14 Feb

Was ist ein Facebook-Fan wert?

Eine der zentralen Fragen zu Social Media, die in meinen Führungskräfte-Coachings und CEO-Seminaren immer wieder aufkommt ist: “Wie lassen sich die Social-Media-Aktivitäten und ihre Auswirkungen auf das Geschäft wirksam messen?” Oder etwas verkürzt: “Sollten wir Social Media-Aktivitäten starten und was ist der Impact auf unsere Bottomline?”. Doch trotz der steigenden Relevanz der Social Media-Kanäle und der stark steigenden Nutzerzahlen überwiegen im Marketing-Mix immer noch Printanzeigen, TV- und Radio-Spots oder Plakate die Media Spendings. Obwohl die Verbraucher fast ein Drittel ihrer Zeit online – einschließlich dem Handy – verbringen, fließen nur 17% der Werbeausgaben in diesen Kanal.

Ein Grund für diese Diskrepanz könnte in der mangelnden Vertrautheit mit Social Media liegen. Doch auch die vermeintlich fehlende Messbarkeit der Marketinganstrengungen, insbesondere in den schnell an Bedeutung gewinnenden sozialen Netzwerken ist nach wie vor eine Herausforderung. Doch verschiedene Messkonzepte und Monitoring-Tools erlauben inzwischen die Messung der Social-Media-Aktivitäten und ihrer Auswirkungen.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung einer Social Media-Strategie ist Burberry. Das britische Traditions-Label kündigte an, im Jahr 2012 rund 60% seines globalen Marketingbudgets in die Online-Kanäle zu investieren. Nicht nur in der Werbebranche horchte man auf: denn der Betrag ist mehr als das Dreifache des Betrages, den andere Marken in den unterschiedlichsten Branchen im Durchschnitt derzeit dafür aufwenden. Burberry entschied sich also vorrangig digital zu werben.

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