21 Nov

Künstliche Intelligenz: China, USA oder Deutschland – wer ist führend?

China will bis 2030 führend im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) werden. Auf der Weltkonferenz für künstliche Intelligenz in Shanghai machen China und die USA die Zukunft unter sich aus – von Deutschland oder Europa so gut wie keine Spur. Höchste Zeit also, sich einmal die weltweit führenden Player genau anzusehen. Klar ist: zwischen den Vereinigten Staaten und China läuft ein Wettlauf darum, wer Künstliche Intelligenz (KI) schneller entwickelt und auf mehr Feldern in praktische Anwendungen überführen kann.

Eric Schmidt, lange Jahre Chef des Tech-Konzerns Google und immer noch Vorsitzender des Innovations-Beirats des amerikanischen Verteidigungsministeriums, mahnte schon im vergangenen Herbst: Wenn Amerika nicht mehr unternehme in der KI, werde das Land noch „über die nächsten fünf Jahre führend bleiben“, bevor China „extrem schnell“ aufholt. „Sie (die Chinesen) sind dabei, diese Technologie für kommerzielle und militärische Ziele zu verwenden, mit allen möglichen Folgen.“

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19 Apr

Donald Trump, das digitale Handelsdefizit und der globale Kampf um die Zukunft

US-Präsident Trump und Chinas Führungseliten verschärfen den Kampf der Volkswirtschaften. Es geht um viel und um die Vorherrschaft in einer Welt, die einem immer schnelleren Wandel unterliegt. Trumps Weg der Abschottung und “America First”-Strategie scheint aber nicht besonders gut überlegt zu sein.

Denn wie Christoph Bornschein im manager-magazin (Abo-/Kauf-Content) betont, ist gerade das digitale Handelsdefizit ein Beweis, daß die USA sehr erfolgreich durch und mit dem Freihandel geworden sind. Die US-Freihandelsstrategie sieht der Agenturchef als Bedrohung für Europa und seinem Appell “Die Europäer müssen zusammenarbeiten, um endlich aus der Anwenderecke zu kommen” kann man nur zustimmen. Trump und das digitale Handelsdefizit zeigt, wo Europa aufholen muss.

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15 Oct

WeChat: die innovative Killer-App aus China mit dem Potenzial zur One-Stop-Plattform

Chinesen können nur kopieren – ein leider immer noch weit verbreitetes Vorurteil. Höchste Zeit, damit aufzuräumen, denn heute kommen die Killer-Apps aus China. Bestes Beispiel: WeChat, eine App, die mal als Messenger App wie WhatsApp angefangen hat und sich in China rasant verbreitet und ständig neue Funktionen gewinnt. Aktuelle Nutzerzahl: über 800 Millionen monatlich aktive Nutzer (MAU) weltweit. Die Company dahinter (Tencent, WKN: A1138D / ISIN: KYG875721634) zählt mit über 200 Milliarden Dollar zu den 25 wertvollsten Unternehmen der Welt.

Doch was macht WeChat aus, was macht die App so erfolgreich und zur Killer-App? WeChat ist das Schweizer Taschenmesser für den digitalen Alltag – und kann weit mehr als jede uns im Westen bekannte Messenger-, Shopping- oder Payment-App. WeChat ist eben alles zusammen: WhatsApp, Skype, Instagram, Facebook, Amazon, Uber und Lieferando. Strategisches Ziel von Tencent-Chef Pony Ma: WeChat soll die One-Stop-Plattform werden, die jeder täglich nutzt – am liebsten rund um die Welt und rund um die Uhr.

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