13 Jan

Social Bots verbreiten massenhaft politische Parolen – und Fake News

Die Politik sorgt sich aktuell, dass Social Bots bei der kommenden Bundestagswahl die Wähler manipulieren und Falschmeldungen verbreiten könnten, so wie es schon in der Ukraine-Krise, beim Brexit-Referendum oder den Wahlen in Amerika geschehen ist. Die Diskussion um Bots ist dabei von einer Furcht vor Manipulation und der Beeinflussung des Wahlkampfs mit technischen Mitteln geprägt. Zwar haben sich Union, SPD, FDP, Grüne und Linke schon gegen den Einsatz solcher automatisierter Computerprogramme ausgesprochen, die sich etwa im Kurznachrichtendienst Twitter als reale Nutzer tarnen – aber ein gewisses Restrisiko bleibt. Auch die AfD hat zugesagt, sie nicht für sich zu nutzen.

Die Frage ist aber: Was bringen solche freiwilligen Selbstverpflichtungen? Denn selbst wenn die politischen Parteien tatsächlich auf Social Bots verzichten, kann jeder andere sie losschicken, um massenhaft politische Parolen in den sozialen Medien zu verbreiten – Anhänger wie Gegner, ebenso das Ausland. Besonders groß ist die Sorge, dass Russland sich in die Bundestagswahl einmischen könnte. Ein Alptraum für jeden, der schon einmal Erfahrungen mit russischen Hackern gemacht hat.

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05 Jul

Social CEO: so twittern und führen Manager im Dialog-Zeitalter

Monotonie und Pressemitteilungen waren gestern – heute wird es bunt, live und authentisch in Sachen Kommunikation. Das gilt vor allem auch für Führungskräfte. “Haben Sie es schon getwittert?” ist heute eine Standardfrage. Deutsche Unternehmen und Konzerne nutzen Echtzeit-Kommunikationskanäle wie z.B. Twitter zunehmend intensiver. Doch mit persönlichen Tweets halten sich die Chefs der Dax-Konzerne zurück – im Gegensatz zu ihren US-Kollegen. Dabei wäre hier einiges an Potenzial (und Reichweite) zu erreichen.

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30 Mar

Wie viel wert ist eigentlich ein Twitter-Follower?

Twitter und Echtzeit-Marketing ist aktuell in aller Munde. Doch wie wertvoll ist eigentlich ein Twitter-Follower? Studien haben gezeigt, daß Follower auf Twitter eine wertvolle und engagierte Zielgruppe darstellen. Beispielsweise verbreiten über 61 % von ihnen Inhalte gratis durch Retweets und 91 % planen mindestens einen Kauf bei KMUs, denen sie folgen. Das schreibt jedenfalls Twitter. Das Mittel der Wahl lautet als Twitter Ads. Wie Google AdWords nur eben auf Twitter.

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23 Mar

Wer nutzt eigentlich Twitter? Aktuelle Nutzerzahlen und Nutzungstrends (März 2016)

“Pro Monat nutzen 12 Millionen Menschen in Deutschland Twitter” – so oder ähnlich hätte sich Twitter nach der Veröffentlichung der offiziellen Nutzerzahlen die Schlagzeilen erhofft. Gefallen ist der Satz am Montag in der 20-Uhr-“Tagesschau” vor über 10 Mio. Zuschauern. Doch die Millionen-Zahl leitet etwas in die Irre – und ist insbesondere für ein soziales Netzwerk nicht wirklich brauchbar.

Doch zu den Fakten: vor zwei Tagen hat Twitter nun erstmals eine offizielle Nutzerzahl für Deutschland genannt. 12 Millionen seien es. Jetzt kommt aber das große Aber: „Die von uns kommunizierten zwölf Millionen versteht sich als eine Summe aus eingeloggten und ausgeloggten Nutzern, die monatlich zu Twitter kommen.“ Mit anderen Worten: Die 12 Millionen sind keine aktiven Nutzer, die ein Twitter-Account haben, sondern diejenigen, die einmal im Monat irgendetwas auf Twitter.com oder in einer Twitter-App tun: Ob selbst twittern oder eben nur irgendeinen Tweet lesen.

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15 Mar

Instagram: Umstellung auf Algorithmus bedeutet das Ende des chronologischen Feeds – droht die Social Bubble?

Social Network Shooting Star Instagram macht in Kürze Schluß mit dem chronologischen Feed und stellt wie andere soziale Netwerk auf einen eigenen und geheimen Algorithmus um. Dieser Algorithmus soll sicherstellen das den Instagram-Usern das angezeigt werden soll, was sie potentiell am meisten interessiert. Nicht alle Benutzer dürften über diese Änderung glücklich sein.

Doch die Menge der Informationen bedarf auch der Selektion – mit steigenden Nutzerzahlen steigt auch die Menge der geposteten Informationen. Und die Timeline hat zwar Gummiregale, aber die Aufmerksamkeit der User ist eben halt nun mal begrenzt. Insofern ist ein Algorithmus die natürliche Folge des Wachstums eines jeden sozialen Netzwerks oder Services. Facebook setzt schon seit Jahren auf einen derartigen Algorithmus, Twitter hat sich kürzlich dafür entschieden.

Die Idee ist, dass Benutzern nicht mehr ungefiltert chronologisch alles angezeigt wird, was sich seit dem letzten Besuch bei den „Freunden“ verändert hat. Bei vielen Personen, denen man „folgt“, kann dies unübersichtlich werden. Stattdessen soll ein intelligenter Algorithmus die Tweets, Beiträge oder Bilder anzeigen, die den Benutzer potentiell am meisten interessieren – also beispielsweise von Freunden, deren Beiträge er besonders oft anklickt.

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16 Jun

Der Buy-Button kommt auf immer mehr Plattformen – was tun als Händler?

Es war einmal: der lokale Handel kämpfte gegen die wachsende Konkurrenz und der eCommerce wurde als große Chance angesehen – insbesondere für den Mittelstand und KMU. Der Tipp so mancher Berater an den lokalen Händler lautete: “Eröffnen Sie doch auch einen Internet-Shop und profitieren Sie von dem riesigen Kuchen – bei dem Megatrend und wenn bald alle im Internet einkaufen ist Umsatz für alle da.” Doch aus dem digitalen Eldorado wurde oft all zu schnell ein finanzielles Fiasko. Hohe Rücksendequoten (von 50-70%), der unausweichliche Preisdruck (gefördert von Preisvergleichsportalen wie ideal0.de, guenstiger.de, etc.), hohe SEO-, Shop-Pflege-, Software- und Wartungskosten sorgten bei vielen Online-Shop-Betreibern für viel Verdruss und ein schnelles Aus. Übrig blieben im Rahmen der beinharten Verdrängungswettbewerb im eCommerce die stärksten und schnellsten Unternehmen. Doch auch denen droht nun neues Ungemach: immer mehr Plattformen erkennen das Potenzial ihres Traffic und monetisieren diesen am liebsten selbst.

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25 Mar

Content Marketing: zwölf Ideen, wie Ihre Inhalte ankommen

Immer die gleichen Blogposts, immer die gleichen Texte. Ja, nicht nur Google mag das nicht, auch die User mögen keine Standardkost. Content Marketing grenzt sich von klassischen Werbemaßnahmen ab, die den Empfängern in der Regel wenig Mehrwert bieten. Formen des Content Marketing sind beispielsweise Tutorials, Ratgeberseiten oder Lexika. Diese werden in der Regel auf der Website oder einem Blog des Unternehmens veröffentlicht.

Doch wer neue User und Zielgruppen erreichen möchte, der muss neue und innovative Wege im Content Marketing gehen. Oracle zeigt, wie man es anders machen kann und wie man seine Botschaften so verpackt, dass Sie auch beim User ankommen und gelesen werden.

31 Oct

Deutsche Unternehmen setzen immer stärker auf Social Media

Mit fast 85 Prozent setzt eine große Mehrheit der deutschen Unternehmen auf Social Media. Damit steigt die Nutzung um 17 Prozent im Vorjahresvergleich. Das berichtet die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. anhand einer aktuellen Befragung unter 140 werbungtreibenden Unternehmen.

Laut der Studie geben mehr als sechs von zehn der befragten Unternehmen an, dass sich ihre bisherigen Social-Media-Aktivitäten gelohnt haben. Zu den wichtigsten Einsatzgebieten zählen Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Präsenzen bei Twitter oder YouTube und ein eigenes Corporate Blog.

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10 Aug

Social Media – und was dann? Es mangelt an der ROI- und Erfolgsmessung

Nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen glauben, mit Social Media ihr Geschäftsergebnis verbessern und einen Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele leisten zu können. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Turning buzz into gold” (PDF-Download) der renommierten Unternehmensberatung McKinsey & Company. 70 Prozent der großen und mittleren Unternehmen in Deutschland messen Social Media eine hohe strategische Bedeutung bei. Von einem gewinnbringenden Einsatz dieser neuen Kommunikationsmedien sind die Unternehmen hierzulande allerdings noch entfernt: Gerade einmal 27 Prozent der Firmen erreichen ihre selbst gesteckten Ziele rund um Facebook, Pinterest, Twitter und Co. – und nur knapp 10 Prozent glauben, mit ihren Social-Media-Aktivitäten ihr Ergebnis zu steigern.

Zur Erklärung des immer noch überschaubaren Erfolgs deutscher Unternehmen in Social Media haben die Berater untersucht, was die nach eigener Einschätzung erfolgreicheren und erfahrenen Firmen anders machen und wo die übrigen Nachholbedarf haben. „Viele Firmen in Deutschland schöpfen die Möglichkeiten von Social Media bisher nur unzureichend aus“, erklärt Dennis Spillecke, Partner und Koautor der Studie. Während 70 Prozent der Unternehmen Social Media als Marketinginstrument nutzen, setzen es nur knapp die Hälfte in der externen Kommunikation, zu Vertriebszwecken, in der Produktentwicklung oder im Kundenservice ein.

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