Thema betrachten. Change Management 2.0 scheint also eines der wichtigen Themen der Zukunft zu sein, was vielerorts aber leider ignoriert wird. Doch der globale Wandel mit allen seinen Auswirkungen lässt sich nicht ignorieren.

„Wer jetzt nicht digitalisiert, überlässt die Wertschöpfung den großen Technologiekonzernen oder auch ganz neuen digitalen Angreifern, die in den Markt drängen“, diesen Aussagen von Philipp Depiereux (Geschäftsführer der Digitalberatung Etventure) kann man sich nur anschließen. Doch wie digitalisiert man richtig und v.a. was? Um den Googles und Co dieser Welt etwas entgegensetzen zu können, müsste sich eigentlich jeder Topentscheider mit dem Thema sofort und vollumfänglich beschäftigen.

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23 May

Digitale Wirtschaft: mehr als 10 Prozent Wachstum pro Jahr seit 2008, 2014 über 120 Milliarden Euro Umsatz erwartet

Der Umsatz der digitalen Wirtschaft in Deutschland wächst seit dem Jahr 2008 um durchschnittlich 10,13 Prozent und steigt bis 2014 auf über 120 Milliarden Euro an. Insgesamt 460.701 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen in zwei Jahren in der Digitalbranche tätig sein. Mit dem Beschäftigungswachstum von 8,13 Prozent gilt die digitale Wirtschaft als moderner Arbeitgeber und gilt als zentraler Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Dies bestätigt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in der Studie „Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2014“.

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30 Apr

E-Mail: das unterschätzte Medium, das 97 Prozent der deutschen Internetnutzer benutzen

Die E-Mail zählt zu den beliebtesten Kommunikationsmitteln der deutschen Internetnutzer: 97 Prozent kommunizieren über E-Mails, drei Viertel davon greifen täglich auf ihre E-Mails zu. In den vergangenen vier Jahren hat der Anteil an Internetnutzern, die mindestens monatlich E-Mails nutzen, um insgesamt 25 Prozent zugenommen. Außerdem liegt Deutschland in der stationären E-Mail-Nutzung leicht über dem EU-Durchschnitt, bei der mobilen Nutzung knapp darunter.
Dies bestätigt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. mit der repräsentativen Studie Mediascope 2012, die ein Kernelement der neuen Fachpublikation „E-Mail Monitor“ ist. Neben diesen Ergebnissen liefern die E-Mail-Spezialisten und Fachautoren weiteres umfangreiches Studienmaterial zu E-Mail-Marketing, Geschäfts- sowie Servicekommunikation und fassen den aktuellen Stand der E-Mail, kommende Trends und Entwicklungsmöglichkeiten im B-to-C- und B-to-B-Umfeld zusammen.
02 Nov

Social Media für Zeitungsverlage zunehmend wichtiger

Für die meisten deutschen Zeitungen (85 Prozent) ist der Einsatz von Social Media bereits heute eine tägliche Aufgabe. Dabei geht die Mehrheit der Verlage davon aus, dass die Bedeutung noch zunehmen wird. Dementsprechend planen die Unternehmen den weiteren Ausbau ihres Angebots.

Das Gros der Aktivitäten konzentriert sich auf die Präsenz in externen Netzwerken wie Facebook und Twitter sowie die Integration von Facebook-Kommentarfunktionen und Twitter Tweets in die verlagseigenen Websites. Dies sind Ergebnisse einer Studie des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), die am 1. November 2011 in Berlin vorgestellt wurde.

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17 Oct

IBM-Studie: 1700 Chief Marketing Officer belegen mit ihren Aussagen die steigende Bedeutung von Social Media

IBM hat erstmalig eine global angelegte Studie durchgeführt und mehr als 1700 Chief Marketing Officer (CMO) zum Thema “Social Media” befragt. Die IBM Global CMO Study wurde  durchgeführt um herauszufinden, mit welchen Maßnahmen auf bekannte externe Faktoren reagiert wird, welche die Geschäftswelt und Märkte verändern. Dazu wurden CMOs aus 64 Ländern im Rahmen eines jeweils einstündigen Interviews befragt.

Weltweit wurden von den CMOs vier Herausforderungen erwähnt, welche grundlegende Veränderungen nach sich ziehen werden.

  • Datenexplosion
  • Social Media
  • Wachsende Anzahl von Kommunikationskanälen und – geräten
  • Änderungen im Verhalten der Verbraucher

Insgesamt handelt es sich um 13 wichtige Faktoren welche die Marketing-Abteilung zukünftig (in den kommenden drei bis fünf Jahren) stark beeinflussen werden. Wie die Untersuchung zeigt, sind mehr als 50% der Befragten nicht der Meinung, genügend auf diese Herausforderungen vorbereitet zu sein.

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26 May

ZAW-Markt-Analyse: alle Werbeträger verlieren, außer online

“Das ist eine Werberezession der neuen Dimension.” So kommentiert der Präsident des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW, Michael Kern, die jetzt in Berlin vorgestellte Markt-Analyse 2009/2010 seiner Branche. Die Investitionen in Werbung (Honorare/Gehälter, Kosten Werbemittelproduktion, Verbreitungskosten) schrumpften um 6 Prozent auf 28,84 Mrd €. Das entsprach einem Verlust von 1,83 Mrd € und einem Rückfall auf das monetäre Niveau des Jahres 2003.

Besonders dramatisch wirkte sich die scharfe Rezession auf die Netto-Einnahmen der Werbeträger aus. Ihr Anteil an den gesamten Werbeinvestitionen stürzte auf 18,37 Mrd € ab. Das war ein Minus von 9,8 Prozent oder 2 Mrd € – ökonomische Werte, wie sie in der deutschen Werbegeschichte bisher nicht bilanziert werden mussten.

Die Herausforderungen für den vielfältigen Wirtschaftszweig sind beträchtlich. Neben dem Aufbau erneuter Werbekonjunktur müssen strukturelle Veränderungen durch die Weiterentwicklung der technischen Kommunikationsmittel und ihrer Rückwirkung auf die traditionellen Medien ebenso bewältigt werden wie politische Eingriffe in die Markt-Kommunikation insbesondere der EU. Zunehmend bemerkbar macht sich gleichfalls der demografische Wandel mit wachsender Anzahl älterer Konsumenten und schrumpfender Einwohnerzahl durch Präferenzverschiebungen in der Lebensführung und Mediennutzung.

Der große Verlierer: die Tageszeitungen. Der große Gewinner: Online-Werbung.

Die Netto-Werbeerlöse der 351 in Deutschland erscheinenden Tageszeitungen – inklusive 10 überregionaler Blätter und 8 Straßenverkaufszeitungen – schrumpften um 679 Mio € auf 3 694 Mio €. Dabei zeigte sich, dass die Rückgänge kaum struktureller Art waren, sondern der Finanzkrise und der daraus resultierenden Wirtschaftsrezession anzulasten sind: Markenartikler verminderten um mehr als ein Fünftel oder stärker ihre Anzeigenschaltungen in allen drei Gruppen. Noch drastischer war der Schwund der Stellenofferten.

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