15 Oct

WeChat: die innovative Killer-App aus China mit dem Potenzial zur One-Stop-Plattform

Chinesen können nur kopieren – ein leider immer noch weit verbreitetes Vorurteil. Höchste Zeit, damit aufzuräumen, denn heute kommen die Killer-Apps aus China. Bestes Beispiel: WeChat, eine App, die mal als Messenger App wie WhatsApp angefangen hat und sich in China rasant verbreitet und ständig neue Funktionen gewinnt. Aktuelle Nutzerzahl: über 800 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAU) weltweit. Die Company dahinter (Tencent, WKN: A1138D / ISIN: KYG875721634) zählt mit über 200 Milliarden Dollar zu den 25 wertvollsten Unternehmen der Welt.

Doch was macht WeChat aus, was macht die App so erfolgreich und zur Killer-App? WeChat ist das Schweizer Taschenmesser für den digitalen Alltag – und kann weit mehr als jede uns im Westen bekannte Messenger-, Shopping- oder Payment-App. WeChat ist eben alles zusammen: WhatsApp, Skype, Instagram, Facebook, Amazon, Uber und Lieferando. Strategisches Ziel von Tencent-Chef Pony Ma: WeChat soll die One-Stop-Plattform werden, die jeder täglich nutzt – am liebsten rund um die Welt und rund um die Uhr.

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23 May

Digitale Wirtschaft: mehr als 10 Prozent Wachstum pro Jahr seit 2008, 2014 über 120 Milliarden Euro Umsatz erwartet

Der Umsatz der digitalen Wirtschaft in Deutschland wächst seit dem Jahr 2008 um durchschnittlich 10,13 Prozent und steigt bis 2014 auf über 120 Milliarden Euro an. Insgesamt 460.701 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollen in zwei Jahren in der Digitalbranche tätig sein. Mit dem Beschäftigungswachstum von 8,13 Prozent gilt die digitale Wirtschaft als moderner Arbeitgeber und gilt als zentraler Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Dies bestätigt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in der Studie „Die Digitale Wirtschaft in Zahlen von 2008 bis 2014“.

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10 May

Markt für Mobile Advertising verzeichnet auch in 2011 starkes Wachstum

Der deutsche Markt für Mobile Advertising erzielt mit insgesamt 1.973 Werbekampagnen einen neuen Spitzenwert für das Berichtsjahr 2011. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem deutlichen Wachstum von über 62 Prozent. Auch die Anzahl der Werbungtreibenden wächst um gut 45 Prozent auf insgesamt 359 Unternehmen, die ihre Werbekampagnen für mobile Endgeräte schalten.

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02 Nov

Social Media für Zeitungsverlage zunehmend wichtiger

Für die meisten deutschen Zeitungen (85 Prozent) ist der Einsatz von Social Media bereits heute eine tägliche Aufgabe. Dabei geht die Mehrheit der Verlage davon aus, dass die Bedeutung noch zunehmen wird. Dementsprechend planen die Unternehmen den weiteren Ausbau ihres Angebots.

Das Gros der Aktivitäten konzentriert sich auf die Präsenz in externen Netzwerken wie Facebook und Twitter sowie die Integration von Facebook-Kommentarfunktionen und Twitter Tweets in die verlagseigenen Websites. Dies sind Ergebnisse einer Studie des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), die am 1. November 2011 in Berlin vorgestellt wurde.

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13 Oct

Studie belegt Wachstumspotenziale von Social Media in Unternehmen der deutschen Wirtschaft

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht mit der neuen Studie “Social Media in Unternehmen” einen grundlegenden Überblick zur aktuellen Nutzung und über die zukünftigen Potenziale von Social Media in deutschen Unternehmen. Die Fachgruppe Social Media im BVDW thematisierte als Forschungsinteresse der Studie die Anwendungsfälle von sozialen Medien. Die zentralen Fragen befassten sich mit der Bedeutung von Social Media im Geschäftsalltag, der spezifischen Budgetentwicklung und dem generellen Erfolgspotenzial von Social Media.

Als eindeutiges Ergebnis stellt der BVDW fest, dass rund 85 Prozent der Unternehmen Social Media künftig eine sehr hohe Bedeutung zusprechen. Von den 186 befragten Unternehmen setzt eine große Mehrheit auf Profile in sozialen Netzwerken und auf Microblogs. Zudem rechnen drei Viertel der Unternehmen mit höheren Social Media Budgets. Die Unternehmen versprechen sich von ihren Social Media Aktivitäten insgesamt einen Erfolg. Weitere Informationen und die kostenfreien Studienergebnisse von “Social Media in Unternehmen” auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.

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13 Sep

Starkes Wachstum bei Social Media, Bewegtbild und mobilen Diensten in 2012 erwartet

ie Nachfrage nach Social Media, Bewegtbild und mobilen Diensten als Agenturdienstleistung wird auch in 2012 weiter wachsen. Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen Umfrage vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. unter den 150 führenden Full-Service-Internetagenturen des Internet-Agenturrankings 2011 hervor. Laut der Befragung weisen diese drei Anwendungsfelder die höchste Bedeutung aller medienbasierten Anwendungsfelder auf, die von werbungtreibenden Unternehmen bei den Agenturen beauftragt werden.

Bisher erzeugen die Full-Service-Internetagenturen den Großteil aller Honorarumsätze durch Aufträge aus den “klassischen” Anwendungsfeldern Marketing, E-Commerce und Werbung. Insgesamt besitzen die Bereiche Internet und Intranet weiterhin eine sehr große Bedeutung für das Agenturgeschäft. Rund zwei Drittel der Honorarumsätze entfallen zudem auf das Projektgeschäft und nur knapp über ein Drittel decken langfristige Etatvereinbarungen.

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07 Dec

Kann Social Media langfristig weiter wachsen?

Der Social Media-Boom hält weiter an – kaum ein Mensch, der nicht bloggt, twittert oder auf Facebook unterwegs ist. Auch Unternehmen engagieren sich – den Usern folgend – verstärkt im Social Web und versuchen ihre Botschaften, Produkte und Dienstleistungen unters Web 2.0-Volk zu bringen. Doch einige Entwicklungen in der Praxis lassen Zweifel daran aufkommen, dass Social Media weiter so rasant wachsen wird.

Denn rein wirtschaftlich betrachtet kostet Social Media zunächst nicht viel – die Ausbringung Tausender Links und Botschaften über die entsprechenden News-Aggregatoren, Social Bookmarking-, Microblogging-Dienste und Social Networks ist heute sehr einfach möglich. Die Folge: die Zahl der Botschaften die den Endnutzer erreichen steigt ständig an. Denn immer mehr Unternehmen und Individuen nutzen das Social Web als Sender. Der sagenumwobene Dialog ist daher oft eine Chimäre, der logisch nicht nur an der Masse der Infos scheitert, sondern dessen Scheitern auch dem Umstand geschuldet ist, dass jede Information zuerst einmal gelesen und geprüft sein will.

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